LAST DAYS OF EDEN – Butterfly- VÖ:15.10.2021

Die Geschichte von LAST DAYS OF EDEN beginnt 2013 in Asturien. Als eine der ersten Symphonic Metal Bands, die keltische Elemente in diese Musik einbeziehen, machen die Spanier schnell von sich reden, 2014 bringt man die EP „Paradise“ im Eigenvertrieb heraus. Ein Jahr später erscheint das erste Album „Ride The World“ beim deutschen Label Pride & Joy, eine Tour als Gast von MOB RULES folgt im Anschluss. Dazu nimmt die Band ein spezielles Album mit dem Titel “Traxel Mör“ auf, bei dem nur klassische und folkloristische Instrumente (ohne Gesang und Schlagzeug) zu hören sind. 2018 kommt das zweite Album „Chrysalis“ auf den Markt. Die Zeit während der Corona-Pandemie nutzt die Band um den Gitarristen Dani G., um das neue Album fertig zu stellen. „Butterflies“ wird im Herbst 2021 beim Label EL PUERTO RECORDS veröffentlicht. Ebenfalls im Herbst 2021 werden LAST DAYS OF EDEN die deutsche Metal-Ikone RAGE auf der Tour begleiten.
Für LAST DAYS OF EDEN sind die Folk-Einflüsse weit mehr als eine kreative Idee. Für die aus der spanisch-keltischen Provinz Asturien stammende Band ist es Teil ihrer Mentalität. Mit ihrer Ursprünglichkeit und Authentizität fühlen sich die Songs wie ein Soundtrack mit der Leichtigkeit und der Eleganz eines „Schmetterlings“ an.

Die spanischen LAST DAYS OF EDEN haben einen weltweiten Vertrag beim deutschen Plattenlabel El Puerto Records unterschrieben! Das SYMPHONIC FOLK METAL – Sextett aus der Region Asturien wird im Herbst 2021 ihr drittes Album veröffentlichen und planen anschließend eine Release Tour mit RAGE. 

Die Band selbst: „Wir freuen uns sehr über diese neue Ära der Zusammenarbeit von Last Days of Eden und El Puerto Records. Wir fühlten uns seit den ersten Gesprächen wirklich mit dem Label verbunden und waren nicht nur erstaunt über den professionellen Ansatz als internationales Label, das so schnell wächst und wie eine „deutsche Maschine“ arbeitet, sondern auch über die Nähe und Menschlichkeit des Teams hinter dem Label .  Wir sind uns ziemlich sicher, dass dies ein großer Schritt in der Karriere der Band sein wird und dass wir endlich unser keltisch-symphonisches Zeug  an jede Ecke der Welt bringen werden.“ 

El Puerto- Promochef Matt. Bischof ist begeistert: „Selbst in vermeindlich übersichtlichen Musik Genres wie dem Symphonic Metal muss man schon ganz genau hinhören um tatsächlich noch den einen oder anderen Schatz zu entdecken.  Wir sind froh, mit  LAST DAYS OF EDEN genauso eine Perle gefunden zu haben. Musikalisch haben sie mit einer beeindruckenden Bandbreite von episch/bombastisch bis keltisch verträumt sehr viel zu bieten.  

Wir freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit!“ 

LINE UP 

Lady Ani – Vocals 

Dani G. – Guitars & Vocals 

Andrea Joglar – Bagpipes & flutes 

Sara Ember – Violin 

Javi González – Bass 

Leo Duarte – Drums 

 Review – Last days of eden – Butterflies

Ein Mädchen lebt auf einer Burg. Sie erwacht von dem hellen Licht zweier Vollmonde. Dass beide Monde gleichzeitig ihren vollen Glanz zeigen ist selten. Aber das Mädchen weiß, was das bedeutet. Dann und nur dann beginnen die Schmetterlinge zu leuchten, die sonst im Verborgenen leben. Also nimmt sie sich einen Käfig, hängt diesen an ein Schilfrohrboot und fährt hinaus. Fasziniert fängt sie einen um den anderen, vergisst die Zeit und treibt immer weiter in die unruhige See hinaus… Das ist keine Mär, sondern lediglich das Cover der neuen CD „Butterflies“ der Band „Last days of Eden“.

„Butterflies“ ist der dritte Longplayer der Spanier, diesmal veröffentlicht bei El Puerto Records. Ihre Symphonic Metal Geschichte beginnt 2013 in Asturien. Die populärste Musikrichtung in Asturien ist die „Música Celta“, die keltische Musik. Sie ist geprägt von keltischen, irischen und schottischen Einflüssen. So verschmelzen hier keltische Harfen, schottische Cornemusen mit der spanischen Gaita. „Last days of Eden“ bedienen sich dieser Stilistik und schaffen einen spannenden Mix aus Mittelalter-Rock und Symphonic Metal.

Das erste Durch hören der CD hat überrascht und sofort Lust auf erneutes Hören gemacht. Es scheint als hätte die Band die Corona-Zeit sehr gut genutzt und intensiv an diesem Album gefeilt. Die CD ist astrein produziert, nichts stört, alles ist gut auf einander abgestimmt und die Songs intelligent komponiert. Die Melodien gehen ins Ohr und bleiben dort auch gerne mal hängen.

Zur Einstimmung wird der Zauber der CD gesprochen. „Cast The Spell“ ist ein Opener, der eher an eine Ouvertüre erinnert. Und wie schließt man einen Zauber ab. Genau: mit „Abracadabra“. Während die Sängerin den Text singt, oder besser magisch rezitiert, kracht dazu ein wirklich geiles Riff – da wippt der Kopf von alleine. Der Refrain ist eingängig und melodiös. Glocken läuten die 12 Uhr ein und der Hohepriester schließt jede Strophe mit „Abracadabra“ ab. Als Zusatzinstrument höre ich eine Geige und eine Flöte heraus. Beide binden sich hervorragend ein. „The Garden“, als Video auch auf YouTube zu sehen, ist ein Mittempo-Stück, das es nach diesem Einstieg auch braucht. Bei „Silence“ wird gegeigt und geflötet, dass sogar die Füße von Michael Flatley aufgeben. Riverdance goes Metal, erstmal komisch, aber dann auch wieder total gut. Wenn man an Zauber denkt, dann greift jede Band früher oder später zu DEM Spiegel. Auch „Last days of Eden“ schauen mal hinein. „Mirror, Mirror“ ist ein klassisches Symphonic Metal Stück mit wohl ausgewählten Zwischenparts. Nach „Moments“ und „The Secret“ kommt eine zweistimmige, mittelalterliche Ballade namens „Crown Of Thorns“. Es ist erfrischend, dass dieser Song keine Gitarren und Drums braucht, sondern ganz klassischer Folk mit theatralischem Touch ist, der auch auf jeder dunkel romantischen Party laufen könnte. Der Song durchbricht den Symphonic Metal. Mir kommt das zu Pass, denn eine ganze CD nur mit diesem Genre wird mir persönlich zu langweilig. Jetzt darf aber wieder gerockt werden. „To Hell And Back“ ist ein mega Riff-Stück, das zum Haareschwingen einlädt. „Traxel Mör“ kommt ganz ohne Gesang aus. Hier kann man sich ganz auf die fantastische Mischung aus Folklore und Metal einlassen. „Save The World“ und „Abandon“ sind wahnsinnig gute Songs. Beide haben alles, was das Herz begehrt. Gute Riffs, tolle Melodien und überraschende Momente. „Abandon“ ist auch mein Anspieltipp der CD. Nach „The Journey“ schließt „Fallen Angels“ die CD ab. Es ist selten, dass der letzte Titel auch einer der besseren Songs der CD ist. Das zeigt mir, dass man nicht nur 2-3 gute Songs geschrieben und den Rest mit B-Klasse Songs gefüllt hat – Chapeau.

Mein Fazit: Die CD ist ein Schmankerl für Symphonic Metaller, Mittelalterrocker und sicher auch für manchen Gothic. Die CD ist von vorne bis hinten gut, ich kann wenig negatives sagen. Ich vergebe 9 von 10 Hirtentröten.

geschrieben von Marc Seidler

 

On Tour with RAGE 

12.11.2021 CH Sarnen 

13.11.2021 IT Paderno 

16.11.2021 FR Colmar 

18.11.2021 ES Valladolid 

19.11.2021 ES Granada 

20.11.2021 ES Vitoria 

21.11.2021 ES Barcelona 

23.11.2021 DE München 

25.11.2021 BE Bilzen 

26.11.2021 DE Hamburg 

27.11.2021 DE Rostock 

Mehr Info: 

https://www.facebook.com/lastdaysofeden

 

Kategorie(n): Neuigkeiten

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