Konzerte

ANY GIVEN DAY in Berlin, 11.04.2019

Tenside

Um 20.30 Uhr begannen Tenside aus München den Konzertabend im Kreuzberger Club ‚Musik und Frieden‘. Die Band wurde 2004 gegründet und hat bisher schon 7 Alben veröffentlicht.
Das Konzert begann mit ‚This Is What We Die For‘ – das ist auch der Opener von aktuellen Album ‚Convergence‘.
Der Club war schon bei Tenside gut gefüllt, das ist der Vorteil einer späteren Startzeit, als bei Konzerten sonst üblich.
„Mögt ihr euch bewegen, auch wenn es in der Woche ist“, fragte Sänger Daniel und fügte hinzu: „Das ist keine Beerdigung“. Außer ‚Reborn‘ waren alle Songs vom aktuellen Longplayer – tolle Songs, um das Publikum gleich zu Beginn des Abends richtig heiß zu machen. Vorm letzten Titel wurden die Fans aufgefordert noch mal richtig Lärm zu machen. Das war ein richtig guter Start in den Konzertabend.
Die Band hatte natürlich das Album zum Verkauf mitgebracht, sowie auch andere coole Fanartikel.

Setlist Tenside
01. This Is What We Die For
02. Eternal Contempt
03. Unbreakable
04. Reborn
05. Iron Will & Golden Heart
06. The Faceless
07. Faith Over Fears

 

Heart Of A Coward
Die nächste Band war Heart Of A Coward auf Großbritannien. Seit einigen Jahren haben sie einen neuen Sänger. Aber keine Sorge – die Band funktioniert auch mit Kaan Tasan am Mikrofon perfekt. Er verstand es sehr gut, das Publikum mit in das Konzert einzubinden. „Macht Stimmung“, „Ich will Hände sehen“ oder „Let’s Go“ waren einige der Worte, die er öfters an das Publikum richtete.
Die Bühne im Musik und Frieden ist etwa nur 40 cm hoch, aber Kaan stand fast die ganze Zeit auf einem Podest und überragte somit das Publikum, dass sehr dicht am Geschehen dran war. Man kann sagen, die Fans waren fast mit auf der Bühne – Konzertfeeling pur.
Der Sound war toll und die Musik ziemlich laut. Dann kam die Aufforderung zum Headbangen – das lassen sich Metal Fans natürlich nicht zweimal sagen.
Es wurde immer wärmer im Club, je mehr sich das Publikum bewegte.
Vorm letzten Song ‚Deadweight‘ sagte Kann dann: „Ich brauche eure Stimmen bis ganz nach hinten – nur fünf Worte: I – don’t – give – a – fuck. Das klappte wirklich wunderbar. Das Berliner Publikum war in guter Form. Kurz vor 22 Uhr waren Heart Of A Coward dann fertig, bedankten sich bei den Berlinern und wünschte allen noch eine tolle Zeit.

Setlist Heart Of A Coward
01. Hollow
02. Monstro
03. Turmoil I
04. Shade
05. Nightmare
06. Collapse
07. Drown In Ruin
08. Deadweight

Any Given Day

Any Given Day ist eine deutsche Metalcore Band aus Gelsenkirchen. Ihr aktuelles Album ‚Overpower‘ schaffte wie schon der Vorgänger den Sprung in die Top 20 der deutschen Albumcharts. Erste große Aufmerksamkeit erhielt die Band vor einigen Jahren mit dem Rihanna Coversong ‚Diamonds‘. Der Videoclip dazu hat auf YouTube inzwischen mehr als 10 Millionen Klicks. Any Given Day waren live schon mit so bekannten Bands wie Caliban oder Bury Tomorrow auf Tour. Aktuell sind sie auf Headliner Tour mit dem neuen Album im Gepäck – und Berlin meldete ausverkauft!
Vor Beginn des Konzertes von Any Given Day musste auf der Bühne einiges umgebaut werden und die Kabel der Vorbands eingesammelt werden. Das kleine Schlagzeug, welches die Support Bands benutzten, wurde weggeräumt, so dass die Musiker nun viel mehr Platz auf der Bühne hatten. Kurz vor dem Auftritt wurde die Bühne im ‚Musik und Frieden‘ gut eingenebelt – dann wurde es komplett dunkel im Club. Die Band marschierte ein und die Stimmung war sofort unbeschreiblich. Los ging es mit ‚Start Over‘ vom neuen Album. ‚Willkommen bei unserer Tour – Ich will euch springen sehen, von links nach rechts‘, sagte Sänger Dennis – und die Fans sprangen nicht nur, sie sangen dann beim zweiten Song ‚Loveless‘ sogar gleich mit.

Die Bühne war jetzt in leichten Nebel und rotes Licht gefärbt, und fast unbemerkt befanden sich dann auch schon die ersten Fans direkt auf der Bühne – und nun begann eine riesige Crowdsurfing Party- das war wirklich cool. Immer wieder standen Fans auf der Bühne und Dennis hat sogar mal mitgeholfen, als es nicht so richtig klappen wollte …
Die Hauptstadt war wirklich gut drauf, und das an einem Donnerstag – Respekt!
Dennis sagte später: „Das ist das zweite Konzert auf der Tour – gestern Hamburg war schon toll – aber das sollte für die Hauptstadt kein Problem sein, oder?“ Das Publikum war nun total im Konzert versunken, die komplette Masse bewegte sich ununterbrochen hin und her.
Ansagen von der Bühne, wie zum Bespiel: ‚Oh, ihr seid viel zu leise – macht doch Mal Lärm im Haus‘ trugen dann natürlich zu noch mehr Alarm im Club bei.
Dann war Moshpit Time. Dennis sagte: ‚Ich möchte Chaos sehen‘. Es war wirklich unglaublich geil. Über 400 Menschen und kaum einer stand still.
Nach etwa 70 Minuten endete mit dem Song ‚Saviour‘ ein toller Metal Abend.

Any Given Day sind jetzt noch für einige Konzerte in Deutschland unterwegs, im Juni wird die Tour in Großbritannien fortgesetzt.

Setlist Any Given Day
01. Start Over
02. Loveless
03. Endurance
04. Levels
05. Taking Over Me
06. In Deafening Silence
07. Coward King
08. Hold Back the Time
09. Lonewolf
10. Ignite the Light
11. Never Say Die
12. Arise
13. Never Surrender
14. Home is where the Heart is
15. Savior

geschrieben und fotografiert von Marko Jakob, PIX666

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Solar Fake, You Win Who Cares Tour 2019

Hannover Musikzentrum, 08.03.2019

Nach vier Wochen Pause gab es die Fortsetzung der ‚You Win Who Cares?‘ Tour von Solar Fake. Das Konzert fand im ausverkauften Musikzentrum in Hannover statt. Konzerte an einem Freitag sind immer eine besondere Herausforderung, was die Anreise angeht. Diese Erfahrung musste ich vor vier Wochen machen, als ich wegen endlosem Stau das Solar Fake Konzert in Erfurt verpasst hatte. Aber so ein Fehler passiert nicht zweimal.

Seadrake
Den Konzertabend eröffnete wie auf der kompletten Tour die Synthpop Band Seadrake. Sie hatten ihr Debutalbum ‚Isola‘ aus dem Jahr 2018 mit dabei. Pünktlich um 20 Uhr ging es los. Das Musikzentrum in Hannover ist ein echtes Schmuckstück – ein toller kleiner und intimer Club mit einer schönen Empore. Allerdings war der Weg zur Garderobe etwas mühsam, da sich diese genau gegenüber vom Eingang befand. Der Club war schon bei Seadrake komplett voll – das ist natürlich für eine Support Band eine feine Sache. Durch die vielen, dicht gedrängten Menschen war es natürlich auch ordentlich warm im Club. Nach ein paar Songs entledigte sich Sänger Hilton seiner Jacke. Der Anfang des Konzertes verlief etwas schleppend, aber das sollte sich ändern. Hiltons Ansage: „Macht mal ein bisschen mit“ hat tatsächlich geholfen. Von da an war die Stimmung viel besser und die Fans waren aufgewacht. Die letzten beiden Songs begleitete dann dröhnendes Klatschen. Das war wirklich ein stimmungsvolles Ende des Seadrake Konzertes in Hannover – und die Band sollte dadurch wieder einige neue Fans dazugewonnen haben.

Setlist Seadrake

Lower Than This

Daydream

What You Do To Me

On The Run

Conformity Loves Company

Get It On

Something Durable

Down On The Ground

No Matter

Solar Fake
Nach vier Wochen Pause kehrten Solar Fake auf die Bühne zurück und setzen ihre Tour fort. „Vier Wochen Pause, das war doof“ sagte Sänger Sven Friedrich. Tatsächlich merkte man den drei Jungs an, dass sie die Bühne vermisst haben. Das Konzert begann um 21 Uhr mit dem Song ‚Not What I Wanted‘ und Sven sprang dabei voller Energie über die Bühne. Ich bin immer wieder begeistert über die Liveumsetzung der Songs, und wie toll man unter anderem bei ‚Sick Of You‘ die von Jens live gespielten Drums heraushört. Solar Fake spielten auch heute wieder einen Mix aus alten und neuen Songs. Sven kündigte an, dass ‚Anything You Want‘ der nächste Solar Fake Videoclip werden wird.
Es war nun total heiß in dem kleinen Club. Das atemberaubende Konzert wurde von einer beeindruckenden Licht- und Videoprojektion begleitet – lediglich der Sound ließ im Musikzentrum etwas zu wünschen übrig – in vielen Teilen des Clubs dröhnte es etwas, vor allem bei den schnelleren Songs. Der Club war sooo voll, vielleicht zu voll – man kam von der Empore, auf der die Fans in mehreren Reihen hintereinander standen, nicht Mal mehr zurück in den Innenraum. Aber die Stimmung war faszinierend – ich denke, unter anderem dafür, machen Bands so was – live vor den Fans spielen ist für viele Musiker der Lohn für die viele Arbeit.
Nach 80 Minuten beendete der Song ‚What If There’s Nothing‘ vom aktuellen Album den Hauptteil des Sets. Sven lud die Fans schon mal zum Konzert am Folgetag nach Hamburg ein – „Hamburg eine immer eine Reise wert, kommt doch einfach vorbei“.
Nach etwa einer Minute Pause ging es schon weiter und Solar Fake spielten mit ‚Papillon‘ die einzige Coverversion des Abends. „Hannover, könnt ihr noch?“, fragte Sven. Bei ‚Observer‘ schallte das Klatschen dann durch den ganzen Club – und was für ein Applaus danach – Wahnsinn.

Dann sagte Sven, dass sie jetzt mit dem nächsten, ruhigen Song ‚The Pages‘ die gerade so gute Stimmung etwas versauen werden. Während des Songs hat Sven seine Bandkollegen Jens und Andrè vorgestellt und natürlich auch sich selbst: „Ich bin Sven, macht’s jut‘. Aber es war natürlich immer noch nicht vorbei, wie auch auf den anderen Tour Stationen gab es heute Abend einen zweiten Block mit Zugaben.
Bei ‚I Hate You More Than My Life‘ ging dann nochmal so richtig die Post ab. „Hannover – man, man, man … 1, 2, 3, 4“ sagte Sven – sichtlich von der Stimmung gerührt ins Mikrofon – und das Klatschen wurde immer lauter. Vor dem letzten Song lud Sven die Fans zum E-Tropolis Festival ein, bei dem Solar Fake Mitte März spielen werden. Mit „Ihr wart toll – wir kommen gerne wieder“ verabschiedete sich die Band endgültig und so ziemlich beim letzten Ton von ‚Stay‘ schaffte es Keyboarder Andrè Feller mal wieder, sein Instrument umzuwerfen – kein Wunder bei dem Einsatz und der Leidenschaft, mit der er jedes Mal dabei ist.

Setlist
Not What I Wanted
Under Control
Sick of You
A Bullet Left for You
Here I Stand
All the Things You Say
I Don’t Want You In Here
Reset to Default
The Pain That Kills You Too
Invisible
Anything You Want
More Than This
Parasites
Too Late
Just Like This
If This Is Hope
What If There’s Nothing
Papillon
Observer
The Pages
I Hate You More Than My Life
My Spaces
Stay

geschrieben und fotografiert von Marko Jakob, PIX666

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Solar Fake – Dresden Bunker/ Reithalle 09.02.2019

Schon lange habe ich die Reithalle nicht mehr so voll und die Warteschlange am Einlass so lang gesehen, wie zum Konzert von Solar Fake am 09.02.2019. Die Stimmung war schon vor Konzertbeginn großartig, die Halle füllte sich schnell und es war trotz ausverkauftem Haus nicht beängstigend eng, was ich sehr angenehm fand.

Pünktlich um 21 Uhr wurde die Bühne in blaues Licht getaucht und die „Ode an die Freude“ schallte aus den Boxen. Seadrake betraten nun die Bühne, um die Fans schon mal auf Touren zu bringen. Das schwedisch/ südafrikanische Trio passte mit seinem guten kraftvollen Synthpop sehr gut zum Abend. Leider fand ich den Bass etwas zu hochgeschraubt, sodass man Sänger Hilton Theissen manchmal kaum verstanden hat. Zusammen brachten Publikum und Band dem „Bunker“ ein Geburtstagsständchen, da dieser an jenem Tage sein 23. Jubiläum feierte. War die Stimmung zu Beginn noch gedämpft und der Applaus eher verhalten, so änderte sich dies im Verlauf ihres Auftritts, bis sie schließlich unter lautem Beifall die Bühne nach etwa 40 Minuten verließen.

Nach einer kurzen Umbaupause wurde es wieder dunkel im Saal und Sven Friedrich betrat die Bühne. Ohne Musik… seltsam… er machte jedoch in seiner äußerst sympathischen Art nur eine Ankündigung, dass an diesem Abend das Konzert mitgeschnitten würde und verschwand dann wieder, nach dem er uns das Versprechen abgenommen hatte, überrascht zu sein, wenn er mit seinen Mitstreitern wieder auftauchte.

Kurz darauf erklangen die ersten Töne von „Not what I wanted“ und André und Jens betraten unter lautem Jubel die Bühne. Die Stimmung war sofort am kochen und als Sven wieder auf der Bildfläche erschien gab es kein halten mehr. Er ließ uns mitsingen und war selbst in sichtlich guter Stimmung. Ihre Bühnenshow hatten sie auf dieser Tour mit Videoleinwänden aufgepeppt, auf denen unter anderem bei „Under Controll“ und „Sick of you“ die Videoclips im Hintergrund mitliefen. Zu „Here I stand“ wurde von Anfang an mitgeklatscht, auch wenn es ein eher ruhiges Lied ist. Meine Favoriten an diesem Abend waren „The Pain that kills you too“ und „ Invisible“, beides Stücke vom neuen Album „You Win. Who Cares?“ Live haben diese Lieder gleich noch einmal viel mehr Aussagekraft als ohnehin schon. Beim allseits beliebten „More than this“ überließ Sven dem Publikum wieder einige Passagen zum Mitsingen. Er war sehr überwältigt, genoss die Stimmung und bedankte sich immer wieder mit den Worten „Wow, ihr seid großartig!“ Was gibt es auch Schöneres für eine Band, als ein absolut begeistertes Publikum. Der Beifall zwischen den einzelnen Stücken war wirklich ohrenbetäubend. Es folgten noch einige alte und neue Lieder. Unter anderem „Parasites“, „It’s too late“ und „Just like this“. Alle wurden ohne Ausnahme von Publikum und Band gefeiert. Bei „If this is Hope“ gab es eine Stelle, wo nur Svens schöne tiefe Stimme zu hören war. Keine Instrumente und ein mucksmäuschenstilles Publikum. Ein Gänsehautmoment für mich. Mit „What if there’s Nothing“ und der Ankündigung „Das wars erstmal für diesen Block“ und einem Augenzwinkern, verließen die drei Jungs erstmal die Bühne. Natürlich nicht lange, denn die lauten Zugabe- Rufe holten sie schnell zurück und sie legten mit dem Editors-Cover „Papillon“ wieder los. Zu „Observer“ tanzte und sang wieder der ganze Saal, bevor es mit „The Pages“ erst einmal wieder ruhiger wurde und Sven, André und Jens abermals die Bühne verließen. Doch auch jetzt ließen sie sich nicht lange bitten und kamen für einem weiteren Zugaben Block erneut zurück. „I Hate you More than my Life“ sorgte wieder für ordentlich Stimmung und wenn mich mein Ohr nicht getäuscht hat, hatten sie die Version für die Tour etwas abgeändert. Um uns eine Atempause zu gönnen nahmen sie mit „Where are you“ ein bisschen Tempo raus. Zwischendurch gratulierte Sven dem Bunker noch zu seinem Jubiläum mit den Worten „ Der Bunker ist jetzt 23. Da muss er langsam mal was Ordentliches lernen, sonst wird ja aus dem nix mehr“. Die Lacher hatte er auf seiner Seite. Dann brachten sie uns wieder zum Springen in dem sie „My Spaces“ durch die Boxen jagten. Aber irgendwann kam dann doch der unwiederbringlich letzte Song und sie verabschiedeten sich mit „Stay“ nun leider wirklich von der Bühne.

Es war ein großartiges Konzert mit einem richtig gut gelauntem Sven, einem André, der wieder einmal alles gegeben hatte, aber immerhin das Keyboard dieses Mal ganz ließ und Jens, der das Trio wirklich perfekt an den Drums ergänzte.

der einzige Wermutstropfen war, dass Sven, André und Jens leider dieses Mal nicht für Fotos herauskamen. Aber das wird beim nächsten Konzert sicher wieder anders sein und ist nach etwas mehr als 2 Stunden Show und 24 Liedern auch irgendwie verständlich.

SETLIST:

  1. Not What I Wanted
  2. Under Controll
  3. Sick of You
  4. Bullet left for You
  5. Here I Stand
  6. All the Things you Say
  7. I don’t want You in Here
  8. Reset to Default
  9. The Pain That Kills you too
  10. Invisible
  11. Anything you Want
  12. More than This
  13. Parasites
  14. It’s too Late
  15. Just like This
  16. If this is Hope
  17. What if there’s Nothing

Zugaben:

  1. Papillon
  2. Observer
  3. The Pages
  1. I Hate you more Than my Life
  2. Where are You
  3. My Spaces
  4. Stay

geschrieben von Antje Montag

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Forced to Mode in der Landskron Kulturbrauerei Görlitz

Am 23.11.2018 gaben sich die drei Berliner gleich mit dem Tourauftakt in Görlitz die Ehre. Man muss dazu sagen, dass Forced to Mode nicht einfach nur eine Depeche Mode Coverband sind. Nein! Sie nehmen sich der Songs an, setzen sie detailverliebt um und spielen sie mit sehr viel Leidenschaft. Selbst stimmlich ist der Unterschied zu Dave Gahan und Martin Gore nicht besonders groß.

Doch bevor Forced to Mode die Bühne in der Landskron Kulturbrauerei enterten wurde das Publikum erst einmal von Channel-East angeheizt. Die zwei Jungs aus Cottbus passten sehr gut zu diesem Abend, denn auch sie spielen guten Synthie-Pop. Bekanntlich ist der Job der Vorband ja ein eher undankbarer, da das Publikum oft eine Weile braucht um sich zu bewegen. Das war hier nicht anders. Aber Toni hatte immer einen lockeren Spruch auf den Lippen und brach so schließlich das Eis. Zu hören gab es unter anderem Stücke aus ihrem aktuellen Album „Window to Earth“. Abgerundet haben sie ihren Auftritt mit einer Coverversion von Camouflages „The Great Commandment“. Mit ihrem frischen Elektrosound, haben sie uns auf jeden Fall gut auf den Rest des Abends eingestimmt.

Als Forced to Mode die Bühne betraten, war die Stimmung sofort euphorisch. Sie eröffneten ihren Auftritt mit „Dangerous“ und das Publikum ging ab der ersten Note mit. Bei „World in my Eyes“ schwang Sänger Christian den Mikrofonständer mit großer Geste ähnlich wie Dave Gahan und erntete dafür reichlich Applaus. Mit „Walking in my Shoes“ setzten die drei Berliner Jungs einen weiteren Höhepunkt und das Publikum sang laut mit. „Stripped“ folgte als etwas ruhigere Nummer, was der Stimmung jedoch keinen Abbruch tat. Auch die Songs, welche im Original Martin Gore präsentiert, wurden nicht vernachlässigt. Keyboarder Thomas übernahm diese Besetzung und auch er muss sich mit seiner schönen Stimme nicht verstecken. Er performte unter anderem „World full of Nothing“ und „Blue Dress“, zwei ruhige Stücken, die eine wunderbare Stimmung in der Landskron Kulturbrauerei erzeugten. Als die ersten Klänge von „Shake the Disease“ erklangen, brach sofort Jubel aus. Christian dirigierte von der Bühne aus und das Publikum sang lauthals dazu. Nach den absoluten Hits „Personal Jesus“ und „Enjoy the Silence“ verließen sie erst einmal die Bühne, wurden aber mit begeisterten Zugabe-Rufen schnell wieder zurückgeholt. Sie spielten noch weitere vier Songs, die unter anderem mit „Sweetest Perfection“ auch noch mal Thomas an den Mikrofonständer führten. „Never let me down Again“, eins meiner absoluten Lieblingsstücken, war dann der unwiderruflich letzte Song des Abends. Unter frenetischem Applaus und mit einer wahnsinnig tollen Stimmung entließen uns Forced to Mode in die Aftershowparty, bei der man noch weiter zu den Klängen von Depeche Mode tanzen konnte.

Setlist Forced to Mode

Dangerous

World in My Eyes

Walking in My Shoes

Nothing

Behind the Wheel

Stripped

World Full of Nothing

Blue Dress

Rush

Shake the Disease

Little 15

A Question of Time

Personal Jesus

Enjoy the Silence

Zugaben:

Sweetest Perfection

Just Can’t Get Enough

Photographic

Never Let Me Down Again

geschrieben von Antje Montag

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Whispering Sons sind aktuell auf großer Europatour. Anfang November präsentierten sie ihr Debutalbum ‚Image‘ in der deutschen Hauptstadt. Im Club Bi Nuu in Berlin Kreuzberg spielten außerdem die Bands Trouble Fait´, Golden Apes und Principe Valiente und bescherten den Fans einen unvergesslichen und langen Konzertabend.

Trouble Fait´

Trouble Fait‘ aus Frankreich wurde im Frühjahr 86 gegründet. In den Anfangsjahren wurden nur einige Songs veröffentlicht. Mit ihren ersten CDs Mitte und Ende der 90er Jahre transportierten sie den Wave und Gothic Sound der 80er Jahre ins nächste Jahrzehnt. 2003 erschien eine 6_Tracks EP mit dem Titel ‚Sub Lumina Prima‘. Das Album „Comet Camden“ aus dem Jahr 2010 bekam viele positive Kritiken.

Zwischenzeitlich machte die Band einige Cover bekannter Songs, wie z.B. von Joy Division- Love Will Tear Us Apart, von Siouxsie And The Banshees – Israël und von David Bowie – Rebel Rebel.
Das aktuelle Album „The Black Isles“ wurde Anfang Juli 2016 veröffentlicht und von ‚Manic Depression‘ vertrieben. Die Band durchlief mehrere Line-Up Wechsel, so gingen und kamen zum Beispiel sieben Bassisten. Aktuell besteht die Band aus einem Trio.

Trouble Fait’ eröffnete den Abend im Berliner Bi Nuu. Toller Postpunk lockte die Berliner Fans gleich zu Beginn des Abends nah an die Bühne. Bis auf den letzten Song ‚La Fille des Baies‘ waren alle Songs in englischer Sprache. Mit im Set war auch der Song ‚Post Punk Night in Paris‘ vom aktuellen Album. Zu diesem Titel gibt es einen coolen schwarz/weiß Videoclip. Auch die Coverversion ‚Love will tear us apart‘ von Joy Division wurde gespielt und kam beim Publikum super an. Das war ein toller Beginn des langen Konzertabends.

Setlist:

Sisters of Darkness Christiana The black isles The silky messenger Post punk night in Paris Beads of Emerald Thacheles Heavy Love will tear us apart La Fille des Baies

Golden Apes

Du magst Gothic Rock und düstere, ausdrucksstarke Stimmen? Dann bist du bei den Golden Apes genau richtig. Die Berliner Band veröffentlichte 2016 ihr aktuelles Album MɅLVS. Es ist bereits das achte Studioalbum der vor 20 Jahren gegründeten Band. Und sie liefern damit ihr bisheriges Meisterstück ab. Der Sound ist vielseitiger als je zuvor.

Der geplante Beginn verzögerte sich etwas, das Konzert begann etwa 20 Minuten später als geplant. Die Golden Apes begannen ihr Set mit dem Titel ‚Voykova‘, gefolgt von ‚Ignorance‘ vom aktuellen Album. Es folgten 3 weitere Songs vom Album MɅLVS. Das Publikum tauchte zusammen mit der Band in die düstere Welt der Golden Apes ein. Die Ausstrahlung von Sänger Peer Lebrecht ist beeindruckend – und er muss dafür nicht viel tun. Man merkt ihm an, wie er seine Musik lebt und fühlt. Der Club war nur fast komplett gefüllt und die Zeit verging wie im Flug. Beim Song ‚Missing‘ setzte sich Sänger Peer wie so oft an den Rand der Bühne, und zog genüsslich an seiner Zigarette. ‚Ferryman‘ war eines von nur wenigen älteren Titeln des Abends. Nach etwa fünf Zigaretten fand ein tolles, etwa 45 minütiges Konzert mit dem Song ‚The Happy Losers Sweet Delution‘ vom 2012er Album ‚Riot‘ seinen Abschluss. Im Januar 2019 werden die Berliner unter anderem in Frankreich und der Schweiz auftreten.

Setlist:

  1. Voykova
  2. Ignorance
  3. Verity
  4. Shadowplay
  5. Occam´s Razor
  6. Missing
  7. Ferryman
  8. Travelling Stranger
  9. The Happy Losers Sweet Delusions

Principe Valiente

Principe Valiente ist eine schwedische Band aus Stockholm. Ihr Sound vereint eine Vielzahl von Elementen, und liegt irgendwo zwischen Post-Punk und Dark Pop.
Die Band besteht aus Fernando Honorato (Gesang, Bass), Jimmy Ottosson (Gitarre), Rebecka Johansson (Keyboards) und Joakim Janthe (Schlagzeug). Die 2007 veröffentlichte EP wurde im Radio und von DJs in ganz Europa gespielt.

Das Debütalbum ‚Principe Valiente‘ wurde im Februar 2011 über Paris Music veröffentlicht und von der Cosmos Music Group vertrieben. Das Musikvideo zur ersten Single ‚The Night‘ wurde im nationalen Fernsehen gedreht.

2013 war ein arbeitsreiches Jahr für Principe Valiente. Sie tourten ausgiebig durch Europa und traten beim Wave Gotik Treffen in Leipzig auf.

Principe Valiente veröffentlichen am 6. Juni 2014 ihr zweites Album ‚Choirs of Blessed Youth‘. Das aktuelle Album “Oceans” ist im Mai 2017 erschienen.

Im Bi Nuu traten die Schweden als dritte Band auf und hatten die Ehre, die Stimmung vor dem Headliner auf einem hohen Niveau zu halten. Dies gelang der Band mit ihrer Spielfreude und Leidenschaft ohne Probleme. Neben einigen Songs vom aktuellen Album hatten Principe Valiente auch ältere Stücke dabei, wie zum Bespiel das über zehn Jahre alte ‚In My Arms‘.

Setlist:

  1. The Fighting
  2. Wildest Flowers
  3. She Never Returned
  4. Strangers In The Night
  5. In My Arms
  6. When I Learned To Crawl
  7. The Night
  8. Take Me With You
  9. Wasted Time
  10. Afraid
  11. Before You Knew Me

Whispering Sons

Whispering Sons ist eine belgische Post-Punk-Band, derzeit wohnhaft in Brüssel. Ihre Live-Auftritte sind sehr mitreißend und emotional. Ihre erste EP „Endless Party“ erschien im Jahr 2015, gefolgt von zwei Singles in den Jahren 2016 und 2017. Nach dem Gewinn einer der renommiertesten nationalen Wettbewerben Belgiens folgte eine ausgiebige Tour durch Belgien und Europa. Im Sommer 2018 trat die Band unter anderem bei M’era Luna Festival und beim NCN Festival auf. Im Oktober 2018 erschien dann endlich das langersehnte Debütalbum ‚Image‘. Diese Veröffentlichung wurde mit einem Releasekonzert in Brüssel gefeiert und von dort aus begann die ausgiebige Europatour. Die Reise führte die Band auch nach Berlin, wo sie bereits im März 2018 beim Dark Spring Festival an gleicher Stelle einen umjubelten Auftritt hatten.

Das Publikum stand wie im Frühjahr dicht gedrängt vor der Bühne. Es gab heute eine kleine Verzögerung von etwa 30 Minuten. Aber etwa um Mitternacht begann die Show. Die tiefe Stimme von Sängerin Fenne und die düstere Musik erschufen eine ganz besondere Atmosphäre im Bi Nuu. Mehr Emotion geht kaum – das grenzte schon teilweise an Ekstase. Die Stimmung im Publikum nahm von Song zu Song immer mehr zu. Die Berliner ließen sich sehr leicht von dem emotionalen Auftritt anstecken und tanzten pausenlos mit. Whispering Sons spielten das komplette neue Album und zusätzlich einige ältere Titel. Nach etwa 75 Minuten war der Auftritt dann vorbei. Das Berliner Publikum war total begeistert und hofft auf ein baldiges Wiedersehen mit der Band. Nach dem Konzert nahmen sich die sympathischen Musiker noch reichlich Zeit für die Fans – Autogramme, Fotos und einige Gespräche rundeten einen perfekten Abend ab.

Setlist:

  1. Stalemate
  2. Got a light
  3. Alone
  4. White noise
  5. Performance
  6. Skin
  7. No time
  8. Fragments
  9. Hollow
  10. Wall
  11. Waste
  12. Dense
  13. Insights
  14. No Image

geschrieben und fotografiert von Marko

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Johnny Deathshadow & Red Dead Roadkill

Hamburg, Stellwerk 02.06.2018

 

JOHNNY DEATHSHADOW (34)

Das Geburtstagskonzert: Daniela aus Hamburg wollte eigentlich wie üblich ganz normal mit Freunden ihren Geburtstag feiern, eine kleine entspannte Runde zu Hause oder in einer Bar. Aber es stellte sich heraus, dass bei ihrem 30. Geburtstag mehr Freunde dabei sein wollten, als sonst. Dann dachte sie kurz nach, was ihr am meisten Spaß macht und wo man auch gleichzeitig viele Freunde dabei haben und begeistern könnte ? Nach kurzem Grübeln war dann klar – es soll eine Band für sie spielen – am besten natürlich eine ihrer Lieblingsbands…. Das hat dann ziemlich problemlos geklappt. Die netten Jungs von Johnny Deathshadow waren von der Idee begeistert und waren sofort mit im Boot. Das größere Problem war, relativ kurzfristig eine Location in Hamburg zu finden; es war alles ausgebucht. Im Stellwerk hat jedoch eine Band ihr Konzert abgesagt. Das war dann die Chance zuzugreifen, der Club war also frei für Daniela’s Geburtstagskonzert… Auch einen DJ für angemessene Partymusik konnte Daniela organisieren. Kein geringerer als der Drummer der europaweit bekannten Band Eyes Shut Tight, und der Live Band von Florian Grey, Yannick ‚Rage‘ Bockelmann sorgte für tolle Unterhaltung bis in die Morgenstunden.

Red Dead Roadkill

Auch eine zweite Band hat an diesem Abend gespielt, wie bei vielen Konzerten üblich. Daniela hat dafür intensiv im Internet nach lokalen Bands gesucht – hierbei ist sie durch YouTube Videos auf die Hamburger Band Red Dead Roadkill gestoßen. Sie war sofort von der tollen Stimme von Frontfrau Radd begeistert. Die Jungs und Mädels der Band haben nicht lange gezögert und waren sofort Feuer und Flamme zusammen mit Johnny Deathshadow zu spielen zu können. Die Band bezeichnet ihre Musik selbst als ‚Red Death Rock‘ und heizte dem Publikum auch gleich mit dem Opener ‚Unleash The Beast‘ ordentlich ein. Die Band bot eine abwechslungsreiche Mischung aus Hard Rock und Alternative Rock. Man merkte den vier Musikern ihre Leidenschaft für Musik absolut an. Sie übertrugen problemlos den Spaß, den sie auf der Bühne hatten, auf das Publikum. Schnelle, treibende Songs wechselten sich mit einigen ruhigeren, gefühlvolleren Songs ab. Es war eine bunte Rock/Metal Mischung, perfekt für ein gemischtes Geburtstagspublikum. Nach knapp einer Stunde und der Zugabe ‚Good Night‘ gab es viel Beifall für die Band, die in diesem Jahr ihr Debutalbum ‚Sweet Songs of Anguish‘ veröffentlichen wird. Nach diesem tollen Auftritt definitiv ein Kauftipp !

Setlist Red Dead Roadkill

Unleash The Beast

Lines Of Fire

Cold°

Thorns Below

Headlights

Dying Day

Hail To The King

Somewhere, Mr. Fate

Pretty In Silence

Good Night

READ DEAD ROADKILL (1)READ DEAD ROADKILL (2)READ DEAD ROADKILL (3)READ DEAD ROADKILL (4)READ DEAD ROADKILL (5)READ DEAD ROADKILL (6)READ DEAD ROADKILL (7)READ DEAD ROADKILL (8)READ DEAD ROADKILL (9)READ DEAD ROADKILL (10)READ DEAD ROADKILL (11)READ DEAD ROADKILL (12)READ DEAD ROADKILL (13)READ DEAD ROADKILL (14)READ DEAD ROADKILL (15)READ DEAD ROADKILL (16)READ DEAD ROADKILL (17)READ DEAD ROADKILL (18)READ DEAD ROADKILL (19)READ DEAD ROADKILL (20)READ DEAD ROADKILL (21)READ DEAD ROADKILL (22)READ DEAD ROADKILL (23)READ DEAD ROADKILL (24)READ DEAD ROADKILL (25)READ DEAD ROADKILL (26)READ DEAD ROADKILL (27)READ DEAD ROADKILL (28)READ DEAD ROADKILL (29)READ DEAD ROADKILL (30)

Johnny Deathshadow

Im Frühjahr waren Johnny Deathshadow zusammen mit Cypecore auf Tour, Ende April absolvierten sie noch einige Konzerte zusammen mit der Kultband Die Krupps und traten auf dem Plage Noire Festival an der Ostsee auf. Bevor sie Mitte Juni auf einem der größten deutschen Metal Festivals (With Full Force Festival) spielen werden, kehrten sie aber am ersten Juniwochenende nun zurück auf die Bühne in ihrer Heimatstadt Hamburg und hatten dieses spezielle Event auf ihrem Tourplan.

Das Publikum war heute natürlich bunter gemischt, als sonst bei Johnny Deathshadow Konzerten. Unter Daniela’s Freunden und Gästen fand man Rocker, Punks, Gothics, Rockabilly und Metal Fans; aber auch Damen, die sonst im Büro sitzen hatten heute ihr besonderes Erlebnis. Die Band begann ihr Konzert wie so oft mit dem Song ‚Shadow‘, der mit seinen harten Gitarrenriffs gleich ordentlich für Stimmung im Club sorgte. Die ersten begannen sofort mitzutanzen oder mit den Köpfen zu wackeln. Da nicht jeder heute Abend die Band kannte, stellte Sänger Jonathan seine Band mindestens drei Mal vor, man merkte also, dass auch die Jungs auf der Bühne absolut Spaß an diesem Abend hatten. Nach Songs wie ‚Bleed With Me‘ und ‚Black Clouds, Dark Hearts‘ war die Stimmung schon relativ zu Beginn auf einem hohen Level, und auch die ‚Bürodamen‘ trauten sich nach vorn. Wie fast immer bei Konzerten der Band war die Bühne nur spärlich beleuchtet und schaffte eine mystische Atmosphäre, die perfekt zu den Jungs mit der Schminke und den Masken passte. Viele ihrer Songs sind im Laufe der Jahre zu echten Klassikern geworden; trotz der Härte immer wieder melodiös und mit einer Garantie zum mitsingen. Nach gut einer Stunde ging mit dem wohl größten Hit der Band, ‚Kill The Lights‘ ein unvergesslicher Abend zu Ende. Aber zur großen Überraschung gab es dann noch einen Wunschsong zum Geburtstag für Daniela. Sie hat sich ‚Black Eyes‘ ausgesucht, ein Song von der EP ‚Blood & Bones‘ aus dem Jahr 2013, den die Band seit etwa drei Jahren nicht mehr live gespielt hat. Und natürlich durfte oder musste Daniela nun mit auf die Bühne und wurde von allen gefeiert. Anschließend sangen alle ‚Happy Birthday‘ für sie.

Nach dem Konzert nahm sich die Band noch viel Zeit für die Fans und Gäste für Erinnerungsfotos und Gespräche.

Auch DJ Yannick hat einen tollen Job gemacht und beschallte die Gäste mit abwechslungsreicher Musik und erfüllte auch viele Wünsche. Vielen Dank dafür.

Ein großes Dankeschön von Daniela geht auch an all die super netten und freundlichen Gäste, die zur guten Stimmung beigetragen haben, an alle ihrer Freunde, die von überall her angereist sind, die lieben Helfer, an die tollen Lady’s hinter der Bar und an das Team vom Stellwerk insgesamt.

Setlist Johnny Deathshadow

Shadow

Bleed With Me

Black Clouds, Dark Hearts

Sleeper

Land Of The Dead

The Slow Departure

Ghost

Apocalypse Trigger

Forever

Kill The Lights

Black Eyes

Unser Fazit: Ein toller Abend in Hamburg, eine tolle Idee für eine Geburtstagsfeier und bestimmt Inspiration für den ein oder anderen auch mal einen Geburtstag auf diese Art und Weise zu feiern und zu erleben. Ich bin dabei !

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geschrieben und fotografiert von Marko

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Eisfabrik – Kaltgebiete Tour

Pünktlich zur kalten Jahreszeit haben sich die Herren von Eisfabrik auf den Weg gemacht, um Deutschland zu bereisen. Ein Halt ihrer Tour führte sie am 16.12.17 auch ins schöne Dresden. Genauer gesagt in den Club Puschkin. Ein kleiner aber feiner Club mit viel Atmosphäre.

Doch bevor Eisfabrik die Bühne stürmten wurde von ALIENARE und RROYCE ordentlich eingeheizt.

ALIENARE hatten die schwierige Aufgabe das Publikum auf Feiertemperatur zu bringen, was den beiden Hamburgern aber mit lustigen Kommentaren, Anregungen zum Mitmachen und einem wirklich guten und frischen Elektrosound schnell gelang. Sänger T. Green hatte mit seiner Frisur (Iro mal anders) schnell die Blicke auf sich gezogen und machte springend und tanzend als lebender Gummiball einige Kilometer auf der Bühne. Spätestens mit „Move“ hatten sie das Publikum auf ihrer Seite, und brachten die Menge zum Mitsingen. Bei ihrem letzten Song „Mission Abort“ ließen sie einige Knallbonbons los und schmückten die vorderen Reihen mit Glitzerwerk. Unter lautem Applaus und Zugabe-Rufen verließen sie schließlich nach einer guten halben Stunde die Bühne.

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ALIENARE

Interference

The One

Providence

Area 51

Forever

Without Words

Move

Mission Abort

Nach einer kurzen Umbaupause übernahmen dann RROYCE die Befehlsgewalt auf der Bühne. Sie wurden begeistert empfangen und ihr Sound des 80er Jahre Synth-Pops riss die Menge schnell mit. Nicht wenige der Lieder hatten Ohrwurmcharakter und während Sänger Casi immer mal wieder die Säulen auf der Bühne umarmte, wurde begeistert mitgesungen. Sie brachten die Stimmung ordentlich in Wallung und wo „Who Needs“ bei passender Konzertbegleitung durchaus zum kuscheln einlud, machten „Thank you I’m scared“ und „Smellls like War“ einfach nur Lust zu tanzen. Der Höhepunkt ihres Auftritts was erreicht, als Casi sich in die vorderen Reihen des Publikums stellte, dazu aufforderte ein wenig Platz zu schaffen und zu „Run Run Run“ mit ihm im Gleichschritt zu tanzen. Es dauerte auch nicht lange, bis sich dem eine beachtliche Masse anschloss und brav wie eine Herde Schafe mit ihm vor und zurück tanzte. Das war wirklich ein beeindruckendes Bild. Mit „Malacoda“ gaben sie für diesen Abend ihren letzten Titel zum Besten und überließen uns bestens gelaunt in die Umbaupause.

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RROYCE

The Principal of Grace

Who Needs

1 2 3 4

It smells like War

Thank you, I’m scared

Pyroclastic Flow

Running with the Sheep

I like it when you Lie

Run Run Run

Malacoda

Gegen 22:15 Uhr betraten schließlich Eisfabrik die Bühne und starteten mit „Shadows“. Vom ersten Klang an war die Party voll im Gange und die Begeisterung groß. Sänger Charly wirkte mit seinem langen weißen Bart wie die Reinkarnation eines frostigen Weihnachtsmannes, in wolliges Weiß gekleidet. Die Spiegel und der übergroße Gruselschneemann auf der Bühne lieferten für Eisfabrik genau die richtige Atmosphäre zu ihrem Sound. Von Anfang an bewegt sich die Menge im Strom der Musik und immer wieder schneiten Schaumflocken auf das Publikum herab. Spätestens bei „Schneemann“ sang auch der Letzte in der hintersten Reihe mit. Charly war sichtlich vergnügt und zu Scherzen aufgelegt. Mal putzte er mit seinem Handtuch ein Handydisplay, welches er vermeintlich beim Singen etwas betröpfelt hatte, mal nahm er ein Smartphone vom Publikum und filmte das Geschehen von der Bühne aus. Mit „Ice Crystal“ ließen sie ihre Fans ein wenig zur Ruhe kommen, bevor sie „Cry for You“ aus den Boxen ließen und wieder alles tanzte. „Hell is Made of Ice“ wurde ohne Kompromisse gefeiert und zu „Maschinen“ gesellte sich Charly zum Publikum und drehte eine Ehrenrunde durch die Fans. Zur Belohnung sangen diese den Refrain à capella weiter. Mit dem Stück „Walking towards the Sun“ verließen Eisfabrik vorerst die Bühne. Es dauerte jedoch nicht lange, bis die Fans sie unter lauten Zugabe-Rufen wieder zurückholten und zu „Follow the Light“ die Party weiterging. Mit „White Storm“ und „Friends“ lieferten sie zwei weitere Zugaben, welche ebenfalls begeistert gefeiert wurden. Aber auch dann wollte wohl niemand, dass der Abend schon zu Ende geht und so kamen Eisfabrik noch für ein allerletztes Stück zurück auf die Bühne und schlossen das Konzert mit „Sometimes“ unter lautem Jubel ab.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieser Abend rundherum gelungen war. Sowohl Vorbands als auch Hauptakt selbst haben eine tolle Stimmung verbreitet und der Muskelkater vom Tanzen wird den einen oder anderen wohl noch ein wenig begleitet haben.

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Eisfabrik

Shadows

Soon Enough

Polar Night

A Million Lights

Strom

Schneemann

Ice Crystal

Cry For You

Too Many Miles

Love Planet 69

Timeless

Rainbow Child

The Survival of the Strongest Mind

Hell is made of Ice

Sensations of Pain

Maschinen

The Choice

Eisplanet

I don’t miss it

Still Alive

Far away

Walking towards the sun

Zugaben:

Follow the light

White Storm

Friends

 Sometimes

Hell is made of Ice

Sensations of Pain

Maschinen

The Choice

Eisplanet

I don’t miss it

Still Alive

Far Away

Walking towards the Sun

Zugaben:

Follow the Light

White Storm

Friends

Sometimes

geschrieben von Antje Montag

Facebook: https://www.facebook.com/eisfabrikofficial/

Website: http://eismusik.de/

Youtube: https://www.youtube.com/user/EisfabrikOfficial

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