DARK BLUE INC. – Linked To Life

Eine musikalische Reise vom Blues-basierenden Rock zuHeavy Prog und            darüber hinaus

In 2018 gegründet von Bonfire & Sainted Sinners Gitarrist Frank Pané sind DARK BLUE INC. eine neue, aufregende Band, welche unterschiedlichste Stilrichtungen des Rock verbindet um einen eigenständigen Sound zu kreieren. Die Musiker von DARK BLUE INC. spielen und spielten mit Bands wie Bonfire, Y.J.Malmsteen, King Diamond, Pretty Maids, Force of Evil, Maryann Cot-ton, Ian Paice von Deep Purple, u.v.a. und sind weltweit bekannt bei den Fans durch ihr intensi-ves Touren für Jahrzehnte. Kein geringerer als Drum Legende Ian Paice wird auf dem am 26.04.2019 auf El Puerto Records erscheinenden Album als Gast zuhören sein. Die Tour zum Album startet am 25.04.2019!

DARK BLUE INC sind:

Göran Edman (Ex-Malmsteen, Ex-Brazen Abbot, Karmakanic) lead vocals
Frank Pané (Bonfire, Sainted Sinners, Ian Paice, AXEperience) lead guitar
Andrea Vergori (Wheels of fire, Bouncing the ocean) keyboards, rhythm guitar
Lydia Pané (Ex-Hells Belles, AXEperience) background & lead vocals
Harry Reischmann (Ex-Bonfire, Gregorian, Sarah Brightman) drums
Hal Patino (Maryann Cotton, Ex-King Diamond, Ex-Pretty Maids) bass

 

Rezension- Dark Blue Inc.

Wer liest, dass der Leader Frank Pané heißt, kann sich im Grunde schon denken, dass da was richtig Gutes aus der Taufe gehoben wurde. Frank Pané dürfte den Metal-Fans schon ein Begriff sein. Er ist Gitarrist bei Bonfire und ist auch mit seinem Sideprojekt Sainted Sinners erfolgreich. Auch seine Mitstreiter spielten und spielen bei bekannten Bands. Dark Blue Inc. wurde von ihm selbst als „Musical journey from Blues-based Rock to Heavy Prog and beyond“ bezeichnet. Diese musikalische Reise hat akustisch einiges zu bieten. Das Debüt-Album „Linked to Life“ ist sowohl für Freunde des guten, alten Metaller-Sounds, als auch für Synthie-Fans ein Ohrenschmaus. Frank Pané hat es geschafft, beides so zu kombinieren, dass nicht nur beide Fangruppen auf ihre Kosten kommen, sondern auch noch ein völlig neues Mixture entstanden ist. Und ja – ich schwärme gerade! – 01 – Dark Blue Ouverture – Das Album fängt gut an, der Einstieg ist schon ein Leckerbissen … Dark Blue Ouvertüre ist Synthie + Metal vom Feinsten! Der Synthie macht neugierig auf mehr und die Gitarre bringt Gänsehaut. Musste ich mir öfter als einmal anhören ;O) – 02 – Time will never wait – Hier haben wir mehr Metal-Sound. Und nix mit „still my Guitar gently weeps“. Die Gitarre ist sehr präsent und zieht den Hörer mit. Dazu sind die Stimmen von Sänger Gören Edman und Lydia Pané eine gelungene Kombi. – 03 – Karma Machine – fängt Heavy an, Drums und Guitars gehen runter wie Öl, dann wird es mit der Stimme von Gören Edman etwas sanfter, geht aber gleich wieder heftig metallisch weiter, bis zum Schluss. – 04 – Deep Blue Sea – Ja, da hat man anfangs die sanften Wellen und die Weite des Meeres – und dann wird man durch die Gitarren-Sounds nach unten gezogen, in die Tiefe. Die Stimme von Gören Edman hebt uns aber sofort wieder nach oben, und weiter geht die Fahrt durch die Deep Blue Sea. Die eingangs beschriebene Journey ist hier perfekt abgebildet. – 05 – Linked to Life – Synthie-Sound zu Beginn, ähnlich wie bei Dark Blue Ouverture, nur dass Lydia Pané mit ihrer Stimme den Sound noch unterstreicht. Dann geht es metallisch mit Gitarren und Drums weiter. Eine Mischung aus hard and soft. – 06 – Sacred Sin – Ist jetzt nicht so meins. Das Intro macht neugierig, bisschen orientalisch angehaucht… es geht dann mit Metal-Sound weiter, aber irgendwie finde ich den Gesang dazu nicht so wirklich (zusammen)passend/harmonisch. Die instrumental-Sequenzen sind gut. – 07 – Cold is the Night – fängt wieder gut an, schönes Gitarren-Solo mit Gänsehaut-Garantie. Dann geht es kraftvoll weiter, auch der Vocal-Part passt hier wieder super ins Gesamtkonzept. Bis zum Schluss ein hörenswerter Song, der die Metal-Hearts höher schlagen lässt. – 08 – Island of Thoughts – ein sanftes Intro, für alle, die sich auch mal von den Klängen mittragen lassen wollen. Diesmal bleibt es auch soft. Gören Edman kann auch sanft. Ich finde sogar, dass ihm ‚soft‘ manchmal sogar besser steht. Dieser Song bringt mich zum Träumen/Denken – Wie auch anders, bei dem Titel „Island of Thoughts“. Ich kann bei dieser CD nur schwärmen. Das ist eine gelungene Journey durch Synthie, Metal und Soft-Rock. Jeder Titel ist anders, und bis auf Sacred Sin ist das Ding (in meinen Ohren) wirklich hörenswert! Bin gespannt, ob Frank Pané da noch weitermacht. Es wäre schade, wenn das ein ‚Einmalwerk‘ bliebe.

Bis demnächst – Eure Jay

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