Black Nail Cabaret – Gods Verging On Sanity The New Album – Mesmerizing Dark Electronic Pop from Hungary

Wir schreiben das Jahr 2020 und Black Nail Cabaret haben sich gerade einen mustergültigen Start in die neue Dekade gesichert. Sie haben sich nicht nur einen Plattenvertrag bei Dependent gesichert, sondern sind gleichzeitig noch als Support für die demnächst startende Covenant – Fieldworks 2020 Tour (März und April dieses Jahres) bestätigt, was ihre Popularität deutlich erhören dürfte: Das ungarische Dark Elektronik Duo ist nicht zuletzt für seine eindrucksvollen Livesauftritte bekannt. Und nur wenige Tage später wird ihr neues Album „Gods Verging On Sanity“ im Laden stehen. Perfektes Timing.

Aber Black Nail Cabaret geht es nicht um günstiges Timing. Wenn man genauer hinsieht, merkt man schnell: Hinter der Band steckt mehr, als nur glückliches Timing. Viel Mehr.

„Wir schreiben das Jahr 2020 und die Götter sind kurz davor, ihren Verstand zu verlieren. Damit sind wir gemeint, wir Menschen.

Wir sind Götter, aber mit einem Rektum. Wir reflektieren ständig über unseren Platz in der Welt und die Bedeutsamkeit unserer Sterblichkeit. Wir schaffen Kunst und Schönheit, und gleichzeitig müssen wir essen, koten und uns fortpflanzen wie jedes andere Lebewesen auf diesem Planeten. Wir sind simple physische Organismen und unser Verstand kommt mit diesem Widerspruch immer weniger klar. Wir kämpfen gegen unsere eigene Sterblichkeit an, auf verschiedenste Arten und Weisen: Einige mit Fortpflanzung, Einige mit Kunst, Einige mit dem Kampf um Macht und Einfluss. Gleichzeitig haben viele aufgegeben. 

Wie weit sind wir schon gekommen, und vor allem wo gehen wir nun hin? Wie streifen wir unsere alte Haut ab, wo doch schon eine neue, unbekannte Schicht nur darauf wartet freigelegt zu werden?“

Black Nail Cabaret sind Kunst, Musik, Poesie, Verkleidung, Erotik, BDSM. Überall finden sich explizite sexuelle Anknüpfungspunkte, aber gleichzeitig immer mit einer dunklen verstörenden Note, mit einem Link zu Existenzialismus, Philosophie ein tiefer Blick in unsere menschliche Seele. Genau um diese Dualität geht es in „Gods Verging On Sanity“.

Die Sängerin, Autorin und ehemalige Schauspielerin Emese Arvai-Illes begann ihre Karriere in einer Fetisch/Horror Theatergruppe, die Underground-Auftritte in Budapest bestritt. Schnell traf sie ihre musikalische Entsprechung: Kristzian Arvai, Musiker, Programmierer, Produzent und nicht nur ihr künstlerischer Partner.

Und wie in ihren Texten verschmilzt auch in ihrer Musik Dunkel und Licht, Schönheit und Gewalt und Verstörendes mit süßlich-verführerischen Harmonien. Black Nail Cabaret sind der Hybrid aus Dark Elektronik Pop, Dance- und Clubelementen mit einem Schuss der faszinierenden 80iger Jahre Vokalikonen wie Grace Jones und Eurythmics. Vertrautes trifft in einer ungewöhnlichen Art und Weise auf Eigenständig-Visionäres, und es ist diese Mischung, die Black Nail Cabarets „Gods Verging On Sanity“ zu einem der spannendsten Releases in dieser noch jungen Dekade macht.

Das Album erscheint am, 08.05.2020 als 6 seitiges Digipak mit Lyrik-Booklet und limitiertes 180 Gramm-Vinyl in schwarzer und farbiger Ausführung.

Sängerin Emese Arvai-Illes begann als Bühnendarstellerin in einer Fetisch-Horrortheatergruppe in Budapest, fand in Programmierer und Produzent Kristzian Arvai, mit dem sie auch liiert ist, aber bald ihr musikalisches Pendant. Black Nail Cabarets Verschmelzung von Hell und Dunkel, Schön und Brutal mit verstörender Kunst zeichnet sich durch opulente harmonien aus. Moderne Electro-Sequenzen treffen auf ein ausgeprägtes 1980er-Flair, beeinflusst von Grenzgängerinnen wie Grace Jones oder auch Eurythmics. Tradition in Kombination mit neuen Visionen macht „Gods Verging On Sanity“ zu einem der aufregendsten neuen Alben dieses noch jungen Jahrzehnts.

„Gods Verging On Sanity“ erscheint als sechsseitige CD-Digipak und limitiertes 180g-Vinyl.


Titelliste:
1. Black Lava
2. Spheres
3. No Gold
4. To Die in Paris
5. My Casual God
6. Make a Run
7. Maelstrom
8. Private Religion
9. Children at Play

 

Review

Okay, ich war erst was abgeschreckt, wegen dem Pressetext, schon wieder ne Band die mit Erotik „rum“ spielt, BDSM und Fetisch? Klar da stehen manche Leute drauf, ich nicht, ist mir alles zu viel „Gemache“ und Show. Egal, es geht ja um Musik.

Ich kannte diese ungarische Band vorher auch gar nicht und wenn da jemand aus dem „Nichts“ kommt und direkt mit Covenant auf Tour geht, dann ist mir das immer was suspekt. Nun gut. Wir werden sehen!

Das erste Lied (Black Lava) fand ich dann auch wirklich nicht so doll, die Frauenstimme ist zwar super, aber mit der Musik komm ich nicht so klar, aber das ist einfach Geschmackssache, sicher mögen viele Leute genau das, dann aber kam der zweite Song „Spheres“ des Albums und da war alles so schön Stimmig, das es in mir wieder ein „wohliges“ Gefühl auslöste. Also da geht doch was.

Okay, dachte ich, versuchen wir es weiter, doch Song drei(No Gold) ist dann wieder sehr profan, keine große Spannung und dieses Bum Bum Schlagzeug ist so altbacken, es klingt wie das aus tausend anderen Lieder, wenn dann dieses „häähähähäh“ der Sängerin einsetzt frag ich mich warum ihr keiner auf den Rücken klopft, das soll ja helfen bei Schluckauf, au man, ist nicht böse gemeint, aber genau diese Gedanken bekam ich in den Kopf. ?

Der vierte Track (To Die In Paris) ist Okay, der Vergleich mit solchen Größen wie Eurythmics ist natürlich völlig überzogen, aber die Stimme ist schon gut. Hmm…, ich hoffe das kommt noch was!

My Casual God!” ist dann echt super, schön ruhig und traurig, der Refrain mit dem Doppelgesang kommt klasse, ein sehr guter Song, den ich mir merken werde.

Okay, aber dann bin ich schon wieder raus, jetzt kommt „Make A Run“, ja, der schnellere Teil hat ein schönes „Feeling“ , aber der Rest dümpelt dann leider wieder nur so „un“-eingängig rum.

weiter zu „Maelstrom“, hier kommt wirklich was Großes, es ist langsam und „balladig“, erinnert mich an so Hammer Bands wie The Knife“, Stimme und auch Musik sind hier Hitverdächtig, bleibt auf jeden Fall im Kopf und ist DER Tipp des Albums.

Auf zum achten Song, der kommt etwas schneller und „poppiger“ daher, klingt aber echt toll, ich glaub nu hat mich die Band doch noch bekommen, Stimme ist mal wieder super und auch wenn hier wieder die Standard Club E-Drums abgespielt werden, zu „Privat Religion“ passt das alles!

Den letzten Song (Children At Play) kann man dann auch noch mitnehmen, der Text ist gut, bestimmt geht’s hier aber wieder um „Peitschenspiele“, oder so???? …vielleicht auch nicht ?! , Wortspiele wie „“I am homesick for a sick home“ sind cool, so als Outro prima, und danach dann nochmal zum zweiten, fünften, siebten und achten Stück skippen! ? …yeah

Alles in allem ist das Album schon Gut, da sind ein paar sehr schöne Lieder drauf, aber auch einige recht durchschnittliche, wer auf Dark-Elektro steht und die Club Sounds gerne mag, der wird es lieben!

Tipp: Maelstrom, Privat Religion, Spheres

geschrieben von Karsten Zakrzewski

 

Facebook: https://www.facebook.com/bncband/

Website: www.blacknailcabaret.com

 

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