Ulrike Serowy | Wölfe vor der Stadt

Eine halbverlassene Stadt, die nach und nach im Nebel versinkt. Helena, eine junge Künstlerin, führt darin ein zurückgezogenes Leben. Da machen Gerüchte die Runde: Die Wölfe sollen zurückgekehrt sein und um die Stadt streichen. Helena selbst wird von bösen Ahnungen geplagt und von Träumen heimgesucht, die nicht ihre eigenen sind. Sie lernt Johannes kennen, der  nur wenig von sich preisgibt und ebenso verloren scheint wie sie.

Immer näher kommen sich die beiden, deren Schicksal durch eine stille Kraft verwoben scheint; doch Johannes trägt ein Geheimnis in sich, das sie beide an den Rand des Daseins bringen wird. Sein zeitweises Verschwinden, seine bisweilen übermenschlichen Instinkte und scheinbaren Amnesien entspinnen in Ulrike Serowys Roman einen derartigen Sog, dass man die Zeit vergisst, vergessen will. Ihre literarische Handschrift ist zugleich sparsam und bildgewaltig. Es braucht nicht vieler Worte, um sich tief im Innenleben der Figuren wie auch dem Szenario wiederzufinden und immer weiter zu gehen, der Ahnung eines nahenden Unheils zu folgen…

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15,00 € inkl. MwSt.

Verlag: „Edition Outbird
Lieferbar ab Anfang 2022
ca. 188 Seiten, Format 12 x 17cm
Covergrafik: Hannes Starke (Der Rabe)
Lektorat: Vanessa-Marie Starker, Tristan Rosenkranz

Ulrike Serowy hat englische, deutsche und skandinavische Sprachen und Literatur sowie Geschichte und Archäologie studiert. Sie schreibt Prosa, Lyrik und Essays. Sie debütierte im Hablizel Verlag mit ihrer schwarzmetallischen Erzählung Skogtatt – in seiner Rezension für die FAZ nannte Dietmar Dath das Buch ein „lichtabweisendes Juwel“.

Serowys Texte sind oft von Musik inspiriert und an diese rückgebunden. In Kooperationen mit in- und ausländischen Künstlern entstehen so mitunter Werke, die zwischen Literatur und Musik vermitteln und das eine mit dem anderen verbinden.

Ihre Lesungen hält sie am liebsten an besonderen Orten wie dem Gold+Beton unter dem Kölner Ebertplatz, einem entlegenen Wald in den österreichischen Alpen oder auf internationalen Musik- und Kunst-Festivals wie dem Heavy Days in Doomtown in Kopenhagen und dem Doom over Leipzig.

Bildnachweis: Sandra Tilmans

https://edition-outbird.de/

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Dirk-Boris Rödel | Das siebente und letzte Pentakel des Jupiter

In seiner neuen Kurzgeschichten-Sammlung führt Dirk-Boris Rödel seine Leser erneut mit in mystische Welten zwischen Traum und Realität. Ein Heimkehrer aus dem ersten Weltkrieg genießt nach dem Grauen im Schützengraben die Geborgenheit seiner Familie, bevor er bemerkt, dass irgendetwas ganz entsetzlich falsch läuft. Eine britische Archäologin stößt auf Artefakte eines Hexenkults aus dem 17. Jahrhundert und erkennt nach und nach, dass dieser Kult länger praktiziert wurde, als sie zunächst dachte – sehr viel länger…

Und was hat es mit der aztekischen Urne im Völkerkunde-Museum auf sich, die angeblich einen Dämonen beherbergt, der Herzen frisst? Und dann ist da noch der Londoner Sprachwissenschaftler, der in einer alten Zauberschrift ein geheimnisvolles Symbol entdeckt, das ihm unendlichen Reichtum verspricht und ihn doch mehr kosten wird, als er zu zahlen bereit war: Das siebente und letzte Pentakel des Jupiter.

Dirk-Boris Rödel nimmt seine Leser nimmt seine Leser mit auf Schatzsuche in den Regenwald Mexikos, auf eine Wandertour durch die Alpen, auf der die Teilnehmer schauerliche Geschichten über Berggeister und Kobolde erfahren, oder in ein schottisches Schloss, in dem eine uralte Clanfehde ein letztes Opfer fordert.

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14,90 € inkl. MwSt.

Verlag: „Edition Outbird
Lieferbar ab Ende November 2021
262 Seiten, Format 20,0 x 13,5
Covergrafik: Holger Much
Lektorat: Vanessa-Marie Starker, Tristan Rosenkranz

Von Dirk-Boris Rödel erschien bei uns im 1. Quartal 2020 sein fantastischer Erzählband Liber Thanatamor – Das Buch von Tod und Liebe, im November 2021 erschien sein zweiter Erzählband Das siebente und letzte Pentakel des Jupiter.

Dirk-Boris Rödel, Jahrgang 1969, war vielen bislang vor allem als langjähriger Chefredakteur des TätowierMagazins bekannt. Der Fachjournalist für Tätowierungen, der 2004 mit seinem Buch »Alles über japanische Tätowierungen« das deutsche Standardwerk über die japanische Tätowierkultur veröffentlichte, beschäftigt sich seit seinem Studium der Japanologie und der Empirischen Kulturwissenschaft neben Tattookunst aber auch intensiv mit Themen wie Magie, Hexerei und Schamanismus und ist praktizierender Hexer.

Seit 2019 ist Dirk-Boris Rödel zudem der offizielle Dudelsackspieler der schottischen Clan MacGregor Society.

Die im März 2020 erschienene Kurzgeschichtensammlung »Liber Thanatamor – Das Buch von Tod und Liebe« war Rödels literarisches Erstlingswerk, „Das siebente und letzte Pentakel des Jupiter“ sein zweites.

Bildnachweis: Tobias Kircher

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Roland Adelmann | Die Zukunft stirbt zuerst

Atemlos ist der Erzählstil Roland Adelmanns, mit dem er einen tiefen Zug aus der Punkszene der Achtzigerjahre in einer Kleinstadt nahe der niederländischen Grenze nimmt, jetzt, jetzt, jetzt, und so reihen sich Gegenwärtigkeiten aneinander und bilden ein Panorama der Auflehnung, des Suffs, der Utopien und bisweilen auch eines harten Aufschlags.

Den Tag versaufen, auf Platte gehen, klauen, pöbeln, den nächsten Druck setzen … Nele, Jake, Lili, Krätze, Koma, Der Schweiger, Swen, Schorle und andere treiben durch die Zeit, scheren sich oft einen Dreck um Gesetz und geregeltes Leben, provozieren Elternhaus und lehnen Norm und postfaschistisches Spießertum ab. Während sich die einen immer mehr zwischen Sucht und Flatter verlieren und kaum am schmierigen Eddie vorbeikommen, wollen sich andere an Utopien wagen, dem Leben einen neuen Sinn geben, um sich nicht völlig zu verlieren.

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15,00 € inkl. MwSt.

Verlag: „Edition Outbird
Lieferbar ab Anfang November 2021
310 Seiten, Softcover 13,5x20cm
Covergrafik: Benjamin Schmidt
Lektorat: Klaus & Tristan Rosenkranz

Roland Adelmann veröffentlichte Anfang November 2021 seinen Roman „Die Zukunft stirbt zuerst“ in der „Edition Outbird“.

Geb. 1965 in Krefeld, lebt seit über 2 Jahrzehnten im Ruhrpott. Erste Veröffentlichung im legendären (und letzten) „Gasolin 23“ (1986); schlug auf Sessions der KünstlerInnengruppe „Flown“ auf Mülltonnen ein und beschmiss das Publikum im Rahmen seiner Performance „Wollt Ihr den totalen Müll“ mit Abfall (`87/`88); Mitherausgeber der Zeitschriften „Produkt“ (1987 – 1989) & „Der Kulturterrorist tanzt den Buletten-Tango“ (1992 – 1995) sowie der richtungs-weisenden Underground-Anthologien „Downtown Deutschland“ (1992) und „Asphalt Beat“ (1994); Lesungen in der gesamten Republik und selbst Veranstalter diverser Lesungen im Ruhrgebiet; Sieger des 2. Castrop-Rauxeler Slam 2009; Veröffentlichungen in zahlreichen Underground-Gazetten und Anthologien; Einzelpublikationen: „Blues im Morgenmantel“, Gedichte, Ariel-Verlag 1994 / „Der Ruhm der Straße“, Kurzgeschichten, Unser Forum Verlag 1998 / „Einer muß den Dreck wegmachen“, Gedichte, Edition Roadhouse 2002 / „Die Leichen werden wohl warten müssen“, Gedichte (Splitprojekt m. Hermann Borgerding), RUP 2007, „Blues im Morgenmantel“ (Neuauflage mit Bonustexten), Ariel Verlag 2009 / „Rodneys Slam“, Cut-Prosa & Smashpoeme, Edition Paperone 2010 / „Die letzten Überlebenden von No Future“, Stories, RUP 2013 / „Bier im Frühstück, Tschernobyl im Arsch“, Roman, RUP 2014 / „Fundamente einer sinnstiftenden Safari“, Gedichte, Laborbefund 2015 / „Werken in De Pinte“ und „Lady Gaga braucht ihre Coolness selbst um nicht aus dem Rennen geworfen zu werden“, Shots, RUP 2016, „Niemand, der jedes Jahr acht Millionen aus einem einzigen Songtext seines berühmten Verwandten bekommt, während er sich auf dem Sofa rumfläzt und durch das Fernsehprogramm zappt, muss sich von einem Verdummungsblatt denunzieren lassen.“, Gedichte aus den Jahren 1999-2018 und älter, RUP 2018, „Der Tage begann mit Toten“, Gedichte & Shots, RUP 2019. Seit 1992 Betreiber des Vertriebs und Verlags (seit 2014) „Rodneys-Underground-Press (RUP)“ (www.undergroundpress.de).

Bildnachweis: Privat

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Svea Kerling | Sinistre Anekdoten

Svea Kerling begegnet Edgar Allan Poe in ihren mystischen Streifzügen durch eine Welt der Ahnungen, der Zeitsprünge, der schlüsselhaften Begegnungen. Die Dunkelheit ihrer Seele, die Dämonen, die Auflösung von Zeit geben ihr den Raum, ihre hohe Wahrnehmung und ihren dissoziativen Blick – gleich dem durch ein Kaleidoskop – mit jener unheilvollen Welt Poes zu vereinen. Und so spinnt sie dunkle Erzählstränge, die bisweilen sprunghaft Szenario wie Perspektive wechseln und den Lesenden nicht mehr aus ihrem Bann entlassen.

Wenn man sich auf „Sinistre Anekdoten“ einlässt, sollte man einen Schritt aus seinem Leben heraustreten und Logik der Intuition überlassen. Kann man schließlich nur so einen Blick in jene Anderswelt hinter dem Schein allzu offensichtlicher Dinge gewinnen…

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15,90 € inkl. MwSt.

Verlag: Edition Outbird
Lieferbar ab Ende September 2021
ca. 108 Seiten, Softcover 13,5x20cm

Covergrafik: Holger Much
Lektorat: Klaus & Tristan Rosenkranz

Von Svea Kerling erschien bei uns Anfang Oktober 2021 der von Holger Much gestaltete Erzählband „Sinistre Anekdoten“.

Svea Kerling, als Sonntagskind anno 1974 in Kroatien geboren, verbrachte ihre Kindheit in einer kleinen Gemeinde inmitten der hügeligen Landschaft im österreichischen Weinviertel. Auf der Suche nach Freunden und Akzeptanz fand sie ihre treuesten Begleiter: Dämonen.

Heute lebt die Autorin mit Kind & Katz unweit der österreichischen Bundeshauptstadt.

Ihr Erstlingswerk „Schwarz oder weiß: Borderliner kennen kein Grau“ erschien im September 2014; eine erste Auseinandersetzung mit der Normalität und den verschiedenen Blickwinkeln auf die scheinbar erlebte Realität. 2017 folgte ihre Tragödie „Die Equipe“ aus dem Inneren einer Therapiegruppe.

2019 folgten „Das Haus mit den den traurigen Augen“ eine Hommage an E. A. Poe mit melancholischen Geschichten sowie in Zusammenarbeit mit J. Mertens, Autor im Spannungsfeld zwischen Phantastik, Grenzwissenschaften und Schauergeschichten, „Chorus Mortis“.

Bildnachweis: Ernst Schwendinger

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Pia Lüddecke | In Dreams

Mysteriöse Dinge ereignen sich im Dunstkreis der Ruhr-Universität: Menschen verschwinden. Bei Nacht werden dämonische Tiere mit glühenden Augen gesichtet. Eine zwielichtige Firma wirbt für ein ominöses Wellnessprogramm. Und ständig diese Stromausfälle…

Die junge Literaturstudentin Indra und der neurotische Psychologie-Doktorand Arno Löwenherz widmen sich der Erforschung luzider Träume, als sich ihr beschauliches Leben in einen Alptraum verwandelt. Unversehens wird Indra in die unheimlichen Vorgänge rund um das angebliche Wellness-Institut verwickelt. Doch wer zieht die Strippen? Die Frage quält nicht nur ihren Freund und Mentor, der ohnehin hinter allem eine Verschwörung wittert. Sollte er diesmal Recht behalten?

In Dreams ist Pia Lüddeckes packendes Plädoyer für das Träumen – und eine Warnung: „Das Schlimmste, was dir zustoßen kann, ist zu früh aufzuwachen – oder gar nicht.“

Mysteriöse Dinge ereignen sich im Dunstkreis der Ruhr-Universität: Menschen verschwinden. Bei Nacht werden dämonische Tiere mit glühenden Augen gesichtet. Eine zwielichtige Firma wirbt für ein ominöses Wellnessprogramm. Und ständig diese Stromausfälle…

Die junge Literaturstudentin Indra und der neurotische Psychologie-Doktorand Arno Löwenherz widmen sich der Erforschung luzider Träume, als sich ihr beschauliches Leben in einen Alptraum verwandelt. Unversehens wird Indra in die unheimlichen Vorgänge rund um das angebliche Wellness-Institut verwickelt. Doch wer zieht die Strippen? Die Frage quält nicht nur ihren Freund und Mentor, der ohnehin hinter allem eine Verschwörung wittert. Sollte er diesmal Recht behalten?

In Dreams ist Pia Lüddeckes packendes Plädoyer für das Träumen – und eine Warnung: „Das Schlimmste, was dir zustoßen kann, ist zu früh aufzuwachen – oder gar nicht.“

Zur Leseprobe bitte hier entlang, zur Hörprobe bitte hier entlang, zum Teaser bitte hier entlang. Zum Interview mit Covergrafiker Holger Much bitte hier entlang. Zu den Buchbesprechungen bitte hier entlang.

17,00 € inkl. MwSt.

Verlag: Edition Outbird
Lieferbar ab Mitte September 2021
ca. 436 Seiten, Softcover 15x21cm
Covergrafik: Holger Much
Lektorat: Alexandra Wenzel & Tristan Rosenkranz

Pia Lüddecke

Von Pia Lüddecke erschien bei uns Mitte September 2019 ihr Schauerroman „Geister“ und im September 2021 ihr Roman „In Dreams“.

Pia Lüddecke kam im März des Jahres 1881 in einer stürmischen Gewitternacht im finstersten Winkel des Ruhrgebiets (Recklinghausen-Süd) zur Welt. Die Faszination für das Übernatürliche und den morbiden Grusel begleitet sie seit ihrer Kindheit, weshalb sie von Altersgenossen stets misstrauisch beäugt und teils gemieden wurde. Zu Recht! Als Dreizehnjährige verstörte sie die jungen Gäste eines Zeltlagers in Norwegen durch grausige Schilderungen am Lagerfeuer. Mit Siebzehn gelang es ihr, beim Gläserrücken ein schattenhaftes Wesen zu beschwören, das sie seitdem nicht mehr los wird (es ist aber ganz nett … meistens …). Im immer noch zarten Alter von Fünfundzwanzig befasste sie sich im Rahmen ihres Literaturstudiums intensiv mit Goethes ›Faust‹, was sie schließlich zu ihrem ersten Roman inspirierte, der jedoch erst über hundert Jahre später unter dem Titel ›Der schwarze Teufel‹ beim Ventura Verlag erscheinen sollte.

Pia Lüddecke kam im März des Jahres 1881 in einer stürmischen Gewitternacht im finstersten Winkel des Ruhrgebiets (Recklinghausen-Süd) zur Welt. Die Faszination für das Übernatürliche und den morbiden Grusel begleitet sie seit ihrer Kindheit, weshalb sie von Altersgenossen stets misstrauisch beäugt und teils gemieden wurde. Zu Recht! Als Dreizehnjährige verstörte sie die jungen Gäste eines Zeltlagers in Norwegen durch grausige Schilderungen am Lagerfeuer. Mit Siebzehn gelang es ihr, beim Gläserrücken ein schattenhaftes Wesen zu beschwören, das sie seitdem nicht mehr los wird (es ist aber ganz nett … meistens …). Im immer noch zarten Alter von Fünfundzwanzig befasste sie sich im Rahmen ihres Literaturstudiums intensiv mit Goethes ›Faust‹, was sie schließlich zu ihrem ersten Roman inspirierte, der jedoch erst über hundert Jahre später unter dem Titel ›Der schwarze Teufel‹ beim Ventura Verlag erscheinen sollte.

Bildnachweis: Eberhard Kamm

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