Fewjar – Gamma- Rezension

Lounge meets Party. So kann man den Sound der Berliner Jungs wohl am ehesten beschreiben. Mit ihrem neuen Album Gamma haben Fewjar ein ganz anders Hörvergnügen geschaffen. Sie schlagen in den acht Songs eher ruhige Töne an, die gemischt mit Blasinstrumenten einen zum Teil fast jazzigen Einschlag haben.

Gamma“, Namensgeber des Albums, beginnt langsam mit ruhigen Synthies und wohldosierten Drums. Der Refrain allerdings geht gut ins Ohr und ist einprägsam. Zu diesem Song gibt es übrigens auch ein interessantes Video.

Ein aufgewecktes Stück ist „Structured“, welches mit zwei Stimmen und einer überraschenden Rap-Passage für Abwechslung sorgt. Sirenensounds und Trompeten spielen hier ebenfalls erstaunlich gut zusammen.

(This is Not) Worth it“ kommt wieder sehr ruhig daher und ist eine Art Duett. Schön eingesetzte Bläser und Alltagsgeräusche schaffen ein Gefühl, dass einen in einen alten Ganovenfilm versetzt.

Schwungvoll und doch ohne viele aufdringliche Instrumente bildet „Treasure“ das letzte Stück auf der Platte. Es wird abrupt unterbrochen, so dass man der Meinung ist, das Lied wäre zu Ende; geht dann aber langsam noch einige Minuten weiter und sorgt dafür, dass dieses Album ruhig ausklingt.

Fewjar haben ihren ganz eigenen Sound gefunden, der ihnen wirklich gut steht und trotz ruhiger Lieder durch einen interessanten Instrumentenmix nicht langweilig wird.

geschrieben von Antje

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