SORROWNIGHT ​- Acoasma 26.02.2021, Dark Poets Society

Eine Halluzination, getarnt als Geräusch, fungiert als Vorbote einer Aura und ungewisser
Kraft, welche damit Tore zu einer Welt im eigenen Kopf öffnet. Diese kann nicht nur völlig
frei gestaltet werden, sondern bietet eine Atmosphäre, die nicht ganz gedeutet werden
kann. Trotz der verwirrenden Halluzination entsteht ein sanfter Schleier, der einen neuen
Pfad aus dem Boden wirbelt. Die Erfurter Band ​SORROWNIGHT ​hat sich mit ihrer neuen
EP ​ACOASMA ​in diese Welt gewagt. Nach der ersten Demo EP ​HELLISH SACRIFICE
aus dem Jahr 2016, gefolgt vom Debutalbum ​UNKNOWN PRESENCE (2019), erscheint
am 26.02.2021 das neue Werk der thüringer Dark Rock Formation. Die eingänglichen
Melodien, getragen von treibenden Drums (erstmals eingespielt von Marky Hillton) und
spielerischer Bassgitarre werden von cleanen Vocals umschmeichelt und bekommen
Unterstützung von Keyboard Riffs, Synthesizer Flächen und drückenden Gitarren mit viel
Spielraum. Diese Kombination brachte die Band nicht nur auf die Bühne mit Größen wie
Dark Tranquillity​, ​Evergrey​, ​Megaherz oder ​Null Positiv​, sondern auch zu einem
eigenen Sound mit Wiedererkennungswert und einer wachsenden Fanbase nicht nur in
Deutschland, sondern auf der ganzen Welt in Ländern wie zum Beispiel Australien, USA,
UK, Russland, Schweden, Mexiko oder Brasilien.

ACOASMA markiert einen weiteren Wegpunkt in der Reise von ​SORROWNIGHT ​und
ebnet den Weg für den frischen Sound durch die neue Besetzung und dient als Vorbote für kommende Veröffentlichungen und Präsenzen.

Release:​ ​26.02.2021, Dark Poets Society

Tracklist:
01 Autumn Melodies
02 Deny Me03 Silent River
04 Hellish Sacrifice (Acoasma Version)
05 My Own Enemy
06 Ghostlike Vision

SORROWNIGHT sind:
Christine Shadow – Keyboard
Veri Jumala -Vocals
Lichtbringer (als Gast auf Acoasma) –
Gitarren
Sven Crow – Bass
Marky Hillton – Drums

Rezension – Sorrownight – „Acoasma“

Bekanntlich liegt die Würze ja in der Kürze und so haben Sorrownight am 26.Februar 2021 ihre EP „Acoasma“ in die Musikwelt geschickt. Sie enthält sechs Gothic-Rock Stücke, die sich wirklich hören lassen können.

Los geht es mit „Autumn Melodies“. Ein ordentlich rockiger Einstieg mit treibenden Riffs und Veris kraftvoller Stimme. Dieser Song ist ab der ersten Sekunde das ganze Gegenteil von bieder.

Der Song „Silent River“ ist für mich ein bisschen schizophren. Auf der einen Seite beginnt er mit einem ruhig gezupften Bass, dann gesellt sich der Rest dazu und nach der Strophe ist es, als würde man einen anderen Song hören. Schnell, treibend, mit ungeahnten stimmlichen Höhen. Plötzlich wird es wieder ruhig und eher tragend. Ein sehr interessantes Stück, bei dem man sich richtig vorstellen kann, wie sich die Musiker nachts heimlich über den nebligen Fluss schleichen, um es auf der anderen Seite krachen zu lassen und sich dann wieder zurückzuziehen.

My Own Enemy“ ist ein kraftvolles Lied, bei dem die Kenngröße der dominanten Frequenzteile der Stimme sehr gut zur Geltung kommt. Hier wurden kurze, rhythmisch prägnante Motive mit ruhigeren Teilen gepaart und ergeben ein wirklich gutes Klangbild.

Zum Schluss zeigt Veri in „Ghostlike Vision“ noch einmal seine vielschichtige Klangfarbe. Untermalt vom eingebetteten Bass und druckvollen Gitarren bildet der Song einen schönen Ausklang.

Die fünf Thüringer Musiker überzeugen mit energiegeladenem Rock, ordentlichen Gitarrensoli, treibenden Drums und der wirklich außergewöhnlichen Stimme von Veri. Davon würde ich gerne mehr hören.

geschrieben von Antje Heine

 

Für mehr Informationen besucht:

https://www.facebook.com/sorrownightband

https://sorrownightband.wixsite.com/sorrowni
ght

Kategorie(n): Neuigkeiten

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