Konzerte

 

 

Forced to Mode in der Landskron Kulturbrauerei Görlitz

Am 23.11.2018 gaben sich die drei Berliner gleich mit dem Tourauftakt in Görlitz die Ehre. Man muss dazu sagen, dass Forced to Mode nicht einfach nur eine Depeche Mode Coverband sind. Nein! Sie nehmen sich der Songs an, setzen sie detailverliebt um und spielen sie mit sehr viel Leidenschaft. Selbst stimmlich ist der Unterschied zu Dave Gahan und Martin Gore nicht besonders groß.

Doch bevor Forced to Mode die Bühne in der Landskron Kulturbrauerei enterten wurde das Publikum erst einmal von Channel-East angeheizt. Die zwei Jungs aus Cottbus passten sehr gut zu diesem Abend, denn auch sie spielen guten Synthie-Pop. Bekanntlich ist der Job der Vorband ja ein eher undankbarer, da das Publikum oft eine Weile braucht um sich zu bewegen. Das war hier nicht anders. Aber Toni hatte immer einen lockeren Spruch auf den Lippen und brach so schließlich das Eis. Zu hören gab es unter anderem Stücke aus ihrem aktuellen Album „Window to Earth“. Abgerundet haben sie ihren Auftritt mit einer Coverversion von Camouflages „The Great Commandment“. Mit ihrem frischen Elektrosound, haben sie uns auf jeden Fall gut auf den Rest des Abends eingestimmt.

Als Forced to Mode die Bühne betraten, war die Stimmung sofort euphorisch. Sie eröffneten ihren Auftritt mit „Dangerous“ und das Publikum ging ab der ersten Note mit. Bei „World in my Eyes“ schwang Sänger Christian den Mikrofonständer mit großer Geste ähnlich wie Dave Gahan und erntete dafür reichlich Applaus. Mit „Walking in my Shoes“ setzten die drei Berliner Jungs einen weiteren Höhepunkt und das Publikum sang laut mit. „Stripped“ folgte als etwas ruhigere Nummer, was der Stimmung jedoch keinen Abbruch tat. Auch die Songs, welche im Original Martin Gore präsentiert, wurden nicht vernachlässigt. Keyboarder Thomas übernahm diese Besetzung und auch er muss sich mit seiner schönen Stimme nicht verstecken. Er performte unter anderem „World full of Nothing“ und „Blue Dress“, zwei ruhige Stücken, die eine wunderbare Stimmung in der Landskron Kulturbrauerei erzeugten. Als die ersten Klänge von „Shake the Disease“ erklangen, brach sofort Jubel aus. Christian dirigierte von der Bühne aus und das Publikum sang lauthals dazu. Nach den absoluten Hits „Personal Jesus“ und „Enjoy the Silence“ verließen sie erst einmal die Bühne, wurden aber mit begeisterten Zugabe-Rufen schnell wieder zurückgeholt. Sie spielten noch weitere vier Songs, die unter anderem mit „Sweetest Perfection“ auch noch mal Thomas an den Mikrofonständer führten. „Never let me down Again“, eins meiner absoluten Lieblingsstücken, war dann der unwiderruflich letzte Song des Abends. Unter frenetischem Applaus und mit einer wahnsinnig tollen Stimmung entließen uns Forced to Mode in die Aftershowparty, bei der man noch weiter zu den Klängen von Depeche Mode tanzen konnte.

Setlist Forced to Mode

Dangerous

World in My Eyes

Walking in My Shoes

Nothing

Behind the Wheel

Stripped

World Full of Nothing

Blue Dress

Rush

Shake the Disease

Little 15

A Question of Time

Personal Jesus

Enjoy the Silence

Zugaben:

Sweetest Perfection

Just Can’t Get Enough

Photographic

Never Let Me Down Again

geschrieben von Antje Montag

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Whispering Sons sind aktuell auf großer Europatour. Anfang November präsentierten sie ihr Debutalbum ‚Image‘ in der deutschen Hauptstadt. Im Club Bi Nuu in Berlin Kreuzberg spielten außerdem die Bands Trouble Fait´, Golden Apes und Principe Valiente und bescherten den Fans einen unvergesslichen und langen Konzertabend.

Trouble Fait´

Trouble Fait‘ aus Frankreich wurde im Frühjahr 86 gegründet. In den Anfangsjahren wurden nur einige Songs veröffentlicht. Mit ihren ersten CDs Mitte und Ende der 90er Jahre transportierten sie den Wave und Gothic Sound der 80er Jahre ins nächste Jahrzehnt. 2003 erschien eine 6_Tracks EP mit dem Titel ‚Sub Lumina Prima‘. Das Album „Comet Camden“ aus dem Jahr 2010 bekam viele positive Kritiken.

Zwischenzeitlich machte die Band einige Cover bekannter Songs, wie z.B. von Joy Division- Love Will Tear Us Apart, von Siouxsie And The Banshees – Israël und von David Bowie – Rebel Rebel.
Das aktuelle Album „The Black Isles“ wurde Anfang Juli 2016 veröffentlicht und von ‚Manic Depression‘ vertrieben. Die Band durchlief mehrere Line-Up Wechsel, so gingen und kamen zum Beispiel sieben Bassisten. Aktuell besteht die Band aus einem Trio.

Trouble Fait’ eröffnete den Abend im Berliner Bi Nuu. Toller Postpunk lockte die Berliner Fans gleich zu Beginn des Abends nah an die Bühne. Bis auf den letzten Song ‚La Fille des Baies‘ waren alle Songs in englischer Sprache. Mit im Set war auch der Song ‚Post Punk Night in Paris‘ vom aktuellen Album. Zu diesem Titel gibt es einen coolen schwarz/weiß Videoclip. Auch die Coverversion ‚Love will tear us apart‘ von Joy Division wurde gespielt und kam beim Publikum super an. Das war ein toller Beginn des langen Konzertabends.

Setlist:

Sisters of Darkness Christiana The black isles The silky messenger Post punk night in Paris Beads of Emerald Thacheles Heavy Love will tear us apart La Fille des Baies

Golden Apes

Du magst Gothic Rock und düstere, ausdrucksstarke Stimmen? Dann bist du bei den Golden Apes genau richtig. Die Berliner Band veröffentlichte 2016 ihr aktuelles Album MɅLVS. Es ist bereits das achte Studioalbum der vor 20 Jahren gegründeten Band. Und sie liefern damit ihr bisheriges Meisterstück ab. Der Sound ist vielseitiger als je zuvor.

Der geplante Beginn verzögerte sich etwas, das Konzert begann etwa 20 Minuten später als geplant. Die Golden Apes begannen ihr Set mit dem Titel ‚Voykova‘, gefolgt von ‚Ignorance‘ vom aktuellen Album. Es folgten 3 weitere Songs vom Album MɅLVS. Das Publikum tauchte zusammen mit der Band in die düstere Welt der Golden Apes ein. Die Ausstrahlung von Sänger Peer Lebrecht ist beeindruckend – und er muss dafür nicht viel tun. Man merkt ihm an, wie er seine Musik lebt und fühlt. Der Club war nur fast komplett gefüllt und die Zeit verging wie im Flug. Beim Song ‚Missing‘ setzte sich Sänger Peer wie so oft an den Rand der Bühne, und zog genüsslich an seiner Zigarette. ‚Ferryman‘ war eines von nur wenigen älteren Titeln des Abends. Nach etwa fünf Zigaretten fand ein tolles, etwa 45 minütiges Konzert mit dem Song ‚The Happy Losers Sweet Delution‘ vom 2012er Album ‚Riot‘ seinen Abschluss. Im Januar 2019 werden die Berliner unter anderem in Frankreich und der Schweiz auftreten.

Setlist:

  1. Voykova
  2. Ignorance
  3. Verity
  4. Shadowplay
  5. Occam´s Razor
  6. Missing
  7. Ferryman
  8. Travelling Stranger
  9. The Happy Losers Sweet Delusions

Principe Valiente

Principe Valiente ist eine schwedische Band aus Stockholm. Ihr Sound vereint eine Vielzahl von Elementen, und liegt irgendwo zwischen Post-Punk und Dark Pop.
Die Band besteht aus Fernando Honorato (Gesang, Bass), Jimmy Ottosson (Gitarre), Rebecka Johansson (Keyboards) und Joakim Janthe (Schlagzeug). Die 2007 veröffentlichte EP wurde im Radio und von DJs in ganz Europa gespielt.

Das Debütalbum ‚Principe Valiente‘ wurde im Februar 2011 über Paris Music veröffentlicht und von der Cosmos Music Group vertrieben. Das Musikvideo zur ersten Single ‚The Night‘ wurde im nationalen Fernsehen gedreht.

2013 war ein arbeitsreiches Jahr für Principe Valiente. Sie tourten ausgiebig durch Europa und traten beim Wave Gotik Treffen in Leipzig auf.

Principe Valiente veröffentlichen am 6. Juni 2014 ihr zweites Album ‚Choirs of Blessed Youth‘. Das aktuelle Album “Oceans” ist im Mai 2017 erschienen.

Im Bi Nuu traten die Schweden als dritte Band auf und hatten die Ehre, die Stimmung vor dem Headliner auf einem hohen Niveau zu halten. Dies gelang der Band mit ihrer Spielfreude und Leidenschaft ohne Probleme. Neben einigen Songs vom aktuellen Album hatten Principe Valiente auch ältere Stücke dabei, wie zum Bespiel das über zehn Jahre alte ‚In My Arms‘.

Setlist:

  1. The Fighting
  2. Wildest Flowers
  3. She Never Returned
  4. Strangers In The Night
  5. In My Arms
  6. When I Learned To Crawl
  7. The Night
  8. Take Me With You
  9. Wasted Time
  10. Afraid
  11. Before You Knew Me

Whispering Sons

Whispering Sons ist eine belgische Post-Punk-Band, derzeit wohnhaft in Brüssel. Ihre Live-Auftritte sind sehr mitreißend und emotional. Ihre erste EP „Endless Party“ erschien im Jahr 2015, gefolgt von zwei Singles in den Jahren 2016 und 2017. Nach dem Gewinn einer der renommiertesten nationalen Wettbewerben Belgiens folgte eine ausgiebige Tour durch Belgien und Europa. Im Sommer 2018 trat die Band unter anderem bei M’era Luna Festival und beim NCN Festival auf. Im Oktober 2018 erschien dann endlich das langersehnte Debütalbum ‚Image‘. Diese Veröffentlichung wurde mit einem Releasekonzert in Brüssel gefeiert und von dort aus begann die ausgiebige Europatour. Die Reise führte die Band auch nach Berlin, wo sie bereits im März 2018 beim Dark Spring Festival an gleicher Stelle einen umjubelten Auftritt hatten.

Das Publikum stand wie im Frühjahr dicht gedrängt vor der Bühne. Es gab heute eine kleine Verzögerung von etwa 30 Minuten. Aber etwa um Mitternacht begann die Show. Die tiefe Stimme von Sängerin Fenne und die düstere Musik erschufen eine ganz besondere Atmosphäre im Bi Nuu. Mehr Emotion geht kaum – das grenzte schon teilweise an Ekstase. Die Stimmung im Publikum nahm von Song zu Song immer mehr zu. Die Berliner ließen sich sehr leicht von dem emotionalen Auftritt anstecken und tanzten pausenlos mit. Whispering Sons spielten das komplette neue Album und zusätzlich einige ältere Titel. Nach etwa 75 Minuten war der Auftritt dann vorbei. Das Berliner Publikum war total begeistert und hofft auf ein baldiges Wiedersehen mit der Band. Nach dem Konzert nahmen sich die sympathischen Musiker noch reichlich Zeit für die Fans – Autogramme, Fotos und einige Gespräche rundeten einen perfekten Abend ab.

Setlist:

  1. Stalemate
  2. Got a light
  3. Alone
  4. White noise
  5. Performance
  6. Skin
  7. No time
  8. Fragments
  9. Hollow
  10. Wall
  11. Waste
  12. Dense
  13. Insights
  14. No Image

geschrieben und fotografiert von Marko

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Johnny Deathshadow & Red Dead Roadkill

Hamburg, Stellwerk 02.06.2018

 

JOHNNY DEATHSHADOW (34)

Das Geburtstagskonzert: Daniela aus Hamburg wollte eigentlich wie üblich ganz normal mit Freunden ihren Geburtstag feiern, eine kleine entspannte Runde zu Hause oder in einer Bar. Aber es stellte sich heraus, dass bei ihrem 30. Geburtstag mehr Freunde dabei sein wollten, als sonst. Dann dachte sie kurz nach, was ihr am meisten Spaß macht und wo man auch gleichzeitig viele Freunde dabei haben und begeistern könnte ? Nach kurzem Grübeln war dann klar – es soll eine Band für sie spielen – am besten natürlich eine ihrer Lieblingsbands…. Das hat dann ziemlich problemlos geklappt. Die netten Jungs von Johnny Deathshadow waren von der Idee begeistert und waren sofort mit im Boot. Das größere Problem war, relativ kurzfristig eine Location in Hamburg zu finden; es war alles ausgebucht. Im Stellwerk hat jedoch eine Band ihr Konzert abgesagt. Das war dann die Chance zuzugreifen, der Club war also frei für Daniela’s Geburtstagskonzert… Auch einen DJ für angemessene Partymusik konnte Daniela organisieren. Kein geringerer als der Drummer der europaweit bekannten Band Eyes Shut Tight, und der Live Band von Florian Grey, Yannick ‚Rage‘ Bockelmann sorgte für tolle Unterhaltung bis in die Morgenstunden.

Red Dead Roadkill

Auch eine zweite Band hat an diesem Abend gespielt, wie bei vielen Konzerten üblich. Daniela hat dafür intensiv im Internet nach lokalen Bands gesucht – hierbei ist sie durch YouTube Videos auf die Hamburger Band Red Dead Roadkill gestoßen. Sie war sofort von der tollen Stimme von Frontfrau Radd begeistert. Die Jungs und Mädels der Band haben nicht lange gezögert und waren sofort Feuer und Flamme zusammen mit Johnny Deathshadow zu spielen zu können. Die Band bezeichnet ihre Musik selbst als ‚Red Death Rock‘ und heizte dem Publikum auch gleich mit dem Opener ‚Unleash The Beast‘ ordentlich ein. Die Band bot eine abwechslungsreiche Mischung aus Hard Rock und Alternative Rock. Man merkte den vier Musikern ihre Leidenschaft für Musik absolut an. Sie übertrugen problemlos den Spaß, den sie auf der Bühne hatten, auf das Publikum. Schnelle, treibende Songs wechselten sich mit einigen ruhigeren, gefühlvolleren Songs ab. Es war eine bunte Rock/Metal Mischung, perfekt für ein gemischtes Geburtstagspublikum. Nach knapp einer Stunde und der Zugabe ‚Good Night‘ gab es viel Beifall für die Band, die in diesem Jahr ihr Debutalbum ‚Sweet Songs of Anguish‘ veröffentlichen wird. Nach diesem tollen Auftritt definitiv ein Kauftipp !

Setlist Red Dead Roadkill

Unleash The Beast

Lines Of Fire

Cold°

Thorns Below

Headlights

Dying Day

Hail To The King

Somewhere, Mr. Fate

Pretty In Silence

Good Night

READ DEAD ROADKILL (1)READ DEAD ROADKILL (2)READ DEAD ROADKILL (3)READ DEAD ROADKILL (4)READ DEAD ROADKILL (5)READ DEAD ROADKILL (6)READ DEAD ROADKILL (7)READ DEAD ROADKILL (8)READ DEAD ROADKILL (9)READ DEAD ROADKILL (10)READ DEAD ROADKILL (11)READ DEAD ROADKILL (12)READ DEAD ROADKILL (13)READ DEAD ROADKILL (14)READ DEAD ROADKILL (15)READ DEAD ROADKILL (16)READ DEAD ROADKILL (17)READ DEAD ROADKILL (18)READ DEAD ROADKILL (19)READ DEAD ROADKILL (20)READ DEAD ROADKILL (21)READ DEAD ROADKILL (22)READ DEAD ROADKILL (23)READ DEAD ROADKILL (24)READ DEAD ROADKILL (25)READ DEAD ROADKILL (26)READ DEAD ROADKILL (27)READ DEAD ROADKILL (28)READ DEAD ROADKILL (29)READ DEAD ROADKILL (30)

Johnny Deathshadow

Im Frühjahr waren Johnny Deathshadow zusammen mit Cypecore auf Tour, Ende April absolvierten sie noch einige Konzerte zusammen mit der Kultband Die Krupps und traten auf dem Plage Noire Festival an der Ostsee auf. Bevor sie Mitte Juni auf einem der größten deutschen Metal Festivals (With Full Force Festival) spielen werden, kehrten sie aber am ersten Juniwochenende nun zurück auf die Bühne in ihrer Heimatstadt Hamburg und hatten dieses spezielle Event auf ihrem Tourplan.

Das Publikum war heute natürlich bunter gemischt, als sonst bei Johnny Deathshadow Konzerten. Unter Daniela’s Freunden und Gästen fand man Rocker, Punks, Gothics, Rockabilly und Metal Fans; aber auch Damen, die sonst im Büro sitzen hatten heute ihr besonderes Erlebnis. Die Band begann ihr Konzert wie so oft mit dem Song ‚Shadow‘, der mit seinen harten Gitarrenriffs gleich ordentlich für Stimmung im Club sorgte. Die ersten begannen sofort mitzutanzen oder mit den Köpfen zu wackeln. Da nicht jeder heute Abend die Band kannte, stellte Sänger Jonathan seine Band mindestens drei Mal vor, man merkte also, dass auch die Jungs auf der Bühne absolut Spaß an diesem Abend hatten. Nach Songs wie ‚Bleed With Me‘ und ‚Black Clouds, Dark Hearts‘ war die Stimmung schon relativ zu Beginn auf einem hohen Level, und auch die ‚Bürodamen‘ trauten sich nach vorn. Wie fast immer bei Konzerten der Band war die Bühne nur spärlich beleuchtet und schaffte eine mystische Atmosphäre, die perfekt zu den Jungs mit der Schminke und den Masken passte. Viele ihrer Songs sind im Laufe der Jahre zu echten Klassikern geworden; trotz der Härte immer wieder melodiös und mit einer Garantie zum mitsingen. Nach gut einer Stunde ging mit dem wohl größten Hit der Band, ‚Kill The Lights‘ ein unvergesslicher Abend zu Ende. Aber zur großen Überraschung gab es dann noch einen Wunschsong zum Geburtstag für Daniela. Sie hat sich ‚Black Eyes‘ ausgesucht, ein Song von der EP ‚Blood & Bones‘ aus dem Jahr 2013, den die Band seit etwa drei Jahren nicht mehr live gespielt hat. Und natürlich durfte oder musste Daniela nun mit auf die Bühne und wurde von allen gefeiert. Anschließend sangen alle ‚Happy Birthday‘ für sie.

Nach dem Konzert nahm sich die Band noch viel Zeit für die Fans und Gäste für Erinnerungsfotos und Gespräche.

Auch DJ Yannick hat einen tollen Job gemacht und beschallte die Gäste mit abwechslungsreicher Musik und erfüllte auch viele Wünsche. Vielen Dank dafür.

Ein großes Dankeschön von Daniela geht auch an all die super netten und freundlichen Gäste, die zur guten Stimmung beigetragen haben, an alle ihrer Freunde, die von überall her angereist sind, die lieben Helfer, an die tollen Lady’s hinter der Bar und an das Team vom Stellwerk insgesamt.

Setlist Johnny Deathshadow

Shadow

Bleed With Me

Black Clouds, Dark Hearts

Sleeper

Land Of The Dead

The Slow Departure

Ghost

Apocalypse Trigger

Forever

Kill The Lights

Black Eyes

Unser Fazit: Ein toller Abend in Hamburg, eine tolle Idee für eine Geburtstagsfeier und bestimmt Inspiration für den ein oder anderen auch mal einen Geburtstag auf diese Art und Weise zu feiern und zu erleben. Ich bin dabei !

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geschrieben und fotografiert von Marko

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Eisfabrik – Kaltgebiete Tour

Pünktlich zur kalten Jahreszeit haben sich die Herren von Eisfabrik auf den Weg gemacht, um Deutschland zu bereisen. Ein Halt ihrer Tour führte sie am 16.12.17 auch ins schöne Dresden. Genauer gesagt in den Club Puschkin. Ein kleiner aber feiner Club mit viel Atmosphäre.

Doch bevor Eisfabrik die Bühne stürmten wurde von ALIENARE und RROYCE ordentlich eingeheizt.

ALIENARE hatten die schwierige Aufgabe das Publikum auf Feiertemperatur zu bringen, was den beiden Hamburgern aber mit lustigen Kommentaren, Anregungen zum Mitmachen und einem wirklich guten und frischen Elektrosound schnell gelang. Sänger T. Green hatte mit seiner Frisur (Iro mal anders) schnell die Blicke auf sich gezogen und machte springend und tanzend als lebender Gummiball einige Kilometer auf der Bühne. Spätestens mit „Move“ hatten sie das Publikum auf ihrer Seite, und brachten die Menge zum Mitsingen. Bei ihrem letzten Song „Mission Abort“ ließen sie einige Knallbonbons los und schmückten die vorderen Reihen mit Glitzerwerk. Unter lautem Applaus und Zugabe-Rufen verließen sie schließlich nach einer guten halben Stunde die Bühne.

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ALIENARE

Interference

The One

Providence

Area 51

Forever

Without Words

Move

Mission Abort

Nach einer kurzen Umbaupause übernahmen dann RROYCE die Befehlsgewalt auf der Bühne. Sie wurden begeistert empfangen und ihr Sound des 80er Jahre Synth-Pops riss die Menge schnell mit. Nicht wenige der Lieder hatten Ohrwurmcharakter und während Sänger Casi immer mal wieder die Säulen auf der Bühne umarmte, wurde begeistert mitgesungen. Sie brachten die Stimmung ordentlich in Wallung und wo „Who Needs“ bei passender Konzertbegleitung durchaus zum kuscheln einlud, machten „Thank you I’m scared“ und „Smellls like War“ einfach nur Lust zu tanzen. Der Höhepunkt ihres Auftritts was erreicht, als Casi sich in die vorderen Reihen des Publikums stellte, dazu aufforderte ein wenig Platz zu schaffen und zu „Run Run Run“ mit ihm im Gleichschritt zu tanzen. Es dauerte auch nicht lange, bis sich dem eine beachtliche Masse anschloss und brav wie eine Herde Schafe mit ihm vor und zurück tanzte. Das war wirklich ein beeindruckendes Bild. Mit „Malacoda“ gaben sie für diesen Abend ihren letzten Titel zum Besten und überließen uns bestens gelaunt in die Umbaupause.

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RROYCE

The Principal of Grace

Who Needs

1 2 3 4

It smells like War

Thank you, I’m scared

Pyroclastic Flow

Running with the Sheep

I like it when you Lie

Run Run Run

Malacoda

Gegen 22:15 Uhr betraten schließlich Eisfabrik die Bühne und starteten mit „Shadows“. Vom ersten Klang an war die Party voll im Gange und die Begeisterung groß. Sänger Charly wirkte mit seinem langen weißen Bart wie die Reinkarnation eines frostigen Weihnachtsmannes, in wolliges Weiß gekleidet. Die Spiegel und der übergroße Gruselschneemann auf der Bühne lieferten für Eisfabrik genau die richtige Atmosphäre zu ihrem Sound. Von Anfang an bewegt sich die Menge im Strom der Musik und immer wieder schneiten Schaumflocken auf das Publikum herab. Spätestens bei „Schneemann“ sang auch der Letzte in der hintersten Reihe mit. Charly war sichtlich vergnügt und zu Scherzen aufgelegt. Mal putzte er mit seinem Handtuch ein Handydisplay, welches er vermeintlich beim Singen etwas betröpfelt hatte, mal nahm er ein Smartphone vom Publikum und filmte das Geschehen von der Bühne aus. Mit „Ice Crystal“ ließen sie ihre Fans ein wenig zur Ruhe kommen, bevor sie „Cry for You“ aus den Boxen ließen und wieder alles tanzte. „Hell is Made of Ice“ wurde ohne Kompromisse gefeiert und zu „Maschinen“ gesellte sich Charly zum Publikum und drehte eine Ehrenrunde durch die Fans. Zur Belohnung sangen diese den Refrain à capella weiter. Mit dem Stück „Walking towards the Sun“ verließen Eisfabrik vorerst die Bühne. Es dauerte jedoch nicht lange, bis die Fans sie unter lauten Zugabe-Rufen wieder zurückholten und zu „Follow the Light“ die Party weiterging. Mit „White Storm“ und „Friends“ lieferten sie zwei weitere Zugaben, welche ebenfalls begeistert gefeiert wurden. Aber auch dann wollte wohl niemand, dass der Abend schon zu Ende geht und so kamen Eisfabrik noch für ein allerletztes Stück zurück auf die Bühne und schlossen das Konzert mit „Sometimes“ unter lautem Jubel ab.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieser Abend rundherum gelungen war. Sowohl Vorbands als auch Hauptakt selbst haben eine tolle Stimmung verbreitet und der Muskelkater vom Tanzen wird den einen oder anderen wohl noch ein wenig begleitet haben.

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Eisfabrik

Shadows

Soon Enough

Polar Night

A Million Lights

Strom

Schneemann

Ice Crystal

Cry For You

Too Many Miles

Love Planet 69

Timeless

Rainbow Child

The Survival of the Strongest Mind

Hell is made of Ice

Sensations of Pain

Maschinen

The Choice

Eisplanet

I don’t miss it

Still Alive

Far away

Walking towards the sun

Zugaben:

Follow the light

White Storm

Friends

 Sometimes

Hell is made of Ice

Sensations of Pain

Maschinen

The Choice

Eisplanet

I don’t miss it

Still Alive

Far Away

Walking towards the Sun

Zugaben:

Follow the Light

White Storm

Friends

Sometimes

geschrieben von Antje Montag

Facebook: https://www.facebook.com/eisfabrikofficial/

Website: http://eismusik.de/

Youtube: https://www.youtube.com/user/EisfabrikOfficial

NoCut: http://nocut.de/

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