Lords of Acid – Pretty in Kink – Rezension

Cover

Bereits seit 1988 sorgen Lords of Acid für Aufruhr in der Musikwelt. Mit den eindeutig sexuellen Anspielungen in ihren Texten und ihrem Techno lastigen Sound sorgen sie immer wieder für Gesprächsstoff. Am 29. Juni 2018 haben sie mit „Pretty in Kink“ nachgelegt und geben uns mit der Unterstützung ihrer neuen Sängerin Marieke 12 frische Songs auf die Ohren.

Mit „Break me“ haben Lords of Acid einen kraftvollen Start für das Album geschaffen. Die Synthesizer gehen gut voran und Marieke zeigt hier gleich welche Bandbreite ihre Stimme hat.

Sexcam Girl“ beweist Stiltreue zum bevorzugten Thema der Band und verschafft dem Zuhörer durchaus ein lebendiges Kopfkino, in dem sich eine knapp bekleidete Dame vor einer Kamera räkelt.

Eine etwas seltsame Mischung hat der Song „Goldfinger“. Er besteht aus Teilen, die klingen wie aus den 50er Jahren, in denen Marieke ihren Gesang langsam und tragend vorträgt und Techno-Sounds mit stampfenden Beats und verzerrter Stimme. Etwas gewöhnungsbedürftig aber durchaus schön.

What the Fuck“ hat ebenfalls einen speziellen Sound. Mit dem Sprechgesang von Mastermind Praga Khan hat er einen Touch der 90er Jahre. Somit bricht er aus dem restlichen Konzept des Albums ein wenig aus.

Sozusagen den letzten Glockenschlag bildet „We are the Freaks“. Er beginnt mit Glockengeläut und Gewitter und einer insgesamt düsteren Atmosphäre. Das i-Tüpfelchen bildet hier der spanische Text der Strophen.

Insgesamt ist das Album sehr gelungen und außergewöhnlich. Der Techno-Sound verleitet einen automatisch zum mitwippen. Es sind 12 Songs, die auf jeden Fall im Ohr bleiben.

geschrieben von Antje Montag

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