Bands

EGOamp

Live-Lineup: Asmodi Caligari (Leads Vocals, Synths, Harmonica Soprano)
René Castle (Maschine, Backing Vocals), Jane Overnight (Backing Vocals, Synths, Percussions)

Das Album „Welcome to the Cabinet“, welches die Liebezum deutschen Stummfilm der 20er Jahre mit musikalischenEinflüssen des 80er-Synthpop, EBM, House und Trance
verbindet, weiß durch die fette Produktion von Chris Lietzmodern zu klingen.
Asmodi Caligari und René Castle scheinen direkt einem altenStummfilm entsprungen zu sein. Gerüchteweise sogar einemverschollenen Werk („Das Erbe des Dr. Lang, 1919“)
des Regisseurs und Theaterintendanten Joe Castle aliasJosef Schloss, der in dem Track „The Director“ gar selbstzu Wort kommt.

Das langersehnte zweite Studioalbum von EGOamp mit dem Titel „1/0“ wurde über einen Zeitraum von zwei Jahren in den Holstenwall Studios und House of Wax in Bochum
aufgenommen. Textlich bewegen sich die Songs auf dem Album in dem für EGOamp typischen leicht ironischen Tonfall, aber auch Themen zwischenmenschlicher
Beziehungen kommen dieses mal zu Tage.Produziert wurde das Album von niemand  geringerem als Per-Anders Kurenbach („Nine Circles“), der bereits „Psyche“, „The Eternal Afflict“ und auch „Shock Therapy“ seinen Stempel aufgedrückt und dem Album seinen zeitlosen Retro-Sound gegeben hat. Die erste Single aus dem Album hieß „Neonshein“ und zieht den Hörer durch den charmanten NDW Sound und durch die kraftvollen Vocals von  Gastsängerin Jane Overnight in den Bann.Weitere erwähnenswerte Songs des Longplayers sind u.A. die Gänsehaut-Ballade „Mesmerized“, der Tanzflächenfüller „Mindmachine“ sowie das Titelstück „1/0“, welches die unterschiedlichen  Sprachen weiblicher und männlicher Humanoiden beleuchtet. Musikalisch bewegt sich die neue Scheibe irgendwo zwischen 80er-Jahre Synthiepop, Minimalelektronik und EBM. Das neue EGOamp Werk zeigt, dass man sich als Band durchaus weiterentwickeln kann, ohne seine Wurzeln zu verleugnen und Sänger Asmodi Caligari unterstreicht diese These mit seiner abwechslungsreichen Stimme, in dem er die Hörer mitnimmt auf eine Reise durch retro-futuristische sowie realistisch-emotionale Welten. Zum 10-jährigen Jubiläum haben sich talentierte Remixer den Songs des aktuellen Albums angenommen. „Mesmerized“ wohnt viel Liebe zum Detail inne, was alleine schon an der feinen Auswahl der Remixer deutlich wird, aber auch an der Mühe, die hörbar in den Neuinterpretationen liegt.“…(Monkeypress Mai 2017)

EGOamp ist der Wave- und Darkwave-Musik der frühen 80er Jahre verschrieben und verbindet Einflüsse dieser Epoche  mit modernen wie progressiven Elementen. Obwohl die Songstrukturen in den frühen 80er Jahren verwurzelt sind, wurde dennoch auf einen topaktuellen Sound geachtet. So kommen einige analoge Klangerzeuger zum Einsatz, aber eben auch modernes wie digitales Equipment, immer dort wo es sinnvoll erscheint. EGOamp versteht sich nicht als Retro-Band – ganz im Gegenteil. Die Band verfolgt von Anfang an einen professionellen Anspruch. So wurde schon bei der Erstellung
der ersten Demo-Tracks Chris Lietz („Die Krupps“, „Catastrophe Ballet“, „Access Denied“ u.a.) als Produzent gewonnen. Live ist ebenfalls “Das Cabinet des Dr. Caligari“ Stilmittel: EGOamp passt sein Bühnenoutfit an Akteure des Films an
und so ist eine EGOamp Show auch immer ein visuelles Erlebnis, welches u.a. die Fans beim Wave Gotik Treffen in Leipzig 2009 begeistert miterleben konnten.

Um die Wartezeit auf das neue Album zu verkürzen, haben sich EGOamp mal wieder etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Die Electropopper haben im Spätsommer 2019 mit der Puppet of Joy EP einen Leckerbissen für ungeduldige Fans veröffentlicht. Im Musikvideo des Titelstücks kann man die Musiker als Handpuppen erleben und auf der Veröffentlichung ist neben der Singleversion auch ein Extended Remix, neue Versionen von Songs der ersten beiden Alben, sowie ein exklusiver neuer Track enthalten.

EGOamp hat eine eigene Facebook Supportgruppe bei Facebook mit über 300 Mitgliedern, die aktiv hilft die Band zu  promoten und bekannter zu machen. Die Bandgeschichte ist also noch lange nicht beendet und man darf auf weitere  Überrraschungen gespannt sein.

 

Rezensionen

Hallo Leute,

heute habe ich ein fettes Paket für Euch, gleich drei e.p.‘s und zwei Alben von EGOamp, versuche ich in kürze zu besprechen, ich werde nicht auf alle Songs eingehen können, aber schauen wir mal!

Ich bin ganz ohne Vorbereitung in diese Rezession gegangen, habe mir keine Bilder angeschaut und keinen Pressetext gelesen um völlig unbeeinflusst nur auf die Musik der Band einzugehen, wenn ihr mehr über die Band an sich wissen möchtet, werdet ihr hier auf der Seite auch einen Info-Text dazu finden und die Links zur Band.


Beginnen wir mit der e.p. „ Mesmerized“, darauf sind acht Lieder, der erste „Mesmerized“ Mix von Dirk Riegner fängt gleich mit einer schönen verträumten Melodie an, spätestens wenn die Stimme einsetzt muss man etwas an Depeche Mode denken, ein wirklich guter Song und Mix!

Lied zwei und der „Mode“ Einfluss ist nicht zu überhören, „Iron und Steel“ klingt wie aus dem 80ern, der Psyche Mix ist klasse!

Damit das nicht zu lang wird muss ich nun etwas springen, kurz kann man sagen das alle Mixe wirklich gut gelungen sind,

Escape to Mars (Defiant Machines Remix)“ ist toll, Mesmerizes (Per-Anders Kurenbach Mix)“ macht Spaß, La guerre des mondes“ ist ein tolles Instrumental Stück,  Mindmachine (PreCog Remix)“ kommt etwas schneller und tanzbarer daher, schöne Elektro Sounds, Mesmerized (EGOamp Extended Mix)“ ist der zweitbeste Mesmerized Mix auf der CD, und das großartige ruhige „Puppet of Joy (Leichtmatrose Remix)“, ist einfach genial!

Meine Favoriten: Masmerized (Dirk Riegler Micx) und Puppet of Joy (Leichtmatrose Remix)“!

weiter zur “ Neonshine – e,-p.”, hier gibt es fünf Mixe von Neonshine“ :

Neonshein (Single Version)“, deutscher Text, die beiden Stimmen kommen gut rüber, die Musik ist gut, aber etwas eintönig, „Neonschein Lampara Neon de Efluvio (Noyce TM Remix)“, hier ist der Sound etwas spannender geworden, zurückgezogene Stimmen in einem „spacigen“ Gewand, das kommt gut!!, „Neonshein (Extended Remix)“, ist besser als die Single Version, schön klar kommen die Soundflächen durch und auch die verzerrte Stimme passt gut, „Neonshein Luce al Neon (Wort​-​Ton Remix)“, ist nicht so meins, die Texte zwischendrin schläfern mich aber eher ein, ….bleibt noch „Neonshein (Electroshine Remix by Nemesis)“, hier ist alles etwas überzogen, langsam hab ich auch den Song satt, fünf Mixe sind einfach zu viel auf einmal, die Techno Songs schrecken mich auch was ab!

Tipp: Neonschein Lampara Neon de Efluvio (Noyce TM Remix)

Die dritte e.p. „Puppet of Joy” bringt mich erstmal zum grinsen, weil ich den Song ja auch schon auf der „Mesmerized“ CD großartig fand, aber von der ersten Version (Single Version) bin ich hier etwas enttäuscht, die Musik gefällt mir gar nicht, also weiter mit „The Director (RMX By Life On Mars)“, keine Ahnung was ich davon halten soll, machen sie sich hier lustig über einen schlecht englisch sprechenden Direktor?, oder spricht der Sänger so schlecht?, klingt sehr „strange“ für meine Ohren, nix für mich, „ Puppet of Joy Extended_Remix“, …..wie viel die Musik ausmacht, auch diese Version ist nicht so gut wie der „Leichtmatrosen“ Remix, schade, aber sie ist besser als die Single Version, „ Time Machine“ dann ist wieder klasse, der roboterartige Gesang und die Musik passen hier prima, ein guter Retro Sound zum tanzen, auch wenn da Textmäßig nicht viel passiert, der letzte Song heißt „Mindmachine (Lassix Big House Mix – Extended)“ und fängt mit einer Horrorstimme an die einem „MINDMACHINE“ ins Ohr brüllt, dazu Techno Sounds und dann erzählt die Gruselstimme irgendwas unverständliches, naja, alles kann ja nicht gut sein, es sei denn man spielt grade „Doom“ und brauch eine Hintergrundmusik! 😉

Tipp: Time Machine


Kommen wir zum ersten Album, „Welcome To The Cabinet“, es sind zwölf Songs und ein Bonus Lied auf der CD, der Intro Song „Holstenwall“ beginnt mit Kirmesstimmung, geht dann über in einen klassischen Elektro Beat, in den deutschen Text geht es um Geister, Bräute und Tot, der englische Refrain kommt sehr schön, ein fabulöser Song sozusagen!

The Cabinet“ ist auch gut, aber wieder etwas eintönig irgendwie, der Doktor und sein Labor, hat hat was von Geisterbahnfahren, hatte da grade so Bilder im Kopf, ein gelber dreckiger Pappwagen auf einer Schiene mit künstlichem Nebel und so und als erstes kommt die schlecht gemachte Doktor Figur mit dem Messer auf einen zu und verliert den Kopf, egal….ich ach lieber weiter..

Curious“ ist wohl aus dem Film, nur eine kurze Szene, kein Song,, also zu „We are freaks“, schöne Beats begleiten den englisch sprachigen Gesang, kann man gut anhören, „The Carnival“ reiht sich schön ein in die Stimmung der „Platte“ , auch gut, au….da kommt „The Director“ wieder und er kann immer noch nicht englisch sprechen, der Song wird nicht besser!

Absatz und weiter…“The Surgery“ ist wieder nur ein Film Part und keine Musik, so geht’s mit „The Camera“ los, klassische Klavier Klänge zu beginn des Liedes lassen mich aufhorchen, dann kommt die „Action“ ansage und ich erwarte ……Miami Vice? … nein, doch nicht, es folgt ein klasse Song mit einer schönen düsteren Grundstimmung, hier passt alles, ich bleibe gespannt dran…..Tipp!

Mit „The Veil“ geht es großartig nach vorn, auch hier stimmt alles, kein Ausfall, ein prima Song, bei „Lady and the tramp“ ist es dann wieder leicht vorbei, nicht das der Song schlecht wäre, aber der Sound ist hier wieder nicht so eingängig, „Out of place“ ist wieder nur ein Sample ohne Musik, dann kommt „ Egomanic maniacs“ und zeigen wieder die Stärken von EGOamp, wenn sie wollen können sie tolle Lieder machen mit eingängigen Melodien und schönen Strophen.

Der Bonussong „Jajaja (Bonus Tracks)” ist ein Trio Cover, das sogar ganz gut rüberkommt, nicht ganz so rotzig wie es müsste und gar nicht minimal, aber man kann es gut anhören!

My Favourites: Holstenwall, The Surgery, The Camera und JAJAJA (…yeah)

Nun sind wir schon beim letzten Album „EGOamp – 1-0“ , zwölf Songs, am ende wieder das gute „Mesmerized“, das auch hier ein Tipp wird, so viel kann ich schon verraten!
…aber erstmal geht’s los mit, na was wohl, einem Filmsample, in „Battle-of-the Worlds“ starten Elektro Sounds mit Filmstimmen, bis der Synthie einsetzt und in den leicht 70er mäßigen Song einsteigt und mit der Frage „…you don’t like music?“ wieder endet. Das kommt gut!

Der Titelsong „1-0“ stampft sofort los, Technobeats und Synthies hier ist es eher ein mix aus 80er und 90er Musikvorbildern, ein guter Song auf jeden Fall, ich bin weiter ganz aufmerksam dabei, mal sehen, da kommt wieder eine Version von „Puppet of Joy“, aber sie kommt auch nicht an die „…Matrosen Verson“ ran, und ich weiß nun langsam das er kein Spielzeug sein will!

Ich geh nach vorn (Like a Robot“ klingt spanend, „doch ein Lovetoy“? …wohl nicht, es geht zwar um Einsamkeit, aber eher in kalter Richtung, das alles könnte besser sein, aber es kommt sehr „abgehakt“ und zu „straight“, das passt zwar zu Robotern, wirkt aber doch etwas zu inszeniert!

Ich kenne nun viele Lieder die „Borderline“ heißen, dieser Song eben auch, eine Störung die in der Szene stark umgeht, so ist es auch gut wenn man drüber schreibt, vom Sound hier ist es auch etwas ruhiger und nachdenklicher, es geht wieder um Einsamkeit und Schwäche, sehr passend, Gefällt!

und wieder ein Song den ich schon von den e.p.s kenne „Escape to Mars“, den Remix fand ich was besser, „Méliès“ ist ein schöner Instrumental Song zum nebenher hören, wenn man z.B. schreibt! … 😉 …. Und dann kommt wieder “Neonshine“, wahrscheinlich hätte ich mit den Alben beginnen sollen und danach die e.p.s besprechen, diese „normale“ Version ist auch gut, aber EGOamp gefällt mir komischerweise auf Englisch besser (auch wenn hier ein wenig französisch dazu kommt).

Da sind die Roboter wieder los, „Tin Toy Robot“, macht Spaß und hat die gewohnten EGOamp Klänge, sie gehen gut ins Ohr und werden manche Anhänger zum tanzen verführen können.

Auch „Iron und Steel“ hatte ich im Remix schon besprochen, hier geht’s eigenartig los, ich dachte zuerst da fällt jemand einen Baum, aber es sind die Synthies….die Stimme kommt sehr gut rüber, die Version gefällt mir auch sehr gut! …auch das nächste „Mindmachine“ wurde schon erwähnt und bleibt auch jetzt gut! Ein hervorragendes Album mit wenigen Schwächen!

Tipps: Borderline, Tin Toy Robot und natürlich Mesmerized!

Alles in allem bin ich ein wenig Fan geworden von EGOamp, sie machen tolle Songs, haben aber Zwischendurch auch ein paar „Ausfälle“ dabei, die mir gar nicht gefallen, da das aber alles, wie immer, Geschmacksache ist, werden andere Leute grade diese Lieder mehr feiern als grade meine ausgewählten Tipps.

Könnte ich nur eine CD auswählen würde ich wahrscheinlich „1-0“ wählen, da ist alles drauf was man zum „Einstieg“ in die EGOamp Welt braucht!

Viel Spaß und bis die Tage!

geschrieben von Karsten Zakrzewski

Facebook: https://www.facebook.com/Egoamp

Web: https://egoamp.jimdofree.com/

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Neo-Classical Band AUTUMN TEARS Announces The Release Of The Air Below The Water 2 disc set featuring over 40 performer

After the highly acclaimed 2019 full length release Colors Hidden Within the GrayAUTUMN TEARS has wasted no time. They are thrilled to present their newest offering The Air Below The Water featuring 90 minutes of brand new music, presented as a double-CD set and digital download.

This 88+ minute 2CD set will be limited to 500 copies Worldwide and features a 20 page lyric booklet lavishly illustrated with paintings by award winning artist Miranda Meeks.

The Air Below The Water features a fully orchestrated, classical ensemble as well as world instruments including kamancheh, bansuri and duduk to add another layer of diversity to our ever evolving sound. Ocean field recordings by Michael Zolotov (Kadaver, Necromishka) for that touch of classic 90’s Autumn Tears nostalgia.

Reinhören?

https://www.facebook.com/TheTrueAutumnTears/videos/1945684015737632/

Among the 40+ talented musicians and vocalists featured will include classical / opera singer & composer Caroline Clarke (Trovatori), singer / songwriter Tamar Singer (Zeresh, Cruel Wonders, Necromishka), singer / composer / vocal coach Anne „Anaé“ Laurent (Anaé & The Petrichor, Adrana), classical crossover vocalist Lady Debbie Delwynne (Lacrymosa Aeterna), tenor opera vocalist Darren Clarke (Trovatori), renowned virtuoso violinist Maria Grigoryeva, and lead vocalist Agnete Mangnes Kirkevaag from the legendary Norwegian progressive metal act Madder Mortem.  Also returning are singer / songwriters Brona McVittie and Nathan Nasby.

Facebook: https://www.facebook.com/TheTrueAutumnTears/

https://autumntears.bandcamp.com/

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UK-based gothic rock band HER DESPAIR proudly announces the release of their new video, „The Exorcism.“

„The Exorcism“ appears on HER DESPAIR’s forthcoming EP, Exorcisms Of Eroticism available on November 22.

For fans of: Sisters of Mercy, HIM, Fields of the Nephilim

„The Exorcism“  revolves around the intoxication of lust; that overwhelming desire for someone to the extent that it feels you could be possessed. The term “exorcism” here, is very much a euphemism. Musically we wanted to draw on influences such as Suspiria, focussing on dance synths rather than our more usual sounds. We wanted something that was suitably hard-hitting, but could also get the dance floor moving.

The accompanying video encapsulates the mood of the music perfectly, and we would recommend you watch it, if you dare.

HER DESPAIR began as a solo studio project with the release of the 2015 album Hymns For the Hopeless.  Showcasing the melodramatic sound and aesthetic of gothic music with the accessibility of punk and the stylings of heavy metal, the project has subsequently evolved into the current full line-up.

Drawing influence from such classic acts as The Sisters of Mercy and Fields of the Nephilim, alongside more contemporary bands such as HIMRammstein and The 69 EyesHER DESPAIR create their own unique twist on the styles they are inspired by.

Mournography, the follow-up EP and debut release as a full band, was released in July 2018 in association with Spectre Records and Dewar PR. Recorded at Whitehouse Studios with producer Matt Bew, the EP helped the band develop and engage their audience significantly; both personally and through frequent use of social media.

During Summer 2019, work was completed on the latest opus; Exorcisms of Eroticism. Recorded again with Matt Bew at Whitehouse Studios, HER DESPAIR have evolved and improved the formula demonstrated in their previous output, stating

Exorcisms of Eroticism is the dark and dramatic collection of six new gothic rock anthems from HER DESPAIR. Designed to unravel the mysteries of the theologic and the erotic, each song is set to a storm of symphonic instrumentation; providing the perfect soundtrack for your sorrows. The Mourning fades, now the Exorcisms begin…

HER DESPAIR continues to expand their fan base throughout live performances as both headliner and support in cities across the UK including London, Leeds, Leicester, Oxford, Bournemouth and Reading.  2019 has also seen HER DESPAIR perform at Darker Days Festival, with further concerts confirmed, including the Marquis Masquerade Goth Festival in Whitby. Clouds of smoke and lights theatrically immerse the audience, providing the perfect setting to experience the compelling material.

https://www.facebook.com/herdespair/

https://www.instagram.com/herdespairband/?hl=en

https://www.youtube.com/channel/UCVZhKFjVsq1Wpbruy-dryuw/featured

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The Second Sight – „In the Grey“

In den 90er Jahren galten sie als eine der wenigen Elektro-Pop Bands, die von ihren Vorbildern Depeche  Mode musikalisch akzeptiert und ernstgenommen wurden: The Second Sight. Gegründet in Esslingen erspielten sie sich mit elegant-elegischen Songs a la „Tomorrow“ und hunderten Auftritten eine durchaus ansehnliche Fanbase. „Very ambitious“, meinte auch Alan Wilder anerkennend, als ihm anlässlich eines Auftritts in Stuttgart zwei Songs vorgespielt wurden. Nach einer längeren Platten-Pause melden sich Keyboarder Dierk und Sänger Alex jetzt überraschend zurück: „A Place Called Home“, erste Single ihres kommenden Albums schleicht sich als atmosphärisch dichter Hörfilm ans Ohr. Und obschon die Band Anklänge an die große Zeit des Synthie-Pop der 80er Jahre nicht verleugnet, ist dies ein Song, der nicht zuletzt auch wegen seines textlichen Inhalts in die Zeit passt – und für Aufsehen auch in der Radiolandschaft des Jahres 2019 sorgen kann. In den Alternative Charts beim Branchenführer Amazon jedenfalls jettete er sogleich von 0 auf 1. Aus dem Synthie-Pop der 80er Jahre aber ziehen The Second Sight ihre musikalischen Wurzeln, von Bands wie Kraftwerk, Human League, A-ha, Erasure, vor allem aber Depeche Mode. Die Basis ihres Sounds bildet eine interessante Mischung aus synthetischen Klängen und Gitarrenelementen. Ihre Eigenständigkeit erzielen The Second Sight durch ihre selbstkreierten Klänge, die im eigenen Tonstudio entstehen sowie die expressiv-dunkle Stimme des Sängers Alex. In den 90’er Jahren veröffentlichte die Band mehrere Singles und Alben, und war massiv in Sachen Live-Auftritte unterwegs. Nach einer erfolgreichen Tour im Jahre 2000 mit der damals bekannten Synthie-Pop-Band And One veröffentlichte The Second Sight 2001 ihr bislang letztes Album „From the Dark into the Sun“ bei der EMI. Parallel lief die Single „Tomorrow“ auf vielen Radiostationen. So auch beim SWR, wo die Band dann auch auf dem Festival „Arena of Sound“ in Stuttgart vor über 40.000 Zuschauern auftrat.

Danach jedoch löste sich die Band auf. „Es war schwer in diesen Tagen“, erinnert sich Alex, „die Musikbranche zerbröckelte von Woche zu Woche mehr, niemand wollte mehr für Musik bezahlen und 70 Prozent der Labels verschwanden, so beschlossen wir uns, um Job und Familien zu kümmern….“. Doch 14 Jahre nach ihrem Splitt, wir schrieben Ende 2015, taten sie sich wieder zusammen und beschlossen, wieder neue Songs zu komponieren und aufzunehmen. Ihren ersten Track „A Placed Called Home“ schickten sie sogleich an Hans Derer. Der Stuttgarter Musikmanager, von 1980 bis 1990 für die PR von Depeche Mode verantwortlich, managed heute das Plattenlabel 7music. Und auf diesem veröffentlichten sie ihre erste neue Single – genau 28 Jahre nach ihrem ersten Live-Auftritt, der am 28.12.1990 stattfand. Die ersten Reaktionen darauf können sich wahrlich sehen lassen: Bei am 28.12 veranstalteten Live – Präsentation in Stuttgarts „Soundwerk“ kam es zu Standing Ovations beim Marktführer Amazon erreichten sie Platz 1 der Bestsellerliste „Alternative“, sowohl TV-Sender Regio TV als auch „bw Family“ zeichneten Interview-Specials auf, die am 9. Januar (Regio TV- Puls bzw. 22. Januar (bw family – „vollWert“) ausgestrahlt werden. Auch die eher abwartenden Öffentlich-Rechtlichen reagierten prompt: The Second Sight war im SWR zu Gast. „So kanns weiter gehen“, freut sich ein strahlender Dierk Budde. Am 25. Januar erschien dann auch das Album „Compilation“, das Neuaufnahmen ihrer Songs aus den 90ern erhält.

Jetzt, nach den sehr erfolgreichen ersten Singles „A Place called home“ und „Make it on own“ wurde die dritte Clubsingle “Born on the Wrong Side” Ende Oktober an die Clubs ausgeliefert. Die Single hält sich bereits seit vier Wochen in den Deutschen Alternative Charts (DAC). Der Vorbote zum neuen Album “In the Grey“, das am 22.11.19 in den Platten-Läden und Online veröffentlicht wurde, war also mehr als vielversprechend und es hat dieses Versprechen mehr als gehalten. Die namenhaften Szene-Magazine „Okrus“ und „Sonic Seducer“ berichteten mehrfach über das grandiose neue Album und widmeten der Band mehrere große Features 2020 wollen „The Second Sight“ ihrer immer größer werdenden Fangemeinde ihre neuen Songs auch live präsentieren.

Line up:

Alexander Vlassakakis (Vocals), Dierk Budde (Sounds)

Rezension – The Second Sight – In The Grey

Eine schwarz/weiß Makroaufnahme einer Distel mit einem völlig verschwommenen Baum im Hintergrund ziert das Cover. In Kartoffeldruckoptik sind die Buchstaben der Band und der CD aufgedruckt. Es handelt sich um das kürzlich veröffentlichte Album der Band „The Second Sight“ mit dem Namen „In the grey“. Ich grüble über den Sinn, denn der Titel bezieht sich zunächst nicht auf einen Track. Ich vermute, man möchte hier mit den Extremen spielen (Schwarz/Weiß, Nah/Fern, Scharf/Unscharf, HighRes/Kartoffeldruck) und ausdrücken, dass sich alles irgendwo dazwischen abspielt. Mal sehen, ob die Texte darauf hinweisen, und ich hoffe, dass die Musik nicht auch nur „grey“ ist. „The Second Sight“ machen seit den 90er Synthie-Pop und konnten bereits viele Erfolge verzeichnen. „The Second Sight“ sind Alex Vlassakakis und Dierk Budde aus Esslingen. 18 Jahre war kreative Funkstille – ich bin gespannt was in den Jahren gereift ist.

A place called home“ ist der Opener der CD. Die großen Influencer der Band sind mehr als eindeutig zu hören, auch textlich. „All that you wanted, All that you needed“ ist mehr als DMig, die Synthie-Flächen erinnern mich schwer an „Maid of Orleans“ von OMD und die Gesangsmelodie könnte auch von Human League sein. Das Lied ist eine schöne Homage an die Bands der 90er Synthie-Ära, schön abgemischt, obwohl ich zunächst dachte, dass der Bass etwas harsch abgemixt ist, und schön gesungen. Ich glaube, dass die Band hier ausdrücken will, dass ihnen das Musikmachen gefehlt hat und trauern der Zeit nach in der man sich in die Musik flüchten konnte, wenn es einem mal schlecht ging. Welcome back…

Der zweite Track „Born on the wrong side“ ist die zweite Videoaukopplung auf YouTube. Ein grandioser, aber klassischer Tanzflächenfüller mit Ohrwurmcharakter. Hier kann man den Sinn des Covers und die Lebenserfahrung der Künstler erkennen. Sie hinterfragen, ob ein Mensch, der in eine Situation hineingeboren wird, wirklich für seine Verbrechen angeklagt werden sollte. In der falschen Gegend geboren und jemand begeht Mord für eine Gang, in die er eintreten musste um zu überleben. Eine Mutter im zerbombten Kriegsgebiet stiehlt für Ihre Kinder. Wie denken diese Menschen? Finden sie sich nicht auf der falschen Seite des Lebens wieder und sagen einem eventuell „Try walking in my shoes“, wieder ein kleiner Verweis auf DM.

Nothing new“ ist eine langsame Uptempo-Nummer. Der Protagonist spricht einen Monolog zu einer Person (Chef, Partner) und stellt seine Position dar. Egal was er sagt oder tut, er kann dieser Person niemals das Wasser reichen oder ihm genug sein.

Delicate Balance“ ist mein Anspieltipp der CD. Er ist so herrlich Eurythmics-angehaucht, hat ordentlich Wumms zu tanzen und eine sehr schöne Gesangsmelodie. Auch hier spiegelt sich das Coverthema wieder. Es geht um die schwierige Balance einer Beziehung zwischen Liebe und Lust, Lügen und Vertauen.

Make it on your own“ ist die erste Videoauskopplung auf YouTube. Der Titel spricht für sich. Allerdings spricht mich die Musik nicht so an. Der Titel ist mir zu Radio-tauglich – Geschmacksache. Auch „Who are we“, „Apathy“ und „Moments like this“ nehmen mich nicht mit.

Ganz anders „History“. Das ist so retro-80er, dass es schon wieder cool ist. Ein echter Gothic-Einheitsschritt-Kracher. Der würde definitiv in meine DJ-Tasche wandern!

Stream your life“ beschließt die CD und ist auch mein Lieblingssong auf der CD. Hier kracht, knackt und bimmelt es herrlich im Hintergrund und man gibt nochmal richtig Gas. Die Synthies klingen nach Serienmusik der 80er. Eine erfrischende Mischung. Das Thema ist auch mehr als aktuell – SocialMedia und seine Gefahren.

Abschließend kann ich sagen, dass die CD bei mir gemischte Meinungen aufkommen hat lassen. Es sind richtig gute Songs vorhanden, aber auch genug Filler. Trotzdem ist die CD einen Kauf wert, denn sie überrascht hier und da. Die Musik und die Texte sind erwachsen.

Ich vergebe 7 von 10 Graustufen.

geschrieben von Marc Seidler

Facebook: https://www.facebook.com/thesecondsight/

Website: http://thesecondsight.de/the-second-sight/

Promo: http://www.sevenus.de/

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SEA OF SIN lassen das Jahr 2019 mit einem großen Knall enden.

Anfang des Jahres sind sie mit ihrem neuen Album UNBROKEN durchgestartet – Top 3-Platzierung in den Deutschen Alternative Charts (DAC). Darauf folgte die Remix EP ihres Erfolgshits YOU mit einem grandiosen Video, 2 Remix Sammlungen des Titels „WHAT ARE YOU WAITING FOR?“ und die „Love Trilogy“ mit einem noch unveröffentlichten Song. Das Highlight des Jahres haben sich die beiden Synthpop-Größen aus dem Enzkreis bis zum Jahresende aufgehoben. Am 29.November erscheint „The Remixes“ – eine Sammlung der besten Remix Versionen ihrer Songs. SEA OF SIN sind eine Deutsche Synthpop Band, die 2018 mit ihrem lange erwarteten Comeback-Album FUTURE PULSE aufhorchen ließ, u.a. mit diversen Top-10-Platzierungen in den Deutschen Alternative Charts (DAC) und German Electronic Web Charts (GEWC). Das neue Album UNBROKEN erschien am 03. Mai 2019 und wird als Digipac inklusive 16- seitigem Booklet weltweit durch das Label 7us music vertrieben. Zudem ist das Album auf allen großen digitalen Plattformen, wie Spotify, iTunes, Amazon & Co., verfügbar. Insgesamt sind 14 Tracks auf dem Album – 13 Songs und eine instrumentale Reprise.

UNBROKEN ist in KW 18 als höchster Neueinstieg auf Platz 3 in die DAC Album-Top 10 eingestiegen und konnte sich dort insgesamt acht Wochen halten – als höchste Position konnte das Album sogar bis auf Platz 2 klettern, vor weltweit erfolgreichen Acts wie den CHEMICAL BROTHERS oder SCHILLER. Auch in den German Electronic Web Charts (GEWC) konnte UNBROKEN punkten und schaffte es dort als höchste Platzierung mehrere Wochen auf Rang 3. Das Medien-Echo auf UNBROKEN fiel durchweg ausgesprochen positiv aus. Nach UNBROKEN sowie den Singles „Contamination“, „You“ (inklusive offiziellem Musikvideo und Remix EP) sowie „What are You waiting for?“ (inkl. Remixes EPs) wird nun der Jahresendspurt eingeläutet mit einer neuen Single (inkl. unveröffentlichtem Song) sowie einer Compilation mit den besten Remixes der letzten 1,5 Jahre. THE REMIXES: Veröffentlichung als Limited Edition CD Digipac sowie als Digital Release 15 Tracks inkl. der besten Remixes von „You“ und „What are You Waiting For?“ ft. MESH, BLUME, THE NEW DIVISION und viele andere mehr.

Rezension – Sea of Sin – The Remixes

Anfang des Jahres vergab ich die volle Punktzahl des Albums „unbroken“ des deutschen Synthpopduos „Sea of Sin“. Rechtzeitig zum Jahresende schieben die Hamburger eine Remix-CD nach. Neben 14 Remix-Versionen ist auch eine Neuerscheinung mit dabei.

Der neue Track „Only the memory remains“ schließt sich nahtlos an den Stil von „unbroken“ an: elektronische Klangwelten, unglaublich gutes Songwriting, eine Seele-schmeichelnde Stimme – das waren damals meine Worte und diese kann ich hier auch mit gutem Gewissen unterschreiben. Die Aussage des Songs trifft den Nagel wieder mal auf den Kopf. Man macht einen Fehler, versöhnt oder arrangiert sich, aber es schwingt immer das Gewesene mit und man trägt die Schuld mit.

Wie bewertet man eine Remix-CD? Punkte werde ich keine vergeben, denn Remixe sind dazu da das Original zu verkürzen oder zu verlängern, tanzbar zu machen, oder für seinen Stil zu modifizieren. „Sea of Sin“ haben sich namhafte Künstler ins Boot geholt, seid gespannt:

What are you waiting for“ hatte ich bei meiner Bewertung damals überhaupt nicht auf dem Schirm. Flächige Synthieklänge und Klipper-Klapper-Percussions haben es nicht in meine Top 5 der CD geschafft, obwohl der Gesang melodisch und eingängig war. Daher bin ich nicht überrascht, dass die zwei Hamburger diesen Song gleich sieben mal durch die elektronischen Soundmühlen haben quetschen lassen. Der „Single Edit“ dürfte das Radio erfreuen. Es wurde mehr geschliffen, neu gemischt und geradliniger gemacht. Mit den Drei-Minuten-Dreißig eine Freude für den Äther. Die Engländer „MESH“ haben dem Song ordentlich Bass gegeben und eine Gitarre untergemischt. Dieser Remix ist mega tanzbar und ein Muss für alle DJs, die die EBM Tanzfläche zum kochen bringen wollen. Ebenso der „PARALYZED“-Remix. Er hat genauso Wumms, aber mehr klassische Synthieelemente. Bei manchen Snippets und Effekten kam mir Jean-Michel Jarre / Kraftwerk in den Sinn. Das überraschendste Remix kam von „KHIBOU“. Die Stimme wurde verzerrt und über eine 1A-Hard-House-Nummer gelegt. Hr. Väth, bitte in Ihr DJ-Set einfügen. Der israelische DJ und Producer „OREN AMRAM“ hat den Synthpop beibehalten und eine Uptempo- DepecheMode-esque Version daraus gezaubert. „ROTOSKOP“ aus Essen und „MINDBEAT“ (vermute beides ein und der selbe Mann) hat den Song komplett zerlegt und ihn wieder zusammengesetzt. Um den Stil zu beschreiben würde ich Aphex Twin mit Massive Attack verheiraten. Also für alle etwas, die auf Triphop und Ambient stehen.

You…(Bitter Sweet)“ hatte es in die Top5 der CD geschafft. Umso mehr freut es mich, dass es geremixt wurde. „BLUME“, eine italienische FuturePop-Band hat den Track in Richtung „Apoptygma Berzerk“ gebracht. Sehr schöne Komposition mit Wir-fliegen-durchs-All-Flächen und tanzbarem Beat. Auch „THE NEW DIVISION“, die Synthpop Band aus LA, haben sich dem Song angenommen. Hossa, da knackt, blubbert, zischelt es ordentlich im Hintergrund. Ich kann mir aber nicht helfen. Irgendwie passt die Melodie der Stimme nicht zur Melodie des Songs. Dennoch sicher ein Hinhörer für „Psyche“-Fans. Der „UNCREATED“ Remix der Schweden erinnert mich an vielen Stellen an VNV Nation und deren Remix und kann damit wunderbar in solch ein DJ-Set eingefügt werden. Und zu guter Letzt remixt „EAST END FABRIQUE“ diesen Song zu einem Remix, das Bass hat, aber auch sehr viele 80er Elemente besitzt. Ich musste an die Titelmelodie der Serie „The Tripods“ denken.

Die letzten drei Remixe „I live my life“ von „NEO“, „Star“ von „STOCKHOLM NIGHTS“ und der „CLUB EDIT“ von „Truth“ sind schöne Remixe alter Songs, bzw. der Re-Edited Versionen der CD „Future Pulse“.

Mein Fazit: Die CD ist vollgepackt mit tollen Remixen, die viele verschiedene Stile vereinen. Der eine oder andere Remix wird die Tanzflächen füllen, da bin ich mir sicher!

geschrieben von Marc Seidler

Reinhören?

Facebook: https://www.facebook.com/seaofsinGER/

bandcamp: https://seaofsin1.bandcamp.com/?fbclid=IwAR0J7M-ehhYPELyo3_05sMHzQ2bxgVyA6o5DTGNPDdijRFD77J_nhhI2el8

Promo: http://www.sevenus.de/

SYNTHPOP MADE IN GERMANY:
SEA OF SIN starten 2019 mit neuem Album UNBROKEN durch –
Top 3-Platzierung in den Deutschen Alternative Charts (DAC) –
NEW!: WHAT ARE YOU WAITING FOR? als 3. Single & Remix EP

Die deutsche Synthpop-Band SEA OF SIN, die 2018 mit ihrem lange erwarteten Comeback-Album FUTURE PULSE aufhorchen ließ, u.a. mit diversen Top-10-Platzierungen in den Deutschen Alternative Charts (DAC) und German Electronic Web Charts (GEWC). Während das letzte Album größtenteils aus Re-Edits älterer Songs bestand, ist SEA OF SIN 2019 mit komplett neuen Songs am Start. Und das Warten hat sich gelohnt.

Das neue Album UNBROKEN zeigt die beiden Gründungs-Mitglieder Frank (Vocals & Words) und Klaus (Synths, Guitars & Production) musikalisch ausgereifter denn je. Die Songs des neuen Albums besitzen die klassischen SEA OF SIN-Zutaten: elektronische Pop-Musik mit einem Hang zur Melancholie und starken, eingängigen Melodien, die im Kopf und Herz hängen bleiben. Stilistisch reicht die Bandbreite dabei von Midtempo-Nummern mit
Einflüssen klassischen 90er Jahre-Synthpops bis hin zu energiegeladenen Songs, die Elemente von Indie-Bands wie New Order oder den Editors in sich tragen. Wobei diemarkante wie unverkennbare Stimme von Frank und die ausgefeilte Produktions-Handschrift von Klaus immer für den besonderen SEA OF SIN-Touch sorgen.

Das neue Album UNBROKEN erschien am 03. Mai 2019 und wird als Digipac inklusive 16- seitigem Booklet weltweit durch das Label 7us music vertrieben. Zudem ist das Album auf allen großen digitalen Plattformen, wie Spotify, iTunes, Amazon & Co., verfügbar. Insgesamtsind 14 Tracks auf dem Album – 13 Songs und eine instrumentale Reprise.

UNBROKEN ist in KW 18 als höchster Neueinstieg auf Platz 3 in die DAC Album-Top 10 eingestiegen und konnte sich dort insgesamt acht Wochen halten – als höchste Position konnte das Album sogar bis auf Platz 2 klettern, vor weltweit erfolgreichen Acts wie den CHEMICAL BROTHERS oder SCHILLER. Auch in den German Electronic Web Charts (GEWC) konnte UNBROKEN punkten und schaffte es dort als höchste Platzierung mehrere Wochen auf Rang 3. Das Medien-Echo auf UNBROKEN fällt durchweg ausgesprochen positiv aus.

Als erste Vorab-Single wurde der Song CONTAMINATION am 01. März als Digital-Release veröffentlicht – der Song erreichte Top 10-Platzierungen in den Deutschen Alternative Charts (DAC) und den German Electronic Web Charts (GEWC).

Als zweite Single wurde der Song YOU am 14. Juni im Rahmen einer Remix EP als Digital-Release veröffentlicht – der BLUME Remix erreichte hierbei Top 10-Platzierungen in denGerman Electronic Web Charts (GEWC).

 Das Musikvideo zur Single YOU erschien am 09. August.

 

NEW!: WHAT ARE YOU WAITING FOR? als 3. Single & Remix EP

Um den eingeschlagenen Erfolgsweg von SEA OF SIN fortzusetzen und das Momentum zu nutzen, wird am 30. August der Titel WHAT ARE YOU WAITING FOR? als 3. Single ebenfalls im Rahmen einer Remix EP (Digital Release) veröffentlicht, auf der u.a. Künstler wie MESH, PARALYZED, ROTOSKOP und MINDBEAT Remixe beisteuern. Am 27. September wird die Remix EP V2 ebenfalls als Digital Release erscheinen, auf der weitere exklusive Remixe von
Künstlern wie ROTOSKOP, KIBOU und OREN AMRAM enthalten sein werden.

Veröffentlichung und Vertrieb erfolgt wie gehabt durch die 7us media group, welche zudem für die Presse- und Radio Promotion zuständig sind. Ziel ist es, die Musik von SEA OF SIN einem breiteren Publikum zugänglich zu machen, da die neuen Songs deutlich mehr Popappeal und ungleich höheres Hit-Potential jenseits der Underground-Szene besitzen, die Remixe gleichermaßen aber auch sehr Dancefloor-/Club-tauglich sind.

Dritte Single / Remix EP WHAT ARE YOU WAITING FOR? – VÖ 30.08.2019 (Digital)

WHAT ARE YOU WAITING FOR? Single / Remix EP – TRACKLIST:
01 What are you waiting for? (SINGLE Edit) 03:38
02 What are you waiting for? (MESH Remix) 04:54
03 What are you waiting for? (PARALYZED Remix) 04:20
04 What are you waiting for? (MINDBEAT Remix) 06:25
05 What are you waiting for? (ROTOSKOP Bass Remix) 05:43

Remix EP V2 zur dritten Single WHAT ARE YOU WAITING FOR? – VÖ 27.09.2019 (Digital)

WHAT ARE YOU WAITING FOR? Remix EP V2 – TRACKLIST:
06 What are you waiting for? (KIBOU Wo Code Remix) 07:18
07 What are you waiting for? (KIBOU Punked Remix) 04:46
08 What are you waiting for? (OREN AMRAM Synthesize Me Remix) 03:43
09 What are you waiting for? (Lost in Clouds Edit) 04:33
10 What are you waiting for? (ROTOSKOP Downtempo Remix) 05:45

Credits:
“WHAT ARE YOU WAITING FOR?” written by Frank Zwicker & Klaus Schill
Vocals and additional Guitars recorded at Studio B, Stuttgart by Thomas Banse
01 und 09 Mixed and Produced by Klaus Schill
01-10 Mastered by Klaus Schill
Artwork: SEA OF SIN

Presse Kontakt:
Miriam Angerstein
Promotion & Media
7us media group GmbH
Alfred-Kärcher-Straße 10
D-71364 Winnenden

Tel.: +49 (0) 71 95 – 90780 – 77
Fax +49 (0) 71 95 – 9078079
mailto: media@sevenus.de

SEA OF SIN auf Facebook: https://www.facebook.com/seaofsinGER/
Band Contact: seaofsin_official@gmx.de

https://www.youtube.com/c/seaofsinofficial

bandcamp: https://seaofsin1.bandcamp.com/?fbclid=IwAR0J7M-ehhYPELyo3_05sMHzQ2bxgVyA6o5DTGNPDdijRFD77J_nhhI2el8

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SJÖBLOM – A Victory Of Love

The new release with SJÖBLOM is out NOW on German label Reptile Music!

SJÖBLOM ist das Projekt von Johan Sjöblom, Mitbegründer und einer der beiden Sänger der Post-Punk-Band THE EXPLODING BOY. Seit 2006 hat das schwedische Quartett fünf Langspieler veröffentlicht und sich mit diversen Clubhits, Touren und Festivalauftritten einen klangvollen Namen gemacht.

Vor drei Jahren ist der Stockholmer mit seinem Debüt „6“, das im Oktober 2016 via Manic Depression Records erschien, und der Lead Single „Oh My Heart“ erstmals solo in Erscheinung getreten. Die prägnante, atmosphärische Mixtur zwischen Post Punk, Wave und Indie beeindruckte Pressevertreter wie Fans gleichermaßen.

Nun meldet sich SJÖBLOM mit der EP „A Victory Of Love“ zurück. Beim Titeltrack handelt es sich um eine Coverversion des Klassikers von ALPHAVILLE, Opener des 1984 veröffentlichten Erfolgsalbums „Forever Young“. Der Schwede transformiert dabei das elektronische Original der Münsteraner Band in seinen eigenen Soundkosmos voll leidenschaftlicher Intensität. Aufgenommen wurde das Stück in den Joniverse
Studios mit Produzent Jon Bordon (Nicole Sabouné, Agent Side Grinder) und Drummer Richard Ankers (IAMX, Melody Club, Strip Music).

Neben dem zweiten frischen Song „Seconds“ finden sich auf der EP zudem vier Neuinterpretationen von Stücken, die bereits auf „6“ erschienen sind. Hier drücken als Remixer u.a. die italienischen Cold Waver ASH CODE, das belgische Electro-Duo VIVE LA FÊTE und die Dresdner Post Punk-Formation LUC STARGAZER ihren Klangstempel auf.

Diesen Herbst gehen zunächst THE EXPLODING BOY auf eine ausgiebige Deutschlandtour, für Anfang 2020 sind auch Liveshows von SJÖBLOM geplant.

Facebook: www.facebook.com/sjoblomofficial

Bandcamp: https://sjoblom.bandcamp.com

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SPITFISH
Spitfish signed up the contract for Sonic Seducer from Germany. One of our songs is going to appear on compilation album ‚Cold Hands Seduction‘ with the current issue(September)
You can check the song here:

SPITFISH is hailing from Gdansk – polish coastal city of ships.
The band was formed by vocalist (alias)Boris Karloff in 2016 at first as one man project, releasing selftitled five tracks EP the same year. Current line up of the the band includes, Boris Karloff on vocals and bass, (alias)Cyril Delevanti on guitar and (alias)A.J. on drums.
The band’s tone is a blend of vintage rock sound with a punk attitude spiced with a pinch of thrill.

„Spitfish is a game, a dark whim full of symbolism, and all this in frames of rock’n’roll. Absurd of an old horror movie turns into melodic rock songs here. But don’t be deceived by these trappings, there is much more to it than meets the eye.
Even though only members of the band know the dark concept of Spitfish, it’s worth listening to their music.“

Rezension- Penny Dreadful

Spitfish ist eine Drei-Mann-Band aus Polen. Der Bandname wirft bereits eine Frage auf. Ist damit die Software gemeint, die Vocals von den harten Lauten, wie “sh”,“ch”,“z” befreit (macht in Bezug auf die polnische Sprache Sinn), oder bezieht es sich auf den Schützenfisch, der seine Beute mit einem Wasserstrahl von den Blättern schießt? Vielleicht verrät uns das die Band irgendwann mal.

Das Cover und der Titel der CD „Penny Dreadful“ sind eine Hommage an die Horror-Groschenromane des 19. Jahrhunderts, die Sweeny Todd und natürlich die Fernsehserie „Penny Dreadful“ hervorgebracht haben. Die drei Musiker sind als Hollow Men in edlem Zwirn, Gehstock und Melone dargestellt. Drei Raben fliegen davon, das Band Logo erinnert an die Munsters.

Auf der CD sind sieben Tracks, wobei eines das Intro ist, mit einer recht kurzen Laufzeit von 27 Minuten. Der Musikstil ist eine Mischung aus Rock, Wave, Post Punk und GothRock. Er erinnert etwas an „The Mission“ aus den 80ern, nur etwas düsterer. Die Melodien sind eingängig und die Refrains sind sehr ansprechend.

Alle Titel nehmen Bezug auf Horror-Filme, -Geschichten oder dunkle Begebenheiten. Sie sind klar abgemischt, was ihnen etwas von Ursprünglichkeit gibt und sie organisch darstellt. Hier und da gibt es Synthesizer Snippets, die die 50er Jahre Film- und Serienmusik aufgreift. Dies gefällt mir an dem ersten Song „Grim Suspiria“ sehr, denn es wird nicht zu übermäßig eingesetzt, wie bei manchen Horror-Punk-Bands, sondern subtil und dadurch unglaublich modern. „Swallow the dust“ lässt einen schmunzeln. Der Bass wird verwendet um gruseliges Grunzen zu erzeugen. Das habe ich bis jetzt auch noch nie gehört. Der Titel erinnert mich aber auch etwas an Pearl Jam im Refrain. „Hey Hey, My, My“ ist ein Neil Young Cover. Obwohl der Song ein Meilenstein der Musikgeschichte ist, muss sich das Cover nicht verstecken. Ganz im Gegenteil es macht aus dem Singer-Songwriter-Lied ein krachiges Rockstück. „Lost“ fasst eigentlich am besten zusammen, was die Musik der Band ausmacht und ist daher auch mein Anspielt-Tipp: Tolle Melodien und Gesang, leicht düstere Atmosphäre und wenig Schnickschnack.

Für eine Debüt-CD ist viel Arbeit hinein geflossen. Die Musik ist klasse, Atmosphäre ist da, der Internetauftritt und das Design fügt sich dazu perfekt ein. Einziges Manko, die CD ist recht kurz. Aber besser das, als fünf Filler zu haben. Ich mag die CD sehr und vergebe 8 von 10 Halsschrauben.

geschrieben von Marc Seidler

Facebook: https://www.facebook.com/spitfishband/

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Amandas … wer ?!
Amandas! Die Nadel!
Unbändige Leidenschaft in der Kehle und den Teufel in
sechs Saiten gebannt. Mit herzbetonten Lyrics und starken Melodien zum Mitsingen lockt Amandas aus der Komfortzone. Das ist nicht systemkonform.
Das ist nicht brav. Aber es trifft Dich in der Seele …
… und tritt Dir in den Arsch.
Seit sein Debütalbum „Sticht“ 2015 ist viel Zeit vergangen. Amandas hat eine erstaunliche Persönlichkeitsveränderung vollzogen. Vom bärtigen „Haudrauf“ zum fast fragilen Mädchenjungen. Ja. Das hat einen Hintergrund. Amandas ist Transgender. Er definiert sich selbst als „non-binary“, als beiden oder keinem Geschlecht zugehörig und möchte das – nach jahrelangem inneren Kampf und enormem Druck und Ablehnung durch Familie und Gesellschaft – auch nach Außen klar darstellen und vertreten.
Den Namen Amandas hat er schon 2007 in Anspielung an seine non-binary-Selbst- Definition bewusst gewählt. Amanda mit S.
Ein Mann und eine Frau, die immer beides sind. Hart und weich, Feuer und
Wasser, sanft und brutal, verspielt und „in your face“.
Ein quadruple Bourbon-Espresso mit roten Haaren … und einem Stück Zucker.

iSTAR : Durch die Nacht – DAS ALBOOK von Amandas Nadel

„Du bist ein Versager. Eine Jammergestalt, Shara…“, Eleonoras
gleichgültige, fast monotone Stimme schnitt wie ein Damaszenerdolch durch die rauchgeschwängerte Luft der kleinen Küche…“
Mit diesen Worten beginnt Amandas´ neue Veröffentlichung. Und sie ist etwas besonderes!
Das erste Albook. Album und Buch. Das erste NDH/Metal-Hörbuch der Welt.
Explicit Content! Nicht jugendfrei!

Bezugnehmend auf die Storyline seiner ersten Single seines Debut-Albums „Sticht“ baut Amandas eine spannende Geschichte rund um den Musiker Shara, der in die Fänge
Wiedergängerin Eleonora gerät und untermalt sie gekonnt harten Klängen seiner Musik, wobei die einzelnen 8 Namen der dazugehörigen Lieder tragen.
Eine Geschichte, die oberflächlich betrachtet eine spannend romantische im Reich der Untoten ist, aber sich psychologischen Themen wie Co-Abhängigkeit beschäftigt
eintaucht in okkulte Weisheiten vergangener Jahrtausende Explicit Content! Nicht jugendfrei!
Liebevoll setzt Amandas der babylonischen Göttin ISHTAR Denkmal und setzt sie sehr unaufdringlich unausgesprochenen Mittelpunkt einer Geschichte
schmerzhaften Wege der Liebe garniert mit starken erotischer Leidenschaft.

Illustriert von 8 wundervollen Manga-Illustrationen von Grimsel. Das Buch kommt mit einer DVD-Beilage, die das Hörbuch enthält und alle noch einmal separat (für diejenigen, die nur die Musik alleine genießen wollen). Und zwei Datei-Formaten. HQ 320 MP3 UND für den Audiopuristen in FLAC 44/16.

Schauen wir mal rein:

SINGLE 1 – 26.12.2019
Kapitel 1 – Ich Lieb Dich Nicht
„Im Bett konnte Shara mit ihr eine Energie entwickeln, die für ihn bis dato unvergleichlich war. Sie wanden sich im Spiel der Lust wie Schlangen um den Baum der Erkenntnis. Süß der Apfel, bitter das Gift der Konsequenz. Gier. Sie nahmen von einander Besitz und Shara drang in sie ein. Sie stöhnte laut auf. „Liebe mich!“, schrie er verzweifelt, und er fickte sie. Hart und tief.“ Nach diesen Worten bricht der Song hart in den Handlungsstrang und baut gekonnt
Gänsehautfeeling auf. Bedingungslos deckt Amandas Co-Dependency Issues auf und
drückt sprichwörtlich seinen Finger in unterwürfige Liebes-Sucht. Ein Song der das
jämmerliche Flehen nach Liebe zu jedem Preis aufdeckt. Masochistische Hingabe an
jemanden, der nichts zurück gibt.

Kapitel 2 – Einsamkeit
„Zitternd lag er auf dem polierten Eichenboden und tiefe Einsamkeit quoll aus seinem Unterbewusstsein in sein vernebeltes Denken. Ein menschliches Gefühl. Die dämonische
Sicherheit der vergangenen Monate hatte einen Sprung bekommen. Ächzend stöhnend raffte er sich schließlich auf und verließ leise fluchend das Appartement.“ Song und Kapitel widmen sich dem urmenschlichen Gefühl der Einsamkeit und den daraus resultierenden inneren Kämpfen und Zerrissenheiten.

Kapitel 3 – Dunkelheit

„Venera erschrak und schrie auf, doch diesmal behielt sie die Fassung. Zitternd, aber beherzt griff sie nach einer leeren Blumenvase, bereit damit zu zuschlagen und rief: „Wer bist du
und was willst du von mir?!“ „Ich bin die Dunkelheit.“, antwortete Shara mit sanftem Ton…“ Mit „Dunkelheit“ greift Amandas seine Debütsingle „Vampir“ noch einmal auf, macht sie als wiederkehrendes Thema zum roten Faden und haucht ihr in völligem Neu-Arrangement neues Leben und überraschend durchschlagende Energie ein.

Kapitel 4 – Tanz Mit Mir

„Veneras kristallblaues Haar peitschte durch die Luft. Im Gleichklang ihrer Seelen tanzten sie über die alten Wege, sprangen über Grabsteine, fegten über polierte Marmorplatten,
stießen Kerzen um und wirbelten wie Derwische durch die Stille der letzten Ruhestätte der Sterblichen. Niemand hat die Untoten je tanzen gesehen.“ Romantischer erster Höhepunkt einer Liebe, die keine Zeit kennt. Seelenverwandte, die einander ohne Worte erkennen und hören. Vereinigung und Unterwerfung.

Kapitel 5 – Göttin

„Mit einem zischenden Geräusch loderten plötzlich die Augen des Standbildes der Göttin gleißend weiß auf, und der Stern in der Mitte der Stirn begann pulsierend Wellen von Licht abzustrahlen. Aber es schien kein Licht zu sein. Es war zu langsam. Wie transparent strahlendes Plasma wanderten Wellen durch den Raum, durchdrangen sie und ihren in Trance versunkenen Schöpfer, schlugen am Marmor der Wände auf und prallten wieder ab, um ein unüberschaubares Flackern des Raumes zu erzeugen. Schließlich öffnete Shara seine Augen und Griff nach dem silbernen Kelch, der zu Ishtars Füßen stand.“ Mit „Göttin“ setzt Amandas dem Divine Feminine – dem göttlichen weiblichen Prinzip – ein Denkmal und erzählt die Geschichte einer Initiation in uralte babylonische Philosophien und Weisheiten. Die Protagonisten Shara und Venera lieben einander am marmornen Altar im Tempel der Göttin ISHTAR. Eine den patriarchalisch-dogmatisch strengen Strukturen der 3 abrahamitischen Religionen völlig fremde Darstellung der körperlichenVereinigung als ein Akt höchster göttlicher Liebe und seelischem Gleichklang. Tabubruch und Aufreißen veralteter religiöser Denkweisen. NDH und Spiritualität? Ja! Es funktioniert.

Kapitel 6 – Durch die Nacht
„Shara, der mit heruntergezogenen Hosen und harter Erektion da stand, schaute überrumpelt und verdutzt, als die Jugendlichen spöttisch lachend an ihm vorbeizogen. „Na warte! Du kleine Ratte!“, rief er ihr nach, brach aber sogleich in Gelächter aus, während er ihr, sich humpelnd die Hosen hochziehend, nachlief. Sie rannte laut lachend über die Wiese. Shara, seine Gürtelschnalle schließend, ihr auf den Fersen.“ Eine Nacht im Vergnügungspark „Divo Ostrov“. Shara und Venera zelebrieren die verspielte Leichtigkeit ihrer Liebe wie Kinder in einem Feuer von Leidenschaft und Hingabe. Der Titelsong des Albooks träumt vom Pathos einer romantischen Liebe. Trotzige Nickelback-Romantik in deutscher Sprache. Amandas kümmert sich nicht um die Romantik-Allergiker. Denn er meint es ernst und setzt ganz bewusst die Euphorie der Verliebtheit in den Mittelpunkt. Ein unglaublich starker Song, der im Ohr bleibt und zum passionierten Mitsingen einlädt.

Kapitel 7 – Wie Die Wölfe

„In dieser Sekunde brach im Penthouse des wunderschönen Altbaus aus der Zeit Peter des Großen die lebendige Hölle los. Zähne klappten scharf nach unten, und mit der chirurgischen Präzision von Raubtieren, rissen die beiden Untoten einer und einem nach dem anderen die Adern auf. Versetzten die Anwesenden in Todesangst und nackte Panik. Die, die fliehen wollten, wurden, schneller als das Licht, an der Tür erwartet und brachen, einer nach dem anderen als leere graue Hüllen zusammen.“ Shara und Venera erleben den Höhepunkt einer Nacht voller Leidenschaft und Blutdurst. Ein Song wie ein Rudel Wölfe, das rasend durch die Nacht hetzt und gnadenlos alles niederstreckt was ihm gefällt.

Kapitel 8 – Krieg

„ …Irgendetwas ist seltsam. Das gefällt mir gar nicht. Komm! Nach Hause! Schnell!“ Sie bogen gerade um die Ecke und wollten eben im Schatten der Seitengasse in den Nachthimmel fliehen, da stand sie vor ihnen: Eleonora! Shara blieb abrupt stehen und zog
Venera instinktiv schützend zu sich. Sein Blick verfinsterte sich. „Was willst Du?“ …“ Im achten und letzten Kapitel kommt es zum Showdown mit Sharas Schöpferin Eleonora und zu einer wilden Verfolgungsjagd durch das nächtliche St. Petersburg, die auf einem einsamen Schrottplatz am Rande der Stadt endet … Ein Song wie eine Schlacht. Harter Metal in dem Max Klee von der Band B.O.S.C.H. gefeatured wird.

Track Listing (Horbuch):
Kapitel 1 – Ich Lieb Dich Nicht 12:35
Kapitel 2 – Einsamkeit 34:17
Kapitel 3 – Dunkelheit 22:34
Kapitel 4 – Tanz Mit Mir 20:21
Kapitel 5 – Göttin 28:51
Kapitel 6 – Durch Die Nacht 12:03
Kapitel 7 – Wie die Wölfe 13:57
Kapitel 8 – Krieg 22:24

Track Listing (nur musik):
1. Ich Lieb Dich Nicht 04:23
2. Einsamkeit 04:17
3. Dunkelheit 04:17
4. Tanz Mit Mir 04:45
5. Göttin 05:10
6. Wie Die Wölfe 04:31
7. Krieg – featuring Max Klee 04:09
8. Durch Die Nacht 05:25

Line Up: 
Vocals, Guitar, Bass, Lesung – Amandas Nadel
Second Vocals – Betti Stewart
Drums – Max Haas ausser
Drums auf “Dunkelheit” – Alex Kerbl
Additional Vocals auf “Krieg” – Max Klee

In Gesamtheit konzipiert, geschrieben, komponiert,
arrangiert, mixed & mastered von Amandas Nadel
Executive Producer: Betti Stewart
Illustrationen: Lilian Grimsel & Amandas Nadel
Photos: Georg Gogoljak & Amandas Nadel
Herzlichen Dank an:
Betti Stewart, Max Haas, Max Klee, Alex Kerbl,

Amandas Nadel – iStar „Durch die Nacht“- Rezension

Diese Rezension ist etwas besonderes für mich. Es war ein größeres Projekt. Ein Albook, das erste seiner Art. Ein Hörbuch versehen mit Songs, die alle Gefühle der Protagonisten unmissverständlich und bittersüß untermalen. Ein Metal-Hörbuch sozusagen inklusive gedruckter Illustrationen im Mangastyle. Und es ist mein erstes. Ich habe bisher tatsächlich noch kein komplettes Hörbuch gehört, aber diese Premiere hat sich gelohnt.

Amandas greift hier die Geschichte seines Debütalbums „Sticht“ von 2015 wieder auf und verfolgt sie weiter. Es geht um Untote, um Blut, um Gier und Macht und um Lust. Amandas selbst leiht den Charakteren seine Stimme und erweckt sie zum Leben. Oder sterben, oder Untot sein, wie auch immer.

Begeben wir uns also nach St. Petersburg und verfolgen das Hörspiel.

Kapitel 1: Ich liebe Dich nicht

Shara verzehrt sich nach der narzisstischen Liebe und Anerkennung Eleonoras, der Untoten. Er ist süchtig nach ihr. Abhängig und unterwürfig begehrt er ihren Leib, ihre Seele und ihr Blut. Eleonora verhöhnt ihn, hält ihn an der kurzen Leine und Shara schwört sich, dieses Mal wird es anders. Er wird sie sich diese Nacht nehmen. Ihren Körper und ihr Blut. Denn seinem Körper kann Eleonora nicht widerstehen. Sie versinken in gnadenloser Leidenschaft.

Hier bricht der Song in aller Härte herein. Es ist eine Art Duett, in dem Amandas beiden Seiten seine Stimme schenkt. Shara, der um Eleonoras Liebe bettelt. Und Eleonora, die ihm entgegenschleudert, dass sie ihn nicht liebt. Der Song widerspiegelt mit harten Klängen die ganze Verzweiflung Saras und beleuchtet schonungslos das Thema Co-Abhängigkeit in der Beziehung.

Kapitel 2: Einsamkeit

Hier ist der Song das Kapitel. Shara erwacht und kämpft einen Kampf gegen Einsamkeit und Selbsthass. Diese Stimmung ist perfekt vertont und herausgeschrien. Ein zügiger Song, der den Wunsch weckt auszubrechen aus der kalten Seele und endlich wieder zu leben. Versehen mit schönen Gitarrensoli und ordentlich Kraft dahinter.

Kapitel 3: Dunkelheit

Auf seinen einsamen Streifzügen durch die Nächte von St. Petersburg entdeckt Shara die schöne blauhaarige Venera. Er will sie aussaugen und leiden lassen, doch er kann nicht. Denn in ihren Augen kann er die Sterne sehen und dieser Zauber berührt ihn so sehr, dass er von ihr ablässt und sie vergessen lässt, dass er bei ihr war. Doch er kann sie nicht vergessen, so sehr er es auch versucht. Immer wieder beobachtet er sie, wird schon fast zu ihrem Stalker. Er beobachtet Venera nicht nur, er studiert sie regelrecht. Von Eleonara hat er sich längst entfernt. Nur in seinem Kopf hört er noch ihre verhöhnende Stimme und ihre unerwünschten Kommentare, denn sie sind im Geist nach wie vor miteinander verbunden.

Er sieht für sich nur einen Weg. Veneras Blut und sein Blut. Er geht zu ihr und sie ist verzaubert von ihm. Er trinkt ihr Blut und gibt ihr seins. Ihr Körper und seiner ekstatisch vereint. Dann stirbt Venera.

Das Kapitel wird vom gleichnamigen Song perfekt abgerundet. Kraftvoller Metal mit wuchtigen Gitarren, der für einen bleibenden Eindruck sorgt. Man bekommt das wahnsinnige Gefühl vermittelt, wie es sein muss ein Geschöpf der Nacht zu sein, ohne Grenzen und durstig.

Kapitel 4: Tanz mit mir

Venera wird wiedergeborgen als Untote und entdeckt ihre neuen Möglichkeiten, die neue Intensität von einfach allem. Sie möchte leben, tanzen und Blut. Also brechen sie in die Nacht auf.

Der Song mitten im Kapitel beginnt mit einer Spieluhr und geht dann in ein mitreißendes Duett über, welches, wie der Titel schon sagt, durchaus zum Tanzen einlädt. Und dann wieder mit der Spieluhr ausklingt.

Amandas beschreibt die erste Nacht Veneras als Untote, ihre erste Blutmahlzeit und ihren Tanz mit Shara auf dem Friedhof. Doch auch jetzt gönnt Eleonora ihnen keinen Frieden und wildert in Sharas Gedanken.

Kapitel 5: Göttin

Shara möchte Venera als Ishtars Tochter weihen und erweckt dafür die Göttin des Krieges und der Liebe. Ishtar gibt Venera von ihrem Blut.

Kraftvoll setzt an dieser Stelle der Song ein. Schnell und laut und mit der ganzen Bandbreite seiner Stimme besingt Amandas die Göttin, die mit Shara spielt und ihn gierig macht. Ein wirklich beeindruckendes Stück.

Das Blut scheint Venera zu verändern, alles noch intensiver zu machen. Ishtar spricht nun zu ihr und zeigt ihr die Erkenntnisse der letzten Jahrhunderte und erweckt nie gekanntes Begehren und unbändige Lust.

Kapitel 6: Durch die Nacht

Energiegeladene Gitarren leiten dieses Kapitel ein. Der Song hat einen packenden Sound und man hört Amandas das Vergnügen beim Singen an. Eine Einladung die Nacht in einem Strom von Vergnügungen zu durchfliegen. So ganz ohne Handbremse und Vernunft im Nacken würde sicher jeder die Nacht durchfeiern wollen und bis zum Morgen tanzen. Der Refrain ist sehr einprägsam, ich habe mich später immer wieder beim Summen erwischt. Ein toller Song.

Im folgenden Text beschreibt Amandas einen Jahrmarkt so lebensecht, dass man die Zuckerwatte förmlich riechen kann. Doch nicht nur mit Karussell fahren und Naschereien durchleben Shara und Venera die Nacht. Sondern ganz nach Art der Untoten auch mit Blut, Lust und Neckereien, die an Teenager erinnern, die absolut ausgelassen sind. Die beiden beschließen die Nacht auf einer Privatparty weiter zu durchtanzen.

Kapitel 7: Wie die Wölfe

Auf der Party im Penthouse angekommen, singt Amandas beim Lesen ein Lied von Korn, welches aus den Boxen schallt, à cappella an. Shara und Venera beginnen zu tanzen. Es ist ein Tanz der Derwische, der alle Aufmerksamkeit auf sich zieht. Sie tanzen an der Decke und jeder schaut gebannt zu.

Wild wie die Wölfe ist auch der einsetzende Song. Beginnend mit Wolfsgeheul, folgen die kraftvollen Gitarren und ein etwas ruhigerer Gesangspart. Der Refrain sorgt für ein eindrucksvolles Bild des Tanzes von Shara und Venera.

Nach diesem wilden Tanz haben die beiden Untoten Durst. Sie reißen den anderen Gästen die Adern und Kehlen auf und feiern eine Blutparty. Sie versinken ineinander; der Engel mit den blauen Haaren und der fragile Musiker. Eine Liebeserklärung, bei der einem warm ums Herz wird.

Kapitel 8: Krieg

Plötzlich wird sich Shara dessen bewusst, dass er Eleonoras Stimme schon eine ganze Weile nicht mehr in seinem Kopf gehört hat. Er ahnt schreckliches. Sie verlassen die Party und Eleonora erwartet sie bereits. Sie nimmt Shara alle Kraft und quält ihn mit schrecklichen Schmerzen, so dass er nichts unternehmen kann, als Eleonora Venera entführt. „Krieg,“ schreit er „den kannst du haben!“

Schneller aggressiver Metal verleiht dieser Kriegserklärung Nachdruck. Schüsse hallen im Hintergrund und Amandas gröhlt, schreit und droht mit allem was Shara Eleonora anzutun gedenkt.

Ishtar versucht Shara im Geiste zu beruhigen, jedoch nur mit mäßigem Erfolg. Als er sich wieder halbwegs bewegen kann …

Das müsst ihr schon selbst herausfinden:-)

So endet dieses einmalige Albook und lässt reichlich Potential für eine Fortsetzung, in welcher Form auch immer.

Fazit:

Ich bin begeistert. Es ist wie gesagt mein erstes Hörbuch gewesen und ich habe es genossen. Amandas hat eine schöne Stimme sowohl zum Singen, als auch zum Lesen. Die Songs vertiefen die Geschichte ungemein und lassen einen noch intensiver mitfühlen. Sprachlich hat er sich für einen guten Stilmix entschieden. Von sanften, wohl überlegten, ja fast schon altertümlichen Wortspielen, bis hin zum modernen What-the-fuck-Slang ist alles vertreten. Gut dosiert und immer passend eingesetzt. Es war meinen Ohren ein Vergnügen dem Gesamtwerk zu lauschen.

Die dazugehörigen Mangas sind schön gezeichnet und ausdrucksstark. Interessanter Weise ist Shara mit roten Haaren und eher androgyn dargestellt. Eine schöne Verbindung zu Amandas selbst, wie ich finde.

geschrieben von Antje Heine

Interview mit und von Amandas Nadel

KKM: Vielen Dank, dafür, das du dir die Zeit, genommen hast, auch ein ausführliches, etwas anderes und mit meinen neugierigen Fragen gespicktes Interview zu beantworten. Als erstes interessiert mich natürlich brennend, wie es dir geht und wie deine letzte Veröffentlichung bei den Fans und der „Fachpresse“ so ankam?

Freu mich sehr über das Interview.
Ja, es geht mir gut. I´m ok.
Du, das bringt mich jetzt zum Lachen, denn die „Fachpresse“ hat auf diese Veröffentlichung nicht reagiert. Nicht ein einziger Journalist wollte eine Rezension schreiben. Offenbar war die Konsumation von 2 Stunden 50 Minuten Hörbuch inklusive Musik zu überfordernd.


KKM: Am 2.2.2020 kam dein neues Albook „ iStar – Durch Die Nacht“ in den Handel. Wie kam es dazu, dass du dich für so eine Art der Veröffentlichung entschieden hast?

Eigentlich war es ein Versuch. Noch niemand vor mir hat so etwas gemacht. Ich denke mit dem richtigen Marketing und einem passenden Vertriebspartner könnte so etwas auch richtig gut klappen. Hörbuch und Musik. Aber ich mache nun mal alles selbst und ich arbeite ohnehin 24/7. Ich tu was ich kann mein Marketing zu verbessern, aber es gehört nicht zu meinen größten Talenten.

KKM: Warum sollte man sich dieses Album unbedingt kaufen?

Weil es das beste ist, was aus mir bis jetzt herausgekommen ist. Weil es einzigartig ist. Musik und eine wirklich berührende Geschichte.

KKM: Ich persönlich habe mich riesig über diese Hammer-Scheibe und die Wahnsinns Aufmachung gefreut. Ist das als eine Hommage an deine langjährigen Fans zu sehen?

Ach. Es ist eine Hommage an Menschen, die ich sehr geliebt habe.

KKM: Wie lange hast du an der Fertigstellung gearbeitet? Wo wurde die CD aufgenommen und produziert?

Viel zu lange. Die Drum-Recordings hab ich schon im August 2017 gemacht, dann kam die Tour mit Stahlmann und Bosch. Viele Hardware und Computer Probleme. Ich habe dieses Album 4 Mal aufgenommen.
Das ist kein Witz. 3 Mal kompletter Datenverlust (bis auf die Drumspuren)
Es war das Anstrengendste was ich je gemacht habe.
Dafür, dass es quasi durch den Rost gefallen ist, ein Wahnsinn.
Aber es musste raus. Ich hätte es durchzogen auch wenn ich daran krepiert wäre.

KKM: Auf welchen wesentlichen Werten beruhen deine täglichen Handlungen, Entscheidungen, Pläne?

Soll ich da jetzt was idealistisches sagen?
Gut. Ich glaube, dass, wie es in der Deklaration der Menschenrechte so schön heißt, die Menschen sich im Geiste der Brüderlichkeit begegnen sollten. Und das sagt eigentlich schon alles.
Egalite – Fraternite – Liberte
Mehr gibt es nicht zu sagen.
Habst Euch lieb. Ich versuchs auch.

KKM: Kannst du deine Visionen mit anderen teilen oder verwirklichen?

Selten. Ich arbeite lieber alleine. Zu viele Jahre haben mir Besserwisser meine Suppe versalzen. Ich hab darauf keine Lust mehr. Ich habe meine Vision und die setze ich um.

KKM: Wie schaffst du es die nötige Balance zwischen Nähe und Distanz zu deinen Fans zu finden?

Keine Ahnung :-D

KKM: Welche Musik läuft bei dir zu Hause?

In den letzten Monaten viel Peripherie, Feared, Steven Wilson, Alter Bridge, Klassik und dann auch sehr gerne Binaural Beats einfach zum Runterkommen oder meditieren. Bei mir läuft alles was ich gut finde. Von Meshugga bis Vivaldi. Aber generell Gitarren-lastig. Nona …

KKM: Was würdest du selbst für viel Geld nicht tun?

Das ist eine Frage, die ich mir noch nie gestellt habe, da mir noch nie jemand Geld geboten hat für etwas worüber es Grund gäbe nachzudenken. Ich hatte zwar schon einige Unterredungen mit Mephisto, aber mit einem Koffer voller Kohle ist er noch nie vor der Türe gestanden.

KKM: Wenn du eine Stadt wärst, welche wäre das und warum?

Nun ich lebe in Wien (nicht gebürtig) und ich liebe diese Stadt wirklich.
Ich bin in der Tat halb Wien halb Los Angeles. Wien wegen seiner morbid, unfreundlichen Freundlichkeit, die immer was charmantes hat und LA für seine Sonnigkeit. Ich war überrascht wie Hilfsbereit die Menschen dort (teilweise) sind. Beispiel: Steigen 3 Leute in den Bus ein, haben aber keine Single Dollar-Scheine. Dann wird in die Runde gefragt und 10 Leute zücken die Brieftaschen und es wird gewechselt. Kein Witz. Das habe ich mehrmals erlebt. Versuch das mal in Wien im Bus … NO F**** WAY :-D :-D

KKM: Welche 3 Bücher haben dich am meisten beeinflusst?

Uff, das ist schwer zu sagen. Gut ich versuchs.
Narziss & Goldmund, das Buch von Thoth und die Akasha Chronik … :-D

KKM: Welchen Film muss man zwingend gesehen haben?

Den, den du selber drehst

KKM: Bist du ein guter Freund?

Diese Frage an mich gerichtet?
Ich habe wenige Freunde. Aber in erster Linie deshalb, weil die, die ich entfernt habe es eben nicht waren :-D

KKM: Wer darf dir sagen, dass du falsch liegst?

Jeder, der schlüssig argumentiert. Ich bin kein Rechthaber. Aber wenn ich weiß, dass ich Recht habe, weil ich Wissen über etwas besitze, dann beißt du dir bei mir die Zähne aus.
Aber ich bin sehr wissbegierig, daher. Raus mit deinen Infos. Es geht nie ums Recht Haben.

KKM: Was würdest du heute deinem jüngeren Selbst empfehlen?

„Scheiss drauf und machs endlich! Du wirst es später ohnehin tun, aber dann wirst du fast 20 Jahre verloren haben.“

KKM: Was würdest du heute/ jetzt studieren, wenn du die Möglichkeit dazu hättest?

Psychologie und/oder mein Medizinstudium beenden und den Facharzt für Psychiatrie machen.

KKM: Wenn es eine Sache gäbe, die du an dir ändern könntest, welche wäre das?

Ich ändere die ganze Zeit Dinge an mir. Ich bin ja das einzige was ich ändern kann, also fang ich mal da an.

KKM: Wenn du als Tier wiedergeboren würdest, als welches willst du geboren werden?

Der Wolf ist mir am verwandtesten.

KKM: Hast du Hobbies? Welche und warum?

Ich denke abgesehen von meiner Musik, die ich einfach liebe, bin ich einfach ein interessierter Mensch. Briefmarken sammeln wirst du mich nie sehen. Aber ich kann einem Arthouse Film genau so viel abgewinnen, wie einem Vortrag von Prof. Lehofer Facharzt für Psychiatrie (LSF Graz). War ein Riesenfan von ihm, als ich noch studiert habe. Ein Wahnsinns-Typ. Wenn der den Hörsaal betreten hat und zu „flüstern“ begonnen hat wars still. Sein Vortrag so fesselnd und interessant. Da hat nie jemand auch nur kurz an tratschen gedacht.
Hobbies …
Ich weiß nicht … so was hab ich nicht.
Ich hab keine Zeit für Hobbies. Ich bin die ganze Zeit beschäftigt mit Dingen, die mich interessieren.

KKM: Wo fühlst du dich zuhause?

Das ist kein Ort. Ich fühle mich zuhause wo ich geliebt werde. Geographie ist unwesentlich.

KKM: Welches Getränk bestellst du an der Bar?

Ich geh nicht mehr in Bars :-D Und wenn eine Tasse Tee oder Mineral. Alle 3000 Jahre vielleicht ein kleines Bier.

KKM: Welcher Mensch kommt dir in den Sinn, wenn du das Wort erfolgreich hörst?

Jesus von Nazareth.
Wenn du drüber nachdenkst wirst du mir recht geben.
Das müssen die Stones erstmal schaffen.

KKM: Wenn du einen deiner Sinne abgeben müsstest – hören, sehen, fühlen – welcher wäre das?

Tu ich nicht :-D

KKM: Kannst du über dich selbst lachen?

Ja. Sehr gerne. Über sich selbst zu lachen ist sehr aufschlussreich. Man lernt sich dabei lieben und sich auch nicht zu ernst zu nehmen.

KKM: Was kannst du nur mit Humor ertragen?

Uninteressierte Menschen, oder besser: Menschen, die auf ihr Unwissen stolz sind und die mit drei Worten zu erkennen geben, dass da der Abyss hinter der Schädeldecke lauert.

KKM: Was hat dich dazu bewegt das zu tun, was du heute tust?

Mein rebellisches Wesen

KKM: Welches war der schlimmste Job den du jemals hattest?

Ich hatte schon eine Menge schmutzige Jobs in Fabriken mit Nachtschichten, aber am meisten habe ich die Zeit als Callcenter-Agent im RTL-Shop gehasst.

KKM: Welchen Toten würdest du gerne wiedersehen?

Ach ich hätte ein paar Fragen an meine Altvorderen. Das ist nicht nur einer.

KKM: Hast du Angst vor dem Tod?

Kennst du jemanden der keine Angst davor hat? Ich verrat Dir was, alle die behaupten, sie hätten keine, lallen Dich mit Nonsens zu. Der Tod, the last frontier, das absolut Unbekannte ist für jeden auf seine Weise eine mehr oder weniger große Herausforderung und ich beschäftige mich viel damit. Denn ich halte es für wesentlich sterben zu lernen. „Ars moriendi“ nannte man das im Mittelalter. Würde unserer Zeit, die den Tod so ausblendet, nicht schaden.
Der Mensch macht alles nur im Angesicht des Todes. Er ist die Triebfeder unseres Schaffens.

Ich wünsche dir für die Zukunft alles was du dir wünschst und ich wünsche mir und deinen Fans, das wir noch sehr lange von dir hören und dich bald mehr live sehen;-) Die letzten Worte in diesem Interview überlasse ich dir:-)

geschrieben von Claudia Tomaszewski

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