TiktAAlik- Rezension

 

Das estnisch/deutsch Duo hat mit seinem gleichnamigen Debutalbum in 12 Songs ein wunderbares Werk zum entschleunigen geschaffen. Sie selbst bezeichnen ihren Musikstil als eine Mischung aus Triphop und Elektrosound. Layns reine und wundervolle Stimme fügt sich sehr schön in die hier einmal anders eingesetzten Synthesizer ein. Beides zusammen erschafft eine äußerst erholsame Stimmung.

Bereits das Intro „Honey“ hat etwas von einer erholsamen Meditation. Es gibt einen guten Ausblick auf das gesamte Album.

Child’s Voice“ haben die Künstler mit einem leichten Kratzen hinterlegt, wie man es bei alten Schallplatten hören kann. Dazu gibt es leichte Klavierklänge und sanfte Synths, sowie Layns glockenreine Stimme.

Nicht ganz so ruhig ist „He Won’t Come“. Die Stimme wurde hier teilweise etwas atonal eingesetzt und die Begleitmusik ist im Vergleich zu den anderen Songs fast schon aufgeregt und blechern. Den Refrain kann man sich gut merken, denn er besteht hauptsächlich aus den drei Worten des Titels.

Bei „Higher Hopes“ hat sich die Aufregung schon wieder gelegt und es gibt Layns ruhige und sanfte Stimme im Einklang mit Violinen und sanften Rhythmen. Wenn man hier die Augen schließt, findet man sich gedanklich in einem sonnigen Garten wieder, in dem langsam die ersten Blätter von den Bäumen fallen.

Den Ausklang aus diesem Album läutet „Going Nowhere“ ein. Es ist ein sanftes Stück, dass einen durchaus noch ein bisschen zum Verweilen einlädt. Die Zwischenpassage ist allerdings so ruhig, dass man meint, das Stück wäre bereits zu Ende, bevor es noch ein bisschen weitergeht.

Dieses Album entlässt einen genauso entspannt, wie es einem einen ruhigen Empfang bereitet. Ich finde es sehr erholsam zu hören, denn es nimmt die Hektik aus dem Alltag, die einen so häufig begleitet.

geschrieben von Antje

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