Mills – Monochrome – Rezension

Mills Monochrome

Bereits 1994 gründeten Walter Glatz und Alexander Steiner das Projekt Mills. Trotzdem war es recht ruhig um die beiden Österreicher. Das soll sich nun ändern. Mit ihrem neuen Album „Monochrome“ machen sie seit dem 16.02.2018 wieder auf sich aufmerksam. Hatten sie ihre vorherigen Werke noch komplett in Eigenregie vertrieben, so bekommen sie nun Unterstützung vom Label Echozone, mit dem sie jetzt zusammenarbeiten.

Die Musik von Mills lässt sich wohl am ehesten in Richtung Synthpop oder Darkwave einordnen. Auch auf ihrem neuen Werk lässt sich der Einfluss der Musikszene der 80er und 90er nicht leugnen, sodass man sich in den acht Songs ein wenig in die Glanzzeiten von The Cure und Depeche Mode zurückversetzt fühlt.

Eröffnet wird das Album mit „Train to Berlin“, wobei schnell die Stimmung übertragen wird, die einen überfällt, wenn man mit bestimmten Hoffnungen auf eine gewisse Begegnung in eine Stadt reist.

Neon“ entführt vom Klang her in eine Welt aus Scheinwerfern und wechselndem Neonlicht. Man wird hier gedanklich in die Atmosphäre eines Clubs getragen, in dem man sich der Musik entspannt hingeben kann.

Der Ohrwurm des Albums ist für mich „New World“. Der Song hat einen gewissen Schwung und verbreitet eine Art Aufbruchsstimmung.

Mit „Border“ schließen Mills das Werk langsam und ruhig ab. Dieses Stück verdeutlicht sehr gut, wie langsam die Zeit verstreicht, wenn man auf eine Reaktion oder Antwort einer anderen Person wartet.

Monochrome“ ist insgesamt eine eher ruhige Platte, wobei die Stimme von Walter Glatz den Songs eine entspannte Grundstimmung verleiht. An einigen Stellen könnte er jedoch eine etwas größere Bandbreite seiner Stimme zeigen. Das Album passt gut in den Frühling, denn obwohl die Songs eine gewisse Melancholie verströmen, kann man sie doch gut bei Sonnenschein anhören, ohne traurig zu werden.

geschrieben von Antje Montag

Facebook: https://www.facebook.com/millssound/

Label:http://www.echozone.de/