SCARLET DORN „Blood Red Bouquet“ VÖ am 29.01.2021

SCARLET DORN melden sich zurück mit ihrem zweiten Album „Blood Red Bouquet“. Im Jahre 2016 als Feature eines LORD OF THE LOST Songs zum ersten Mal in Erscheinung getreten, trat Sängerin Scarlet mit Ihrer Band in den folgenden Monaten und Jahren unvermeidbar immer wieder auf den Spielplan der dunkelbunten Musikszene. Nicht nur durch die Veröffentlichung des Debut-Albums „Lack Of Light“ im Jahre 2018, auch durch unermüdliches Touren, u.a. mit WITHIN TEMPTATION, JOACHIM WITT, LETZTE INSTANZ und eben auch LORD OF THE LOST.

Wie schon auf dem Debut bewegt sich das Zweitwerk des Quintetts auf seinen insgesamt 13 neuen Songs zwischen Darkrock und Pop, mit Einflüssen aus klassischer sowie elektronischer Musik, wobei „Blood Red Bouquet“ in der Summe treibender, härter und noch emotionaler ausfällt.

Eines der Highlights des Albums ist definitiv das Duett „Proud & Strong“ mit Szene-Urgestein Sven Friedrich (SOLAR FAKE, ZERAPHINE, DREADFUL SHADOWS) – eine schönere Verschmelzung aus diesen zwei warmen, bewegenden und unverkennbaren Stimmen hätte man sich nicht aussuchen können. 

Auch „Blood Red Bouquet“ wurde produziert in den legendären Chameleon Studios in Hamburg und während das neue Album den Weg in die Regale, Download- und Streaming-Plattformen findet, befindet sich die Band bereits im Songwriting für den nächsten kreativen Output.

Zunächst aber geht es erst mal auf emotionale Achterbahnfahrt mit „Blood Red Bouquet“, die dazugehörigen Tourdaten für 2021 folgen in Kürze…

Reinhören:

https://www.facebook.com/scarletdornofficial/videos/1580500195672319

 

Auch „Blood Red Bouquet“ wurde produziert in den legendären Chameleon Studios in Hamburg und während das neue Album den Weg in die Regale, Download- und Streaming-Plattformen findet, befindet sich die Band bereits im Songwriting für den nächsten kreativen Output.

Zunächst aber geht es erst mal auf emotionale Achterbahnfahrt mit „Blood Red Bouquet“, die dazugehörigen Tourdaten für 2021 folgen in Kürze…

Rezension – Scarlet Dorn – „Bloodred Bouquet“

Die Musikwelt ist wieder um ein ordentliches Stück Gothic-Rock reicher, denn am 29.Januar 2021 haben Scarlet Dorn ihr zweites Studioalbum „Bloodred Bouquet“ veröffentlicht. In 13 neuen Songs zeigen sie ihre Bandbreite von ruhigen und schnellen Stücken, lauten und leisen Tönen.

Los geht es mit „Scorched By A Flame So Dark“, und der wundervollen Stimme von Scarlet. Nach der Hälfte der ersten Strophe setzen kraftvolle Gitarren und Bässe ein und machen aus der vermeintlichen Ballade einen schönen Rocksong.

Für „Proud And Strong“ haben sie sich stimmliche Unterstützung von Sven Friedrich (Solar Fake) geholt. Es ist ein beeindruckendes Duett geworden, welches mir tagelang nicht aus dem Kopf ging. Die Stimmen der beiden harmonieren wirklich gut zusammen und der Refrain geht wahnsinnig ins Ohr. Der ganze Song geht gut vorwärts, hat ein paar kleine elektronische Elemente eingebaut und macht Lust auf durchtanzte Nächte.

Pianoklänge und die sanfte Stimme von Scarlet läuten „Love Has No Color But Love“ ein. Hier zeigt sie wirklich alle Möglichkeiten ihrer Stimme und geht in Höhen, die ich ihr gar nicht so zugetraut hätte. Ich war positiv überrascht. Es ist ein eher ruhiger Song, dabei aber kein bisschen langweilig.

Dieser Facettenreichtum zeigt sich auch bei „One Day“. Eine bittersüße Liebeserklärung, die zum Glück nicht schnulzig wirkt. Der Song ist kraftvoll und sanft zugleich. Wirklich sehr zu empfehlen.

Die Textzeile „Hey, big brother…“ hat mich bei „Are You Watching Me?“ doch etwas zum Schmunzeln gebracht. Erinnert es mich doch irgendwie an ein bestimmtes TV-Format. Der Song ist von seiner Machart etwas anders als der Rest des Albums. An manchen Stellen irgendwie tragend, im nächsten Moment wieder fast gesprochen, eine Achterbahn der Gefühle. Wohl fast so, wie wenn man sich ständig beobachtet fühlt.

Zu Tangoklängen kann man sich bei „True Love Is Mad“ wiegen. Zumindest die Strophen erwecken diesen Eindruck. Es ist ein eher langsames Stück, welches im Refrain ordentlich an Fahrt aufnimmt um dann wieder ruhig auszuklingen.

Einen ruhigen aber kraftvollen Ausklang des Albums bildet „Until The Waters Run Dry“. Der Refrain bleibt im Kopf und sorgt dafür, dass man dieses Album nach dem letzten Ton definitiv nicht gleich vergisst.

Scarlet Dorn ist mit ihrem zweiten Werk ein abwechslungsreiches Album, mit einigen potenziellen Ohrwürmern gelungen. Und obwohl ich selbst nicht so großartig begeistert von weiblichen Stimmen bin, finde ich Scarlets doch eher tiefe Stimme sehr angenehm und werde mir dieses Album sicher noch ein paar Mal anhören.

geschrieben von Antje Heine

 

Facebook: https://www.facebook.com/scarletdornofficial

Web: http://www.scarletdorn.de/

 

Kategorie(n): Neuigkeiten

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