Buchvorstellungen

#40 der „Edition Outbird“, Paperback, für 13,90€ ab 30. Januar 2021 lieferbar (zur Hörprobe bitte hier entlang):Lakonische Verlierer, die es mit dem Gesetz und der Realität nicht so genau nehmen. Pizza-Lieferanten, die den Glauben an Pizza verloren haben. Typen, die vom Leben zermatscht wurden, und nichts wollen als ein bisschen Würde – oder noch besser: Rache. Die schrägen Charaktere in Roland Sprangers Short Stories könnten unsere merkwürdigen Nachbarn sein, wie sie absurde Saufgespräche führen, schwer verkatert ins Stockholm-Syndrom reinschliddern, auf Crystal durchdrehen oder dagegen ankämpfen, verloren zu gehen. Der ein oder andere Mord ist nur konsequent. Und können Baukräne eigentlich Sex haben?
Von Roland Spranger erschienen Anfang Februar 2021 seine Krimi-Short-Stories „A Kind Of Blue„.Neben seiner Autorentätigkeit arbeitet Roland Spranger als Betreuer in Wohnprojekten für geistig behinderte Menschen. Außerdem moderiert er regelmäßig die Live-Talkshow „Gwaaf zur Nacht« und ist Mitinitiator des Podcasts „Kunstverächter“. Seit der Einladung zu den Autorentheatertagen am Staatstheater Hannover 1998 wurden Sprangers Stücke auf zahlreichen Bühnen in Deutschland aufgeführt (zuletzt „Der Rest“, Uraufführung Februar 2020 am Theater Hof).2002 wurde sein Debütroman »ThRAX« veröffentlicht. Für seinen Thriller »Kriegsgebiete« erhielt der Autor den Friedrich-Glauser-Preis 2013 in der Sparte »Bester Kriminalroman«. Danach erschienen der Roman »Elementarschaden« und eine Reihe von Short-Stories in Krimi-Anthologien. Für seine Kurzgeschichte „C“ wurde der Autor in der Kategorie „Bester Kurzkrimi“ im Jahr 2016 erneut für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. Sein Kriminalroman „Tiefenscharf“ schaffte es im April 2018 auf die Krimibestenliste.

Facebook: https://www.facebook.com/roland.spranger   

Covergestaltung: Benjamin Schmidt
Buch- & Coversatz: Benjamin Schmidt
Lektorat: Vanessa-Marie Starker, Tristan Rosenkranz

Website: http://edition-outbird.de

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#43 der „Edition Outbird“, Hardcover mit19 Illustrationen und Schutzumschlag, für 17,90€ ab 15. April 2021 lieferbar (zur Leseprobe bitte hier entlang, zum Video bitte hier entlang):Eingehüllt in wundersame Kunstwerke, entspringen Holger Muchs Texte, vor allem seine Gedichte, zugewucherten Wäldern, ähneln knorrigen, liebenswerten Wichteln ebenso wie anmutigen Einhörnern und machen sich mit Hand, Fuß und Huf kurzerhand im Herzen breit, um dort eine Heimat zu finden.
Seine Worte haben einen ganz eigenen, geradezu musikalischen Klang. Denn viele seiner Texte scheinen unvertonte Liedfragmente zu sein, überliefert aus alter oder noch nicht wiedergekehrter Zeit, aufgeschnappt vom lauschenden und staunenden Wanderer Much, der sie fürsorglich in den hohlen Händen einzufangen und liebevoll nach Hause und zu Papier zu bringen scheint.Mit „Das Licht im Dunkeln“ erscheint Holger Muchs erster, zudem mit zahlreichen wundervollen Illustrationen gestalteter, Lyrikband. Mit einem Vorwort von Asp Spreng und einem Nachwort von Markus Heitkamp.
Coverillustration: Holger Much
Lektorat / Korrektorat:  Dr. Katherina Heinrich / Tristan Rosenkranz

Website: http://edition-outbird.de

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„Wandelseele“ von Julia A. Jorges – “Wandelseele”

Unerkannt leben sie unter den einfachen Menschen: Wandelseelen. Sie sind fähig zur Reinkarnation und verfügen über besondere Begabungen, doch dafür brauchen sie fremde Lebensenergie.
Studentin Sine hat gerade erst erfahren, dass sie eine solche Wandelseele ist. Doch sie ist nicht imstande, ihren Drang, fremde Energie zu zehren, zu kontrollieren. Das macht sie zu einer Gefahr für ihre Mitmenschen.
Als der Scout Darius Korweyn sich ihrer annimmt, hofft sie auf Unterstützung durch ihresgleichen in einem Gildenhaus bei Paris. Sie findet Vertraute und sogar neue Freunde. Doch schon bald gerät sie in einen Konflikt der Mächtigen, der sie um ihr Leben fürchten lässt und sie zwingt, in die Katakomben von Paris hinabzusteigen.
Julia A. Jorges
“Wandelseele”, “Späterland”

Über die Autorin: 

Julia A. Jorges wuchs in der malerischen Kleinstadt Goslar auf. Deren Geschichte sowie die Märchen und Sagen des Harzes beflügelten von Kindheit an ihre Fantasie. Ihre Zeit verbrachte sie am liebsten zwischen zwei Buchdeckeln, um sowohl ihren Wissensdurst zu stillen als auch in fiktive Welten abzutauchen. So verwundert es nicht, dass sie mit fünf Jahren lesen lernte und schon bald eigene Ideen zu Papier brachte. Mit elf schrieb sie ihren ersten Kurzroman, einen unheimlichen Krimi. Aus unerfindlichen Gründen ergriff sie einen Beruf, der nichts mit Büchern zu tun hatte, aber nach der Geburt ihrer beiden Kinder zog es sie zurück in die Welt des gedruckten Wortes. Seit 2015 verfasst sie unheimliche und fantasievolle Kurzgeschichten und Romane für zumeist erwachse Leser. Daneben arbeitet sie als Korrektorin und Lektorin. Mit ihrer Familie lebt die Autorin in Braunschweig. Mehr zu Julia A. Jorges auf ihrer Website: https://juliaanninajorges.de/

Verlag der Schatten

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Ihre Heimat sind die Friedhöfe dieser Welt.

Bei Anbruch der Nacht kommen sie an die Oberfläche.

Das Fleisch der Verstorbenen ist ihre Nahrung.

Für den Friedhofswärter Kevin gibt es nur drei Dinge im Leben: Filmmusicals, seine herrische Mutter und seinen Job.Sein trister Alltag nimmt eine unerwartete Wendung, als drei Vandalen nachts auf dem Friedhof randalieren und nicht nur die Ruhe der Toten stören, denn unter den Totenackern dieser Welt leben die Ghule.Als Kevin auf eine Leichenfresserin trifft, die ihn wohl schon länger beobachtet, nimmt das Schicksal seinen Lauf und eine blutig morbide Liebesgeschichte beginnt.Marius Kuhle vermengt einen Spritzer Horror mit einem Schuss Romantik, gibt eine Prise Musik hinzu und fertig ist das Grusical über eine Horromance zwischen zwei sich Liebenden, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Marius Kuhle “Wenn Leichenfresser lieben …”

Über den Autor:

Marius Kuhle kommt aus Oberhausen und schreibt seit mehr als zehn Jahren. Bisher hat er einunddreißig Kurzgeschichten in den Bereichen Horror, Fantasy und Science-Fiction in Anthologien und Magazinen veröffentlicht. Dabei haben ihm Genreregeln oder gängige Konventionen nie irgendwelche (literarischen) Grenzen gesetzt. Im Gegenteil, sie haben ihn zu unterhaltsamen, ungewöhnlichen Geschichten inspiriert und angespornt. So ist auch »Wenn Leichenfresser lieben …« entstanden, sein erster Roman

Leseprobe
»Wenn Leichenfesser lieben …« von Marius Kuhle
KAPITEL III

Kevin stimmte gerade eine Saite, als von draußen die Geräusche seiner Nachbarn zu ihm
drangen: Knurren, Schmatzlaute, Schritte von nackten Füßen im Gras, ihr Geheul, das
hysterische, humorlose Lachen …
»Das darf doch nicht wahr sein«, murmelte er, stellte die Gitarre neben das Bett und ging
zum Fenster.
Der Himmel war doch viel zu klar und der Friedhof zu gut beleuchtet, als dass sie sich an
die Oberfläche trauten. Allerdings bestätigten Ausnahmen bekanntlich die Regeln.
Sie hatten den Leichnam nicht in ihr Erdreich gezogen, sondern ihn von unten nach oben aus
dem Grab befreit. Das bedeutete für Kevin nicht nur eine schlaflose Nacht, sondern auch, dass
er wieder das Grab zuschaufeln und ihre Hinterlassenschaften beseitigen musste.
Im aufziehenden Nebel, der durch das Mondlicht erhellt leuchtete, erkannte Kevin die
Umrisse, Schemen und Schatten der Ghule. Sie tollten herum, schienen miteinander Fangen
zu spielen, hockten auf den Grabsteinen und ein paar huschten ziellos umher. Die meisten
balgten sich aber um das frische tote Fleisch.
Den Körper hatten sie größtenteils aus dem Leichentuch befreit, das dem Verstorbenen nur
noch in Fetzen über dem Körper hing, und zerrten diesen über den Boden, während sich das
Rudel an ihm nährte. Wer keine freie Stelle fand, um sein Maul in das Fleisch zu graben, riss
einfach ein Stück vom Festmahl ab, entweder einen Arm, ein Bein oder Fleischbrocken, und
trottete damit zwischen den Gräbern davon.
Die Größe und Proportion der Ghule erinnerten an Menschen, mehr konnte und wollte
Kevin nicht erkennen.
Er war gerade dabei, das Fenster zu schließen, da entdeckte er im weiß erstrahlten Dunst
eine undefinierbare Gestalt nicht weit von der Friedhofsmauer entfernt.
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Lilys Engelskostüm hat kaputte Flügel

“Die Leute klammern sich an die Hoffnung, als könnten sie von ihr gerettet werden. So was macht diese Schlampe aber nicht. Sie flüstert mit süßer Stimme Versprechungen und zeigt euch die Bilder, die ihr euch ersehnt.
Und gerade dann, wenn ihr zu glauben beginnt, dass vielleicht doch alles gut werden könnte, lässt sie euch los. Und ihr fallt in einen bodenlosen, eisigen Abgrund, ihr höhnisches Gelächter im Ohr.

Die Hoffnung flüsterte mir zu, ich könnte möglicherweise doch einfach ein normales Mädchen sein.
Und ihre Stimme war süß wie billige Nougatpralinen.”

Aber Lily ist kein normales Mädchen. Und ihre Geschichte ist keine gewöhnliche Geschichte.

Eindringlich lässt Hanna-Linn Hava die 16-jährige Lily zu Wort kommen, die das Asperger Syndrom hat, ohne davon zu wissen, und eröffnet dabei nicht nur einen faszinierenden Blick in eine andersartige Seele, sondern hält auch der Gesellschaft erfrischend unmoralisch einen gnadenlosen Spiegel vor.

Vorbestellen hier: 

https://hannalinnhava.de/vorbestellung

 

Für die Träumer:

Hanna-Linn wurde vor 202 Jahren als letzter Sohn eines uralten, längst ausgestorbenen Adelsgeschlechts mit moosgrünem Blut geboren und sofort im finsteren Wald ausgesetzt, weil sie kein Prinz sein wollte. Noch heute sind ihre Tränen türkisfarben, wenn sie weint, was stets nur bei schlechten Filmen geschieht.

Nachdem sie von einem Wanderzirkus der tückischen Clown-Feen aufgelesen wurde, lernte sie schon früh die hohe Kunst der Hornissendressur und der Irrlichterjonglage.Im Alter von 5 wurde sie von ihrer Adoptivfamilie wegen zu hohem Wuchs verstoßen und trieb sich daraufhin einige Jahrzehnte mit zwielichtem Volk in der Unterwelt herum. Über diese Zeit ist glücklicherweise wenig überliefert.

Um einige Erfahrungen reicher –wie zum Beispiel der Zusammenhang zwischen Einhörnern und Jungfrauen, der darin besteht, das erstere letztere fressen- widmete sie sich den wilden Wissenschaften und verbrachte einsame Monate in der Antarktis um die letzten Schneedrachen zu erforschen. Sie traf leider nur chronisch depressive Yetis an.
Enttäuscht von der Kälte, suchte sie in den südlichsten Wüsten ihr Glück, wo sie eine Weile friedlich ein Cafe für Geister unterhielt, bis sie von einem genmanipulierten Tagpfauenauge gebissen wurde und sich mit einem unheilbaren Überschuss an Fantasie infizierte.
Da sie dadurch Schwierigkeiten mit dem Unterschied zwischen Realität und Wahn bekam, musste sie lange ihren Lebensunterhalt mit dem Züchten von Seegurken verdienen, bevor sie auf die glorreiche Idee kam, Gedichte zu schreiben, wodurch sie zu unermesslichem Reichtum gelangte.

Heute kümmert sie sich um wildgewordene Oxymorone, die sie einfängt, zähmt und wieder freilässt. Sie hat einen lauen Wind als Haustier und manchmal bekommt sie noch Besuch von den Toten. Erst gestern führte sie eine angeregte Diskussion mit Oscar Wilde und Kurt Cobain über die Zubereitung von Gewitterbowle.

 

Für die Realisten:

Hanna-Linn Hava, geboren 1978, wurde bereits mit dem Würth-Literaturpreis ausgezeichnet und veröffentlicht nach dem Fantasy-Thriller “Schneewittchens Geister” nun ihren zweiten Roman “Lilys Engelskostüm hat kaputte Flügel”.

Bei ihrem Sohn wurde 2014 das Asperger Syndrom diagnostiziert und bei ihr selbst ein dementsprechender Verdacht geäußert. Seitdem setzt sie sich intensiv mit dem Thema Autismus auseinander.

Sie hat nie einen ordentlichen Beruf gelernt, sondern ein paar Wochen die Ausbildung zur Goldschmiedin in Pforzheim probiert, ein paar Semester Freie Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe studiert, einige Zeit als Teilhaberin eines feministischen Bioladen-Kollektivs in Tübingen garbeitet, ein paar Seminare für professionelles Sprechen an der Internationalen Schauspielschule in München besucht, und ansonsten war sie damit beschäftigt, allen gesellschaftlichen Zwängen auszuweichen, die Eigenheiten der menschlichen Spezies zu studieren und der Versuchung zu widerstehen, wahnsinnig zu werden.

Auf Instagram publiziert sie poetische Werke, die bereits in dem Lyrikband “Trotzigschön – Poesie aus Anderswann” herausgebracht wurden und verspinnt allgemein in ihren Arbeiten dunkle Romantik mit kompromissloser Prosa.

 

Ausserdem erschienen: 

Schneewittchens Geister

Ein erfrischend modernes Märchen mit einem ordentlichen Schuss Irrsinn.

Schneewittchen heißt eigentlich Ernestine Nordmoor. Und sie mag Totenköpfe. Sie raucht, ist depressiv und eine Hypochonderin. Weil sie außerdem noch Geister sieht, ist sie in der Psychiatrie ein Dauergast. Ansonsten lebt sie mit Cerberus, ihrem Hund … (besser: ihrem HUND) in einem Haus, das sie aus Versehen geerbt hat. Als sie eines Tages auf einen sehr verdächtigen Prinzen trifft, ist plötzlich nichts mehr wie zuvor. Ernestine muss um ihr Leben fürchten, denn plötzlich ist nicht nur eine böse Hexe und ein Auftragsmörder hinter ihr her, sondern auch gleich der Leibhaftige …

Hanna-Linn Hava spinnt das Grimmsche Garn frech weiter zu einem furiosen Spektakel, in dem sich Dornröschen, Rotkäppchen und Schneewittchen auf sehr unkonventionelle Weise die Klinke in die Hand geben und sich mit Geistern, Lindwürmern und allerlei wenig zimperlichen Gestalten herumschlagen müssen. Mitunter tragische Fantasy, sehr spannend, höchst amüsant und definitiv für Erwachsene. Ein Märchen, das man Kindern auch nicht vorlesen sollte, jedenfalls nicht vor dem Einschlafen.

 

„Trotzigschön –
Poesie aus anderswann“

 

„Sein Name war
Jonas“
Kurzgeschichte
(Anthologie)

 

 

https://www.facebook.com/madame.irrlicht/

https://hannalinnhava.de/musenkuesse

https://hannalinnhava.de/

 

 

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Phantastik zwischen Licht und Schatten, für Leserinnen und Leser von 12 bis 99.

Das Vielnachtamulett schützt seinen Träger vor der Magie der Finsternis. Als Schüler eines Nachtzähmers tragen David und Ayumi diesen Talisman. Doch im Dunkel braut sich etwas zusammen, so finster, dass kein Amulett der Welt dagegen etwas ausrichten kann … 

„Selten war im Dunkel so viel los wie bei Christian von Aster.“ Kai Meyer

von Christian von Aster (Autor), Timo Kümmel (Illustrator)

Rezension

Christian von Aster – „Sieben Arten Dunkelheit“

David fürchtet sich vor der Dunkelheit. Zu Recht, wie er bald herausfinden muss. Denn die blinde Ayumi und ihr etwas seltsamer Großvater zeigen ihm, dass es nicht nur Dunkel und Finster gibt, sondern sieben Arten Dunkelheit. Jede anders, jede geheimnisvoll und von niedlichen Schattenhamstern bis hin zu gefährlichen Finsterklauen bewohnt. Doch umso mehr David über die Arten der Dunkelheit lernt, desto weniger fürchtet er sich. Denn nun kann er sie endlich verstehen und all die Dinge sehen, die er schon immer geahnt hatte. Bewahrt, beherrscht und gezähmt werden die sieben Arten der Dunkelheit von den Nachtzähmern. David wurde ausgewählt einer von ihnen zu werden. Doch Unerklärliches und Grausiges regt sich in der Dunkelheit. Dinge verschwinden, das Finster wird noch finsterer. Gibt es wirklich nur sieben Arten Dunkelheit? Und wohin sind die anderen Nachtzähmer und ihr Meister verschwunden? David muss schnell lernen, denn lange lässt die Bedrohung nicht auf sich warten. Und das bringt nicht nur die Schattenhamster in Gefahr….

Sieben Arten Dunkelheit“ ist ein wirklich fesselnd geschriebener Roman, spannend bis zur letzten Seite. Mit unerwarteten Wendungen, sympathischen Charakteren und Wesen der Dunkelheit, die so toll beschrieben sind, dass man sie sich wunderbar vorstellen kann. Ein Buch, das dafür sorgt, dass man die Dunkelheit in Zukunft ein bisschen anders sehen wird und sich vielleicht sogar dabei erwischt, heimlich nach einem flauschigen Schattenhamster Aussicht zu halten. Es ist eine Geschichte für nicht mehr ganz so Kleine, aber auch noch nicht ganz Große. Und für die, die im Herzen neugierig und unerwachsen geblieben sind

Christian von Aster wurde 1973 geboren. Er wendete sich nach seinem Germanistik Studium dem Schreiben zu und begeistert seitdem mit seinen kreativen Wortschöpfungen das Publikum. Er ist in der Szene der Dunkelbunten kein Unbekannter. Oftmals nimmt er die Gothic-Szene auf die Schippe und nur allzu oft erkennt man sich selbst in seiner Satire wieder. Ich durfte schon der einen oder anderen seiner Lesungen beiwohnen, und es war jedes Mal ein Fest. Ergreift also sobald es geht die Gelegenheit beim Schopfe und schaut euch Herrn von Aster mal live und in Schwarz an.

geschrieben von Antje Heine

Facebook: https://www.facebook.com/christian.vonaster

Web: https://www.vonaster.de/

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Die Offenbarungen des Glaaki“ Ramsey Campbell 

Ramsey Campbell hat sich in diesem Buch ganz und gar den Legenden und Erzählungen über den Cthulu-Mythos hingegeben und denen von H.P. Lovecraft erschaffenen Wesen 9 Kurzgeschichten gewidmet.

Im Vorwort geht Campbell sehr intensiv auf das Leben und Wirken von H.P. Lovecraft ein, was für begeisterte Leser des Horror-Königs seiner Zeit durchaus interessant sein dürfte.

Die Erzählungen spielen mit wenigen Ausnahmen in Großbritannien in der Umgebung des Flusses Seven und der Stadt Brichester. Die detailreiche Beschreibung der Monster, großen Alten und der Protagonisten, machen die Geschichten lebendig und spannend. Besonders die Dinge, die so beschrieben werden, als könnte man sie nur aus dem Augenwinkel wahrnehmen, aber nie richtig erfassen, schaffen eine spannungsvolle Atmosphäre.

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Die Kurzgeschichten erfreuen sich unterschiedlicher Länge, mal kurz und knapp, mal ausschweifend und länger. Der Autor hat im Großen und Ganzen den Schreibstil von Lovecraft selber beibehalten, doch merkt man an einigen Stellen, dass er eben doch ein Mensch der moderneren Zeit ist, was jedoch überhaupt nicht schlimm ist. Denn wer kann schon sagen, ob die großen Alten nicht immer noch unter uns weilen…

Der Festa-Verlag hat „Die Offenbarungen des Glaaki“ erneut verlegt und in einem Hardcover, im Rahmen von Lovecrafts Bibliothek des Schreckens herausgebracht.

geschrieben von Antje Montag

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Verlag: https://www.festa-verlag.de/

Bestelllink: https://www.festa-verlag.de/die-offenbarungen-des-glaaki.html

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Ausflug mit Frau Runkenrettich oder eine kleine Geschichte über tote Leute

Nun, kommen wir zu einem weiteren illustrierten kleinen Kunstwerk, äh Kinderbuch Smilie: ;-) des deutschen Autoren und Regisseurs Christian von Aster.

Ein Geigenkoffer, der zu einem Egon gehört – gezwungenermaßen, Mama sei Dank… aber den Traumberuf des Bankräubers nicht aus den Augen verlierend, lernen wir unsere Hauptfigur kennen. Lehrer, vor allem solche wie Frau Runkenrettich, kommen ja schon mal auf Ideen…da will die eine Kirchenbesichtigung machen, mit der ganzen Klasse….Plötzlich passiert es, nichts davon ahnend, das Kati, die übrigens in einer Gruft wohnt, Geburtstag hat, fällt Egon mitten auf ihre schöne Torte, weil der Lüftungsschacht ihn verschluckt hat.

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Was für eine Party, Mumien mit Partiehütchen, natürlich Mama, ein paar weitere Freunde und ja, nicht zu vergessen, Kati, wieder einmal ungewaschen und wie immer dick.

Kati ist begeistert und nachdem Egon etwas nicht wirklich leckeres gegessen hatte, wohl mehr aus Höflichkeit und auch ein bisschen Angst, zeigt sie ihm nun ihre Welt. In der Nachbargruft wachsen Pilze, im kleinen Sarg die Küchenkräuter. Das Besteck hat Griffe aus Knochen. Herr Sargflicker wohnt auch hier, der alte Schwede sorgt dafür, das Geld in die Kasse kommt. Er gestalte die Särge um, so wunderschön, man wünschte sich, man wäre ein kleines bisschen totSmilie: :-)

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Und erst das Zimmer von Kati…ich kann euch sagen….

Dann stellt sich plötzlich die Frage, wo denn der Vater dieser illustren Familie verblieben sei und als Antwort kommt nur: „Er ist Sargpolitur holen“- bei Egon gehen alle Warnleuchten im Kopf an, das kommt ihm doch leider nur zu bekannt vor, auch wenn es bei ihm die Zigaretten waren…

Nicht zu vergessen: zu besichtigen gäbe es da noch eine Knochenfabrik!

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Langsam muss Egon nach Hause, müde ist er auch schon ganz schön.Kati bringt ihn jetzt hoch, viele Stufen… Ein bisschen traurig sind die beiden schon, aber sie umarmen sich und Egon huscht wieder in die Kirche, denn er muss sich beeilen, es wird bald geschlossen….Draußen begegnet er noch einem Mann, mit einer großen Flasche Sargpolitur, der sich am Kirchenwärter heimlich, still und leise vorbei drückt und in der Kirche verschwindet…

Was war mit Frau Runkenrettich und was mit der Klasse? Das dürft ihr selbst fertig lesen, ich verrate doch hier nicht allesSmilie: :-)

Fazit:

gruselig? Ein bisschen

phantasievoll? Auf jeden Fall

Themen? Vorurteile, Mobbing, Armut, Einsamkeit, Vaterverlust, etc.

Zeichnungen? Richtig knuddelige Zeichnungen

Ich werde mich im Anschluss noch ein wenig länger mit der Kernaussage des Buches befassen, so einfach kommt mir das liebenswerte Ding, äh Buch nicht davon!!! Sehr zu empfehlen, auch um kleineren Kindern die Angst vor der Thematik zu nehmen und für alle großen Kinder, um mal wieder herzhaft zu lachen oder nur entzückt zu schmunzeln.

geschrieben von Claudia Tomaszewski

Eine Geschichte zum Schmunzeln, Staunen und Schaudern, erdacht von Christian von Aster und bebildert von Dimitar Stoykow.

Willkommen in der Gruft!

Facebook: https://www.facebook.com/christian.vonaster

Edition Roter Drache Facebook: https://www.facebook.com/Verlag.EditionRoterDrache/

Edition Roter Drache Website: http://www.roterdrache.org/

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Berge des Wahnsinns – Illustriert und kommentiert

Das berühmte Meisterwerk des US-amerikanischen Kultautors, in der Übersetzung von A. F. Fischer.

Berge des Wahnsinns

H.P. Lovecraft 

Eisige Kälte, Schnee soweit das Auge reicht und unerklärliche Ereignisse, die den Verstand an den Rand des Wahnsinns treiben, wenn nicht sogar darüber hinaus.

Wir schreiben das Jahr 1930. Eine Expedition von Wissenschaftlern macht sich auf den Weg in die Antarktis um dort Bohrungen vorzunehmen, das Gestein zu erforschen und der Hoffnung auf große archäologische Funde nachzujagen. Schon nach kurzer Zeit entdecken sie Spuren von Leben, die so alt sind, dass sie eigentlich gar nicht existieren dürften. Ihre Neugier treibt die Wissenschaftler zu einem Gebirge, dessen Höhe selbst den Mount Everest übersteigt – die Berge des Wahnsinns. Als ein Teil der Mitglieder der Expedition auf unerklärliche Weise ums Leben kommt, machen sich zwei der Wissenschaftler auf die Suche nach der Ursache für den schauerlichen Tod ihrer Kameraden. Was sie dabei in den Bergen des Wahnsinns vorfinden ist unaussprechlich und treibt sie selbst an den Rand ihres Verstandes.

Das Buch „Berge des Wahnsinns“ wurde von Timo Wuertz aufwendig illustriert, was die Erzählung sehr gut untermalt und dem beschriebenen Horror Gestalt verleiht. Die Geschichte selbst lebt von der Erzählung aus Sicht eines der Wissenschaftler. Trotz, dass so gut wie keine Dialoge vorhanden sind und Lovecraft sich in detailverliebten Beschreibungen von Messgeräten und geologischen und geografischen Begebenheiten verliert, ist es ihm dennoch gelungen eine Spannung aufzubauen, die den Leser dazu bringt unbedingt wissen zu wollen, was denn nun geschehen ist und welchen grauenvollen Fund die Wissenschaftler wohl als nächstes machen werden. Wer also über die vielen Beschreibungen und Fachbegriffe hinwegsehen kann, dem ist dieses Werk eines der bedeutendsten Fantasy Autoren sehr ans Herz zu legen.

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Über den Autor:

Howard Phillips Lovecraft lebte von 1890 bis 1937 in den USA. Sein Leben war geprägt von Einsamkeit, psychischer Krankheit und der Liebe zu Büchern. Er verbrachte sein ganzes Leben in Providence, Rhode Island und vorwiegend in seinem Arbeitszimmer. Berühmt wurde er mit seinen fantastischen Erzählungen erst nach seinem Tod. „Berge des Wahnsinns“ wurde 1936, also kurz vor seinem Ableben veröffentlicht.

geschrieben von Antje Montag

Verlag: https://www.festa-verlag.de/

Bestelllink: https://www.festa-verlag.de/berge-des-wahnsinns-illustriert-und-kommentiert.html

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Frank Lauria:

RAGA SIX

(OT: RAGA SIX)

(Apex-Verlag – 2016)

Ein Doc Orient-Roman

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Autorenporträt

Frank Lauria, Jahrgang 1935.

Frank Lauria ist ein US-amerikanischer Schriftsteller, Musiker, Broadway- und Film-Schauspieler.

Besondere Bekanntheit erlangte er durch die stilprägenden Okkult-Horror-Romane um Dr. Owen Orient; diese Serie besteht bis dato aus den Bänden Doctor Orient (1970), Raga Six (1972), Lady Sativa (1973), Baron Orgaz (1974), The Priestess(197Smilie: 8)The Seth Papers (1979), Blue Limbo (1991) und Demon Pope (2014).

Darüber hinaus schuf er die Roman-Fassungen der Filme Dark City (199Smilie: 8)End Of Days und Pitch Black (beide 1999).

Aktuell veröffentlichte Frank Lauria  den Noir-Krimi Fog City Blues (2014, der erste Band der Serie Max LeBlue-Mysteries) sowie den Vampir-Roman Melody Dawn (2015).

Im November 2011 erschien überdies das Album Lost In The Underground seiner Band Uncle Frank And The Co-Defendants.

 Frank Lauria lebt und arbeitet in Kalifornien/USA.

 

Der Apex-Verlag widmet Frank Lauria eine umfangreiche Werkausgabe.

Website: https://www.apex-verlag.de/

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Andre Norton:

DIE HEXENWELT –

Erster Roman des HEXENWELT-Zyklus

(OT: Witch World)

(Apex-Verlag – 2017)

Roman

Aus dem Amerikanischen übersetzt

von Christian Dörge

ISBN: 978-3-74383288-6

E-Book – 185 Seiten

Simon Tregarth, ein Mann auf der Flucht, entkommt seinen Verfolgern aus unserer Welt in eine andere, eine fremdartige Welt, die von mächtiger Hexerei beherrscht wird. Er findet seine Bestimmung in Estcarp, wo Hexen ihr archaisches Wissen um Magie benutzen, um ihre Heimat vor Unheil zu bewahren.

Aber eine neue Bedrohung erhebt sich gegen Estcarp: die geheimnisvollen Kolder und deren rätselhafte Technologie, die alles übertrifft was in der Hexenwelt bekannt ist. Und so werden Simon Tregarth und Estcarp all ihre Macht, ihren Mut und ihre Magie aufbringen müssen, um den scheinbar unüberwindlichen Feind abwehren zu können…

DIE HEXENWELT, erstmals im Jahre 1963 erschienen, schildert Simon Tregarths Ankunft sowie seine ersten Abenteuer in der Hexenwelt – neu übersetzt von Christian Dörge. Abenteuer in der Hexenwelt – neu übersetzt von Christian Dörge.

 

Rezension

Die Hexenwelt von Andre Norton

„Die Hexenwelt“, der erste Teil des Hexenwelt-Zyklus von Andre Norton verbindet auf angenehme Weise unsere Realität mit der magischen Welt. Das Buch ist kurzweilig geschrieben und mit seinen 185 Seiten für eine Leseratte schnell gelesen.

Von Zeit zu Zeit fällt es schwer den Sprüngen in den Handlungen zu folgen, am Ende erschließen sich dem Leser aber alle Zusammenhänge. Die Figuren des Buches sind liebevoll beschrieben. Im Gegensatz zu vielen anderen Fantasy-Romanen wird hier auf weitere mystische Wesen wie Trolle, Elfen oder fremdartige Tierwesen verzichtet, was der Magie und der Spannung des Buches jedoch absolut keinen Abbruch tut.

Andre Norton beschränkte sich auf das magische Wesen der Hexen und die übermächtige Bedrohung durch die unbekannte Technologie der Kolder. Sie hat eine umfangreiche und vielschichtige Welt erschaffen, in der sich Simon Tregarth beweisen musste und in der er nach seiner Flucht aus unserer Welt trotz aller Widrigkeiten eine neue Heimat finden konnte.

Das Ende des ersten Buches macht unweigerlich deutlich, dass die Reise der Protagonisten hier noch lange nicht beendet ist und noch viele Abenteuer auf die Personen im und vor dem Buch warten.

geschrieben von Antje Montag

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Andre Norton:

DAS NETZ DER MAGIE –

Zweiter Roman des HEXENWELT-Zyklus

(OT: Web Of The Witch World)

(Apex-Verlag – 2017)

Roman

Aus dem Amerikanischen übersetzt

von Christian Dörge

ISBN: 978-3-7438-3347-0

E-Book – 164 Seiten

 Nachdem die Invasion der Kolder abgewehrt werden konnte, ist das Land von Estcarp endlich in Sicherheit – bis schließlich neue Ereignisse ihre bedrohlichen Schatten vorauswerfen: Denn obwohl die Kolder besiegt wurden, kehren sie nun mit neuer Macht zurück, um Rache zu nehmen – und ihre Absichten sind noch düsterer und ruchloser als zuvor.

Und so muss Simon Tregarth, der Mann von der Erde, erneut in den Kampf ziehen: von Karsten im Süden bis zu den Sümpfen, in welchen sich die scheinbar uneinnehmbare Festung der Kolder befindet, um jenen Feind, der seine neue Heimat bedroht, endgültig zu besiegen…

DAS NETZ DER MAGIE ist Andre Nortons zweiter Roman aus der Hexenwelt.

Der erste Roman erschien bereits unter dem Titel DIE HEXENWELT im Apex-Verlag; weitere Romane des Zyklus befinden sich in Vorbereitung – neu und ungekürzt übersetzt von Christian Dörge.

Rezension

Das Netz der Magie

Die Kolder, welche im ersten Buch des Hexenwelt-Zyklus von Simon Tregarth und all den anderen erfolgreich zurückgedrängt werden konnten, schleusen nun Spione und Machthaber überall im Land ein. Mit gedanklicher Steuerung brechen sie deren Willen und machen sie zu ihren Werkzeugen. Simon und seine Mitstreiter müssen einen Weg finden, wie sie die Kolder ausschalten können und verhindern, dass über ein Portal noch mehr von ihnen aus einer fremden Welt ins Land drängen. Doch wem können sie noch vertrauen? Diese Aufgabe zu meistern stellt sie immer wieder vor scheinbar aussichtslose Situationen. Ganz nebenbei versucht Simon noch seine Beziehung zu der Hexe Jaelithe zu retten, um seine große Liebe nicht zu verlieren.

Die Fortsetzung des Hexenwelt-Zyklus von Andre Norton liest sich fast noch besser als das erste Buch. Die Gedanken und Gefühle der Protagonisten sind hier sehr viel deutlicher beschrieben, was es dem Leser leichter macht, sich in Simon Tregarth, Jaelithe und all die anderen Figuren hineinzuversetzen. Die Geschichten der einzelnen Personen laufen parallel ab und verbinden sich am Ende zu einem großen Ganzen. Es kommt immer wieder zu überraschenden Wendungen und auch eine kleine Liebesgeschichte lässt sich in all den Wirrungen finden. Diese steht nicht im Vordergrund, verleiht dem Buch aber ein persönlicheres Ambiente. Die Neuauflage, in welcher der Apex Verlag Andre Nortons Hexenzyklus wieder herausgebracht hat, ist ungekürzt und mit einer Karte des Landes versehen, um sich in der Geschichte orientieren zu können. „Das Netz der Magie“ ist auf jeden Fall ein Buch, dass man gelesen haben sollte.

geschrieben von Antje Montag

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Autorenportrait

Andre Norton.

(* 17. Februar 1912, † 17. März 2005).

Andre Norton (bürgerlicher Name: Alice Mary Norton) war eine US-amerikanische Science-Fiction- und Fantasy-Autorin.

Norton, die 130 Romane sowie etwa einhundert Kurzgeschichten verfasste und zahlreiche Anthologien herausgab, wurde als erste Frau in die Science Fiction Hall of Fame aufgenommen. Für ihr umfangreiches Werk wurde sie unter anderem mit dem Balrog-Skylark- und dem World Fantasy-Award ausgezeichnet. Als erste Frau erhielt sie den Gandalf Grand Master of Fantasy Award.

Andre Norton besuchte die Collingwood-High School und schrieb dort für die Schülerzeitung Collingwood Spotlight, für die sie eine eigene Seite betreute. Zur gleichen Zeit begann sie an ihrem ersten Roman Ralestone Luck zu schreiben, der schließlich im Jahr 1938 veröffentlicht wurde. Sie studierte Geschichte am Flora Stone Mather-College, verließ das College aber nach dem ersten Jahr, da sie ihre Familie während der Depression unterstützen musste. Später belegte sie Abendkurse in den Fächern Journalismus und Englisch am Cleveland-College. Unter anderem arbeitete sie für die Library of Congress während des Zweiten Weltkrieges und für die Kinderabteilung der öffentlichen Bibliothek in Cleveland.

 Nachdem im Jahr 1934 ihr erster Roman The Prince Commands erschienen war, legte ihr Herausgeber ihr nahe, ein männliches Pseudonym zu benutzen, da männliche Autoren bei den jugendlichen Konsumenten von Fantasy-Geschichten besser ankämen. Sie nannte sich zuerst Andrew North, ehe später ihre Veröffentlichungen unter dem Namen Andre Norton erschienen. Im Jahr 1958 entschied sie sich, das Schreiben zu ihrem Beruf zu machen. 1966 zog Norton nach Florida um, später nach Tennessee, wo sie 1999 die High-Hallack-Recherche-Bibliothek für Autoren eröffnete. Ihr letzter Roman, Three Hands for Scorpio, erschien im April 2005.

Andre Nortons fraglos bekanntestes Werk ist der umfangreiche, aus ca. 36 Bänden bestehende Hexenwelt-Zyklus, der seit den 1970er Jahren auch teilweise in Deutschland erschienen ist. Einzelromane – die es Genre-bedingt eher schwer haben – von Andre Norton sind in Deutschland nur in sehr übersichtlicher Zahl veröffentlicht worden: Das große Abenteuer des Mutanten (Daybreak 2250, 1965), Blut der Sternengötter (Star Gate, 1973), Gehirnwäsche/Das Geheimnis des Dschungelplaneten (Star Hunter, 1979), Traum ohne Wiederkehr (Perilous Dreams, 1976), Dr Jekylls Erbe (The Jekyll  Legacy, 1990 – mit Robert Bloch) und Der Tigerclan von Merina (Tiger Burning Bright, 1996 – mit Marion Zimmer Bradley und Mercedes Lackey) sind einige von viel zu wenigen, wenngleich rühmlichen Ausnahmen.

 

Der Apex-Verlag widmet Andre Norton eine umfangreiche Neu-Ausgabe ihrer Werke.

Website: https://www.apex-verlag.de/

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“Erdschrecken … was haben wir getan?”

Anthologie zum Thema “… wenn die Natur sich rächt!”
in Kooperation mit dem Raubtier- und Exotenasyl Ansbach/Wallersdorf

»Die Wirklichkeit ist seltsamer als die Dichtung, aber das liegt daran, dass die Dichtung sich an Möglichkeiten halten muss, die Wirklichkeit nicht.«

Mark Twain

Das Raubtier- und Exotenasyl kümmert sich um Tiere in Not, die nirgendwo sonst ein Zuhause finden. Dabei nehmen sie vor allem Großkatzen auf, welche aus Zirkussen, schlechter oder illegaler Haltung kommen oder von den Behörden beschlagnahmt wurden. Zurzeit beherbergen sie außerdem zwei Schneeaffen, einen Rotfuchs und einen Polarfuchs sowie ein paar kleinere Exoten.

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 Neben der Auffangstation betreiben sie viel Aufklärungsarbeit über illegale Haltung und über den Handel von Exoten z. B. am Tag der offenen Tür, bei welchem sie jeden ersten Sonntag im Monat die Tore für Besucher öffnen.

Alle Arbeiten auf dem Gelände werden von ehrenamtlichen Helfern und einem angestellten Tierpfleger erledigt. Da das „REA“ keine finanzielle Unterstützung vom Staat bekommt, müssen sie die monatlichen Kosten von 8.000 – 10.000 € allein durch Spenden decken.

Hier können Sie helfen, damit diesen wundervollen Tieren auch weiterhin ein neues Zuhause gegeben werden kann, indem Sie die Anthologie „Erdschrecken“ erwerben oder direkt spenden. Vielen Dank.

Raubtier und Exotenasyl e.V. Wallersdorf/Ansbach

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Spendeninfo:

Raubtier- und Exotenasyl e.V.

Sparkasse Ansbach

IBAN: DE06765500000008188443

BIC: BYLADEM1ANS

Adressen:

Leinmühlstraße 2, Ansbach

http://www.raubkatzenasyl.de/blog/

https://www.facebook.com/Raubtier-und-Exotenasyl-AnsbachWallersdorf-eV-281469090873

Termine für Führungen und Besuche:

Herr Olaf Neuendorf

Telefon: 0981 / 466 346 83

E-Mail: O.Neuendorf@raubkatzenasyl.de

Fragen zum Verein, zum Gelände oder unseren Tieren:

presseteam@rea-helfer.org oder über Olaf Neuendorf

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Felix
oder: Früher hießen Tauben anders

Christian von Aster
benSwerk

Wie ich mich gefreut habe, das ich wieder etwas meines Lieblingsautoren lesen darf. Überrascht war ich trotzdem, denn diesmal flatterte mir ein kleines, quadratisches Büchlein, in schwarz grauer Optik ins HausSmilie: :-)

Und dann das: eine Geschichte über Tauben. Und Fledermäuse.

Und eine Erstere, die Zweiteres ist. Sowie jemanden, der genug Taubisch versteht,um das Ganze zu übersetzen. Gurrr.

Ich bin ja nun nicht gerade der große Taubenfreund, aber ich liebe Fledermäuse…nun gut, dachte ich mir, wird trotzdem gelesen, was soll schon passieren…

Farbig und lebendig, das ist der erste Eindruck, wenn ich mir die Bilder von benSwerk betrachte. Gerne auch zweideutig schauen uns die „gut genährten“ Tauben an, mit ihren teuflischen Augen und verdammt spitzen Zähnen. Was wollen sie uns sagen? Was hat es mit den Kinkerlitzchen auf sich, die sie bei sich haben?

Felix, ist eine Fledermaus! Oder ist er doch eine Taube, die keine mehr sein will?

Wer entscheidet darüber? Hm, eine langwierige Geschichte, denn die Taubenvollversammlung ist nie komplett. Auch die im Keller beherbergte Hängegemeinschaft der Fledermäuse ist nicht begeistert, ihn in ihren Kreisen auf zu nehmen….m das

Mir geht trotzdem die Frage nicht aus dem Kopf, wer taubisch versteht?

Nie im Leben wäre ich jemals auf die Idee gekommen, mir darüber Gedanken zu machen…unglaublich, was dieses Buch schon wieder mit meiner Fantasie anstellt….

Der Erzähler, ok, macht Sinn, sonst kämen wir ja nie in den Genuss dieser Geschichte. Er nun, macht sich seinerseits Gedanken, nebenbei versteht sich (lässt sich ja nicht in die Karten schauen), warum Tauben im Kreis laufen.

Will uns Herr von Aster sagen, dass es eine Taubenlogik gibt?

Jeder, nicht nur Felix… stellt sich doch irgendwann diese Fragen:

Bestimmt jemand darüber, wie ich mich fühlen soll, was ich denken soll?

Wie will ich sein, wie will ich leben? Wie sehe ich mich? Sollen mir andere sagen, wer ich bin? Warum?

Wenn „Erwachsene“, zu denen ich mich durchaus zähle, gefesselt werden, von kindlich ausgewählten Worten, dann ist es wohl mehr als eine Gebrauchsanleitung. Wieder bestätigt sich, das der Erziehungsansatz meiner Eltern der richtige war und ich ihn auch an meinen Sohn weitergeben werde, denn ich bin damit gut gefahren, auch wenn es nicht immer einfach war und ist, denn eines darfst du nie vergessen:

Sei du und bleib du! Verbiege dich nicht für Andere, die dir das einreden wollen, denn sie wollen nur, das du machst, was sie wollen.

Die schönste Verteidigung für das Anderssein. Erfolgreich gelungen und definitiv lesenswert.

geschrieben von Claudia Tomaszewski

Facebook: https://www.facebook.com/christian.vonaster

Edition Roter Drache Facebook: https://www.facebook.com/Verlag.EditionRoterDrache/

Edition Roter Drache Website: http://www.roterdrache.org/

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Die Seiten der Welt“ von Kai Meyer

Wer Bücher mag und sich gerne verzaubern lässt, wird dieses Buch lieben. Denn hier findet sich eine großartige Kombination aus der Liebe zum Lesen, der Macht der Wörter und einer unglaublichen Geschichte. Wer sich also zwischen die Seiten der Welt entführen lassen möchte, und das Geheimnis der Bibliomantik entdecken will, kommt am Auftakt der Trilogie „Die Seiten der Welt“ von Kai Meyer nicht vorbei.

Unter dem Anwesen der Familie Fairfax in England befindet sich eine unendliche Bibliothek. Es gibt keinen Ort, den die 15- jährige Furia mehr liebt. Sie ist eine Bibliomantin und kann Magie aus Büchern schöpfen, vorausgesetzt sie findet endlich ihr Seelenbuch. Zusammen mit ihrem Vater ist sie auf der Suche nach den leeren Büchern, welche die Entschreibung aller Bücher einläuten sollen. Was die beiden unbedingt verhindern wollen. Als ihr Vater bei einer dieser Missionen ums Leben kommt, beginnt für Furia und ihren Bruder ein gefährliches Abenteuer, denn nicht nur die Mitglieder der Adamitischen Akademie sind hinter ihnen und einem ganz besonderen Buch her. Furia muss entdecken, dass ihr Vater ihr viele Dinge und Geheimnisse der bibliomantischen Welt verschwiegen hat. Doch zum Glück muss sie diesen Kampf nicht alleine ausfechten.

Kai Meyer beschreibt in liebevollen Details Wesen von niedlichen Origamis bis zu bedrohlichen Schimmelrochen und Personen wie die draufgängerische Cat. Die Handlung ist spannend aufgebaut und lässt einen das Buch kaum wieder aus der Hand legen.

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Über den Autor

Der 1969 geborene Kai Meyer ist einer der bekanntesten deutschen Fantasy-Autoren. 1994 erlangte er seinen Durchbruch mit dem Buch „Die Geisterseher“. Und schrieb bisher über fünfzig Romane, welche teilweise auch verfilmt wurden. Außerdem arbeitete er mit der deutschen Gothic-Novel Band ASP zusammen und lieferte die Kurzgeschichte zu deren Album rund um das Leipziger Hotel Astoria.

geschrieben von Antje Montag

Facebook: https://www.facebook.com/KaiMeyerFanpage/

Website: http://www.kaimeyer.com/

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