Interviews 2009 – 2016 (in Bearbeitung)

Interview PALAST für Kainklangmusikmagazin (2016)

7ee6a8_dab64979f103473d9efdec3f4943e1ddKKM : Da Ihr als Band vielen Lesern erst mal noch kein Bergriff sein werdet, würde ich Euch bitten die Band PALAST doch einmal mit eigenen Worten vorzustellen. Wie, wann und wo kam es zur Gründung der Band. Und wer genau verbirgt sich alles hinter dem Namen?

Wir sind eine Synth Pop / Pop-Rock Band aus Berlin und haben 2014 angefangen, im Funkhaus Nalepastrasse unseren Sound zu entwickeln. Die Band besteht aus: Sascha Pace (Vocals/Synthesizer/Gitarre), Tommy Apus (Drums/Synthesizer/Backing Vocals), Marc Engel (Drums/Synthesizer).  Ich hatte nach einem längeren, künstlerischen Entwicklungsprozess, beschlossen eine Band zu gründen und kurzerhand Marc und später Tommy gefragt, ob sie mitmachen möchten. Marc habe ich vorher in einer Studiosession kennengelernt und mit Tommy hatte ich sogar schon mal ein Tonstudio zusammen. Tommy und ich sind aus einer Generation, haben dieselben Einflüsse und inspirieren uns musikalisch gegenseitig.

KKM: Gibt es so etwas, wie eine grundsätzliche Idee, die sich hinter PALAST verbirgt?

Grundsätzlich geht es bei uns immer um die audiovisuelle Kraft in der Musik. Wir sind einerseits immer auf der Suche nach besonderem Sounddesign und geben uns auch Mühe in der visuellen Umsetzung der Bühnenshow. Ich würde uns hier leicht Avantgarde einstufen. Wir haben eine Verbindung zur Fashion Welt, elektronischer Musik und auch zu Rock/Pop Einflüssen aus den 80er Jahren. Außerdem haben wir die Vision, eine der wenigen deutschen Pop/Rock Bands zu werden, die auch auf dem internationalen Musikmarkt stattfinden, was ein aufwendiges Unterfangen ist.

KKM: Wie kamt ihr auf das Cover und den Titel des Albums?

Das Cover und der Titel ergab sich aus dem Song Hush. Dabei geht es um eine Fiktion, das „Golden Girl”. Ein besonderes Mädchen, dass auf der Flucht vor einem Regime ist, welches sich durch die Energie des Mädchens bedroht fühlt. Im übertragenen Sinne steht das „Golden Girl” für eine Volksbewegung, die sich gegen alles böse richtet. Inspiriert waren wir für den Song und bei der ganzen Produktion von dem alten DDR Funkhaus – Nalepastrasse in Berlin. Dort haben wir komponiert, produziert und proben dort auch. Das Feeling dort ist sehr morbid und legendär. Wir fanden demnach „Hush“ passend als Titel für die EP. Mit dem Cover haben wir auch Bezug darauf genommen und konnten Antoni Tudisco, einen tollen 3D Künstler aus Hamburg, dafür gewinnen. 

KKM: Wurdet ihr bei der Produktion von jemandem hinter den Reglern unterstützt, oder lag alles allein in euren Händen?

Tommy und ich machen die ganze Produktion selbst. Wir sind aktiv als Produzenten und Studiomusiker tätig, daher war es uns möglich , die Produktion selbst zu steuern. Nur das Mastering haben wir an True Busyness Mastering in Berlin gegeben.

KKM: Was wäre die schlimmste Kritik, die ihr bekommen könntet?

Da haben wir jetzt noch keine Ahnung. Bis jetzt sind wir davon verschont geblieben.

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KKM: Und wie geht Ihr generell mit negativen Stimmen um? 

Bis jetzt gab es da wirklich nicht viel negatives. Zumindest haben wir das nicht mitbekommen. Außerdem tendiere ich mittlerweile grundsätzlich dazu, negatives nicht zuzulassen. Konstruktive Kritik ist was anderes und das empfinde ich auch nicht als negativ.

KKM: Inwieweit nutzt Ihr das Songwriting als Eigentherapie? 

Zum einen erzeugt unser Sounddesign für uns oft Glücksgefühle, aber auch in Texten kann man einiges aufarbeiten.

KKM: Verarbeitet Ihr in den Texten persönliche Erfahrungen und Erlebnisse? 

Eigentlich basiert alles was man so erzählt auf persönlicher Erfahrung, finde ich. So gesehen könnte man sagen, dass wir persönliche Erlebnisse aufarbeiten. Allerdings habe ich auch manchmal Lust einfach eine Fiktion von etwas zu erstellen. Wie ein Buchautor. Quasi eine Kurzgeschichte in der Form eines Songs. Oft geht es uns darum mit bestimmten Sounds das Gefühl und den Inhalt der Texte zu verstärken.

KKM: Habt Ihr einen persönlichen Lieblingssong auf dem aktuellen Album? Wenn

ja, welcher ist es und warum? 

Könnte jetzt keinen Lieblingssong benennen. Ich denke da haben wir innerhalb der Band eine unterschiedliche Auffassung. Irgendwie ändert es sich auch ständig. Live passiert da auch nochmal viel mit den Songs.

KKM: Gibt es einen zentralen Song, der die Grundgedanken des Albums exemplarisch aufzeigt?

Hush war die Initialzündung für die EP. Allerdings spiegeln Crucify und Best Of Me wohl am meisten wieder, was uns musikalisch antreibt.

KKM: Läuft bei euch die Wahl der lyrischen Hintergründe immer noch in völliger stilistischer Freiheit ab?

Absolut. Alles was wir machen sehen wir als stilistische Freiheit an. Wir sind Künstler, da spielt Freiheit eine übergeordnete Rolle.

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KKM: Gibt es eine gängige Schublade für eure Musik ? Wie beschreibt ihr Leuten eure Musik, die euch noch nie zuvor gehört haben?

Das ist sehr unterschiedlich und wir haben gemerkt, dass die Leute sich schwer tun uns einzuordnen. Womit wir eigentlich auch schon unser Ziel erreicht haben. Wir wollten immer schon etwas eigenständiges erzeugen. Wir selbst sehen uns als Synth Pop und Pop/Rock Band. Wir werden oft verglichen mit Thirty Seconds To Mars, Depeche Mode, Muse und Placebo. Interessanterweise sind wir aber eher beeinflusst von Jazz Rock Grössen aus den 70er und 80er Jahren, sowie Peter Gabriel, Phil Collins, Rick Springfield, Gary Numan, Kate Bush und Lisa Dalbello, um ein paar zu nennen.

KKM: Wie wichtig ist für euch (musikalischer) Erfolg?

In erster Linie treibt uns die Musik an, aber Erfolg ist unter anderem die Basis für den dauerhaften Bestand eines Künstlers.

KKM: Wie zufrieden seid Ihr mit dem bisher Erreichten und was wollt Ihr weiterhin erreichen?

Natürlich sind wir erst am Anfang, aber wir hatten einen überraschend guten Start. Wichtig ist für uns, in den nächsten Jahren in Deutschland zu wachsen, allerdings auch im Ausland verstärkt stattzufinden

KKM: Und wo seht Ihr Euch in 20 Jahren?

Darüber machen wir uns noch keine Gedanken. Im Moment denken wir immer zwei Jahre voraus.

KKM: Mit welchen Schwierigkeiten habt Ihr als Band momentan am meisten zu kämpfen? Oder läuft bei Euch alles so, wie es laufen sollte?

Im Moment läuft alles gut, gemessen an der Zeit in der es die Band überhaupt gibt. Wir spielen im Januar auf der Mercedes Benz Fashion Week in Berlin und gehen im Anschluss mit Joachim Witt auf Tournee. Danach werden wir unser erstes Album veröffentlichen und mit Mono Inc. auf Tour gehen. 

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KKM : Zum Schluss dann noch das obligatorische “Ihr müsst den Satz vervollständigen”-Spiel:

Ein Satz beginnt mit den Worten ”Wenn ich drei Wünsche frei hätte…“. Wie beendet Ihr ihn?

würden wir uns Frieden, Freiheit und Gesundheit für alle Lebewesen wünschen.

Ein Satz beginnt mit den Worten ” Musik ist…“. Wie beendest Du ihn?

Liebe!

Wenn ich einen Tag lang eine Frau sein könnte, würde ich folgendes machen…

ich würde alles machen was Frauen offiziell so machen, um noch besser zu verstehen.

Die Traumfrau muss folgende Kriterien erfüllen …

sie muss witzig, lebensfroh, lieb sein und gut riechen.

Der Sinn des Lebens ist …

Kreislauf.

Wenn dieses Interview endlich vorbei ist, werde ich folgendes tun…

Ich schreibe einen neuen Song.

12994590_1701419953473492_1078592851362391580_nVielen Dank für das Interview und alles Gute für die Zukunft!

Claudia Tomaszewski für KainklangMusikmagazin

Vielen Dank!

Sascha Pace

 

Facebook: https://www.facebook.com/palastband/?ref=ts&fref=ts
Website: palastband.com , pacearts.com

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Interview mit Assemblage 23 zur VÖ von “Endure” (2016)


KKM:  As the first I would like to thank you, for the fact which you take the time to answer my questions:-)

It’s my pleasure

KKM:  How was the album taken up by your fans?Which were the (scene – sector) press’ reactions?

Well, as of the time of this interviewer, the album hasn’t been released yet, so the only feedback I’ve heard is from the fans who contributed to the Indiegogo Fund who got their download codes early. Aside from that, we’ve seen one magazine review as well. So far, the response has been overwhelmingly positive.

KKM:  Did anyone support you, or did you do all by yourselves?

I always work on the albums by myself.

KKM:  Do you need any particular inner mood or a special atmosphere when you compose new songs? Are there any particular places where you can better concentrate when you write new songs and lyrics?

I do prefer to work at night. There’s less distractions and for some reason I can just focus better that way. But sometimes, the best ideas come to me when I’m not in the studio at all. I might be walking in a park somewhere and a melody pops into my head and I’ll sing it into my phone so I can remember it when I get back in the studio.

KKM:  What are the themes of your lyrics and in which way they influence you? Do you believe that lyrics are more important than music, don’t you?


I wouldn’t say words are more important than the music, but I would say they are equally as important. A song with great music and bad lyrics is only half a song, in my opinion. Much of what I write about comes from things I’ve experienced personally or seen happen to people I know.

KKM:  What is your favourite audience? Is there a special one, you would like address your music to? Is there “the” difference between the German audience and the audience abroad?

I’ve always found there is more difference between individual cities than there is between countries when it comes to the audience. An audience in Berlin and New York City might be very similar, whereas you drive a couple hours outside of New York City and you might find an entirely different type of audience even though it’s the same country. Small crowds can sometimes be more fun than big crowds if they’re really enthusiastic. We personally love playing fort hem all!

KKM:  In which Country would you like to go on tour? Which country did you strike most on your last tour?

For us, our largest fanbase is in the US and Western Europe, so that’s where the bulk of our touring happens. We’re supposed to do our first shows in South America later this year, which I am quite excited about. I’d really like to tour in Asia some time, but there just doesn’t seem to be an audience there for this kind of music.

KKM:  How important is the (musical) success for you? …after all this time;-)

Even though I’ve been doing it for quite some time now, I never stop being amazed that I am allowed to do something I love so much for a living. I know that won’t last forever, so I’m going to enjoy it while I can!

KKM:  How could you describe your music to those people who haven’t listened to it yet?

Moody, danceable, dark electronic music with emotional lyrics.

KKM:  Which models or heroes do you have?

Gary Numan, Depeche Mode, Human League, Fad Gadget, etc were all very strong early influences on me.

KKM:  What would you take with you on a desert island?

A boat.

KKM:  What wouldn’t you ever do for money?

Burn monkeys.

KKM:  Thank you very much for this interview, all the best for the future and of course I´ll let you know, when I want to come to see you play ;-)!
written by C.T.

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