Die Offenbarungen des Glaaki“ Ramsey Campbell – Rezension

Ramsey Campbell hat sich in diesem Buch ganz und gar den Legenden und Erzählungen über den Cthulu-Mythos hingegeben und denen von H.P. Lovecraft erschaffenen Wesen 9 Kurzgeschichten gewidmet.

Im Vorwort geht Campbell sehr intensiv auf das Leben und Wirken von H.P. Lovecraft ein, was für begeisterte Leser des Horror-Königs seiner Zeit durchaus interessant sein dürfte.

Die Erzählungen spielen mit wenigen Ausnahmen in Großbritannien in der Umgebung des Flusses Seven und der Stadt Brichester. Die detailreiche Beschreibung der Monster, großen Alten und der Protagonisten, machen die Geschichten lebendig und spannend. Besonders die Dinge, die so beschrieben werden, als könnte man sie nur aus dem Augenwinkel wahrnehmen, aber nie richtig erfassen, schaffen eine spannungsvolle Atmosphäre.

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Die Kurzgeschichten erfreuen sich unterschiedlicher Länge, mal kurz und knapp, mal ausschweifend und länger. Der Autor hat im Großen und Ganzen den Schreibstil von Lovecraft selber beibehalten, doch merkt man an einigen Stellen, dass er eben doch ein Mensch der moderneren Zeit ist, was jedoch überhaupt nicht schlimm ist. Denn wer kann schon sagen, ob die großen Alten nicht immer noch unter uns weilen…

Der Festa-Verlag hat „Die Offenbarungen des Glaaki“ erneut verlegt und in einem Hardcover, im Rahmen von Lovecrafts Bibliothek des Schreckens herausgebracht.

geschrieben von Antje Montag

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Verlag: https://www.festa-verlag.de/

Bestelllink: https://www.festa-verlag.de/die-offenbarungen-des-glaaki.html