Eisfabrik – Kaltgebiete Tour – Konzertbericht

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Pünktlich zur kalten Jahreszeit haben sich die Herren von Eisfabrik auf den Weg gemacht, um Deutschland zu bereisen. Ein Halt ihrer Tour führte sie am 16.12.17 auch ins schöne Dresden. Genauer gesagt in den Club Puschkin. Ein kleiner aber feiner Club mit viel Atmosphäre.

Doch bevor Eisfabrik die Bühne stürmten wurde von ALIENARE und RROYCE ordentlich eingeheizt.

ALIENARE hatten die schwierige Aufgabe das Publikum auf Feiertemperatur zu bringen, was den beiden Hamburgern aber mit lustigen Kommentaren, Anregungen zum Mitmachen und einem wirklich guten und frischen Elektrosound schnell gelang. Sänger T. Green hatte mit seiner Frisur (Iro mal anders) schnell die Blicke auf sich gezogen und machte springend und tanzend als lebender Gummiball einige Kilometer auf der Bühne. Spätestens mit „Move“ hatten sie das Publikum auf ihrer Seite, und brachten die Menge zum Mitsingen. Bei ihrem letzten Song „Mission Abort“ ließen sie einige Knallbonbons los und schmückten die vorderen Reihen mit Glitzerwerk. Unter lautem Applaus und Zugabe-Rufen verließen sie schließlich nach einer guten halben Stunde die Bühne.

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ALIENARE

Interference

The One

Providence

Area 51

Forever

Without Words

Move

Mission Abort

Nach einer kurzen Umbaupause übernahmen dann RROYCE die Befehlsgewalt auf der Bühne. Sie wurden begeistert empfangen und ihr Sound des 80er Jahre Synth-Pops riss die Menge schnell mit. Nicht wenige der Lieder hatten Ohrwurmcharakter und während Sänger Casi immer mal wieder die Säulen auf der Bühne umarmte, wurde begeistert mitgesungen. Sie brachten die Stimmung ordentlich in Wallung und wo „Who Needs“ bei passender Konzertbegleitung durchaus zum kuscheln einlud, machten „Thank you I’m scared“ und „Smellls like War“ einfach nur Lust zu tanzen. Der Höhepunkt ihres Auftritts was erreicht, als Casi sich in die vorderen Reihen des Publikums stellte, dazu aufforderte ein wenig Platz zu schaffen und zu „Run Run Run“ mit ihm im Gleichschritt zu tanzen. Es dauerte auch nicht lange, bis sich dem eine beachtliche Masse anschloss und brav wie eine Herde Schafe mit ihm vor und zurück tanzte. Das war wirklich ein beeindruckendes Bild. Mit „Malacoda“ gaben sie für diesen Abend ihren letzten Titel zum Besten und überließen uns bestens gelaunt in die Umbaupause.

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RROYCE

The Principal of Grace

Who Needs

1 2 3 4

It smells like War

Thank you, I’m scared

Pyroclastic Flow

Running with the Sheep

I like it when you Lie

Run Run Run

Malacoda

Gegen 22:15 Uhr betraten schließlich Eisfabrik die Bühne und starteten mit „Shadows“. Vom ersten Klang an war die Party voll im Gange und die Begeisterung groß. Sänger Charly wirkte mit seinem langen weißen Bart wie die Reinkarnation eines frostigen Weihnachtsmannes, in wolliges Weiß gekleidet. Die Spiegel und der übergroße Gruselschneemann auf der Bühne lieferten für Eisfabrik genau die richtige Atmosphäre zu ihrem Sound. Von Anfang an bewegt sich die Menge im Strom der Musik und immer wieder schneiten Schaumflocken auf das Publikum herab. Spätestens bei „Schneemann“ sang auch der Letzte in der hintersten Reihe mit. Charly war sichtlich vergnügt und zu Scherzen aufgelegt. Mal putzte er mit seinem Handtuch ein Handydisplay, welches er vermeintlich beim Singen etwas betröpfelt hatte, mal nahm er ein Smartphone vom Publikum und filmte das Geschehen von der Bühne aus. Mit „Ice Crystal“ ließen sie ihre Fans ein wenig zur Ruhe kommen, bevor sie „Cry for You“ aus den Boxen ließen und wieder alles tanzte. „Hell is Made of Ice“ wurde ohne Kompromisse gefeiert und zu „Maschinen“ gesellte sich Charly zum Publikum und drehte eine Ehrenrunde durch die Fans. Zur Belohnung sangen diese den Refrain à capella weiter. Mit dem Stück „Walking towards the Sun“ verließen Eisfabrik vorerst die Bühne. Es dauerte jedoch nicht lange, bis die Fans sie unter lauten Zugabe-Rufen wieder zurückholten und zu „Follow the Light“ die Party weiterging. Mit „White Storm“ und „Friends“ lieferten sie zwei weitere Zugaben, welche ebenfalls begeistert gefeiert wurden. Aber auch dann wollte wohl niemand, dass der Abend schon zu Ende geht und so kamen Eisfabrik noch für ein allerletztes Stück zurück auf die Bühne und schlossen das Konzert mit „Sometimes“ unter lautem Jubel ab.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieser Abend rundherum gelungen war. Sowohl Vorbands als auch Hauptakt selbst haben eine tolle Stimmung verbreitet und der Muskelkater vom Tanzen wird den einen oder anderen wohl noch ein wenig begleitet haben.

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Eisfabrik

Shadows

Soon Enough

Polar Night

A Million Lights

Strom

Schneemann

Ice Crystal

Cry For You

Too Many Miles

Love Planet 69

Timeless

Rainbow Child

The Survival of the Strongest Mind

Hell is made of Ice

Sensations of Pain

Maschinen

The Choice

Eisplanet

I don’t miss it

Still Alive

Far away

Walking towards the sun

Zugaben:

Follow the light

White Storm

Friends

 Sometimes

Hell is made of Ice

Sensations of Pain

Maschinen

The Choice

Eisplanet

I don’t miss it

Still Alive

Far Away

Walking towards the Sun

Zugaben:

Follow the Light

White Storm

Friends

Sometimes

geschrieben von Antje Montag

Photos von Satan und sein Miststück

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