SPITFISH

Spitfish signed up the contract for Sonic Seducer from Germany. One of our songs is going to appear on compilation album ‚Cold Hands Seduction‘ with the current issue(September)
You can check the song here:

SPITFISH is hailing from Gdansk – polish coastal city of ships.
The band was formed by vocalist (alias)Boris Karloff in 2016 at first as one man project, releasing selftitled five tracks EP the same year. Current line up of the the band includes, Boris Karloff on vocals and bass, (alias)Cyril Delevanti on guitar and (alias)A.J. on drums.
The band’s tone is a blend of vintage rock sound with a punk attitude spiced with a pinch of thrill.

„Spitfish is a game, a dark whim full of symbolism, and all this in frames of rock’n’roll. Absurd of an old horror movie turns into melodic rock songs here. But don’t be deceived by these trappings, there is much more to it than meets the eye.
Even though only members of the band know the dark concept of Spitfish, it’s worth listening to their music.“

Rezension- Penny Dreadful

Spitfish ist eine Drei-Mann-Band aus Polen. Der Bandname wirft bereits eine Frage auf. Ist damit die Software gemeint, die Vocals von den harten Lauten, wie “sh”,“ch”,“z” befreit (macht in Bezug auf die polnische Sprache Sinn), oder bezieht es sich auf den Schützenfisch, der seine Beute mit einem Wasserstrahl von den Blättern schießt? Vielleicht verrät uns das die Band irgendwann mal.

Das Cover und der Titel der CD „Penny Dreadful“ sind eine Hommage an die Horror-Groschenromane des 19. Jahrhunderts, die Sweeny Todd und natürlich die Fernsehserie „Penny Dreadful“ hervorgebracht haben. Die drei Musiker sind als Hollow Men in edlem Zwirn, Gehstock und Melone dargestellt. Drei Raben fliegen davon, das Band Logo erinnert an die Munsters.

Auf der CD sind sieben Tracks, wobei eines das Intro ist, mit einer recht kurzen Laufzeit von 27 Minuten. Der Musikstil ist eine Mischung aus Rock, Wave, Post Punk und GothRock. Er erinnert etwas an „The Mission“ aus den 80ern, nur etwas düsterer. Die Melodien sind eingängig und die Refrains sind sehr ansprechend.

Alle Titel nehmen Bezug auf Horror-Filme, -Geschichten oder dunkle Begebenheiten. Sie sind klar abgemischt, was ihnen etwas von Ursprünglichkeit gibt und sie organisch darstellt. Hier und da gibt es Synthesizer Snippets, die die 50er Jahre Film- und Serienmusik aufgreift. Dies gefällt mir an dem ersten Song „Grim Suspiria“ sehr, denn es wird nicht zu übermäßig eingesetzt, wie bei manchen Horror-Punk-Bands, sondern subtil und dadurch unglaublich modern. „Swallow the dust“ lässt einen schmunzeln. Der Bass wird verwendet um gruseliges Grunzen zu erzeugen. Das habe ich bis jetzt auch noch nie gehört. Der Titel erinnert mich aber auch etwas an Pearl Jam im Refrain. „Hey Hey, My, My“ ist ein Neil Young Cover. Obwohl der Song ein Meilenstein der Musikgeschichte ist, muss sich das Cover nicht verstecken. Ganz im Gegenteil es macht aus dem Singer-Songwriter-Lied ein krachiges Rockstück. „Lost“ fasst eigentlich am besten zusammen, was die Musik der Band ausmacht und ist daher auch mein Anspielt-Tipp: Tolle Melodien und Gesang, leicht düstere Atmosphäre und wenig Schnickschnack.

Für eine Debüt-CD ist viel Arbeit hinein geflossen. Die Musik ist klasse, Atmosphäre ist da, der Internetauftritt und das Design fügt sich dazu perfekt ein. Einziges Manko, die CD ist recht kurz. Aber besser das, als fünf Filler zu haben. Ich mag die CD sehr und vergebe 8 von 10 Halsschrauben.

geschrieben von Marc Seidler

 

Facebook: https://www.facebook.com/spitfishband/

…to be continued…