Janosch Moldau – „Broken Shoulder“ Remix-EP erscheint am 26.06.2020

Mit Broken Pieces wagt sich das L’enfant Terrible des Synthpop (Gothic Magazine), nach der Veröffentlichung des erfolgreichen Longplayers Host, erneut mit einem melancholischen Tiefseemonster an die Oberfläche. Die erste Single-Auskopplung Broken Shoulder landete direkt in den Top 50 der deutschen iTunes-Charts und auf Platz 2 der iTunes Singles in Rumänien. Das Musikvideo zur Single wurde bereits auf MTV vorgestellt und das Album landete in den Top 20 der Deutschen Alternative Charts (DAC). Auf der streng limitierten Remix Ep Broken Pieces (Digifile-Format), zerhackt und recycelt Janosch Moldau nun einige seiner neusten Werke bis aufs Mark und legt deren Schönheit schonungslos frei. Die Badesaison kann beginnen.
* Für den 24.Juli 2020 kündigt die Band eine weitere Single-Veröffentlichung an. Im Herbst diesen Jahres wird zusätzlich eine ganz neue Single mit Musikclip erscheinen und zum Ende des Jahres erfolgt die Veröffentlichung einer Singles-Collection aller Janosch Moldau Singles von 2005 bis 2020 als Remasters.    
Tracklist:
01.Broken Shoulder_It’s Not over Mix
02.Broken Shoulder_No Virgins in Paradise Mix
03.Broken Shoulder_Nomad Mix
04.Broken Shoulder_Sleeper Mix
05.Embrace Me_Forever Mix
06.Sense for God_A Cleaner Marching Mix

Review

Janosch Moldau meldet sich zurück mit der „Single“, „Broken Peaces“, bekannt ist Moldau durch Clubtouren als Vorband von Mesh und De/Vision oder auch Projekt Pitchfork, seit 2004 macht er Musik, es geht in die Richtung Synthie-Pop, Dark-Wave, Downbeat und hat auch Electroclash-Einflüsse.

Auf der CD sind sechs Songs, vier davon sind Mixe von „Broken Shoulder“, der erste Mix ( it’s not over ) ist sehr ruhig, fast schnulzig, die Stimme erinnert mich doch sehr an Mesh, nicht schlecht, der zweite Mix (no virgins in paradise) ist etwas peppiger vom Sound, doch der „Schmalz“ bleibt, das liegt am Gesang, ist auf jeden Fall alles sehr gut produziert und für Fans dieser Musik genau das Richtige.

Beim dritten Mix (normal), frag ich mich welchen ich bisher besser finde, keinen Plan, alle sind Okay, bis jetzt bin ich bei der ersten Version, diese „normale“ hat mir zu wenig „Kick“, nehmen wir uns dann noch Track vier vor, den (sleeper) Mix, ich befürchte schlimmes, die anderen waren doch schon so entspannend! …und tatsächlich, hier fängt es noch minimaler an, Streicher und ein „Klick“ Drum und der Gesang drüber…später kommt dann aber noch was Key dazu und es wird wieder lebendiger, aber es dümpelt so dahin, wie ein Gedanke den man nicht zu Ende denkt und der sich irgendwann verläuft.

Gut, dann mal zu den anderen beiden Liedern, „Embrance Me (forever mix)“ , und wieder muss ich was meckern, ich mag das „Geknarze“ nicht, diesen wirren Synthie Sound, gruselig, das ist aber auch wieder was persönliches, es ist relativ lange Instrumental, ich frag mich ob da noch was kommt, der Sound berührt mich nicht so, aber nein, da kommt nix mehr, oder….. oh doch ein „hä hä hä“ am Ende des Liedes, ganz kurz, ……wer grade traurig im Garten liegt und melodramatisch in den Himmel stiert, wird es lieben, dabei fließen die Tränen bestimmt ganz gut (wen man sich vom „Geknarze“ nicht rausbringen lässt)!

Da wäre dann auch schon der letzte Song „Sense for God (a cleaner marching mix)“, ein sehr langes Intro in dem nicht so viel passiert, an 0:30 dann kommt die Stimme, auf Streichern, ich denk, okay, weiter dösen, doch ab 1:04 kommt ein toller Rhythmus und das weckt einen wieder auf, für mich ist das der Song der Beste auf der CD ! (auch wenn er wieder viel zu schnell „down“ geht)!

Ein Fan werde ich nicht von Moldaus Songs, aber Kunst ist Kunst und die Produktion ist Klasse, die Stimme ganz gut, es ist mir durchgehend zu eintönig und still, da hör ich dann doch lieber das Original „Mesh“, da wird es auch mal „voller“, trotzdem wird es seine Leute finden, wie gesagt, alles Geschmackssache! 😉

Tipp: Sense for God (a cleaner marching mix)“

geschrieben von Karsten Zakrzewski