Metal

WINTERBLOOD „Finsternis“

Most people probably associate the city of Florence in the sun-flooded central Italiany Tuscany region with the birth of the Renaissance and a cornucopeia of masterpieces by such artistic titans as Dante Alighieri, Giovanni Boccaccio, Francesco Guicciardini, and Niccolò Machiavelli.
Yet one of the city’s contemporay musical progenies is rather drawn towards the opposite of light and summer landscapes. When Stefano Senesi inaugurated his minimalistic dark ambient outlet WINTERBLOOD with the release of his debut full-length „Le fredde ali dell’inverno“ in 2008, both, his project’s name and the album title that translates as „The Cold Wings of Winter“, demonstratively pointed towards one of his favoured artistic sujets. In his stunning catalogue of currently 29 albums, the Italian has returned time and time again to rather nordic themes revolving around the cold season, but also other left-hand topics such as darkness, loneliness, magic, and forests.  
With the 2019 digital release, „Finsternis“, Stefano Senesi has most successfully evoked the eponymous darkness of its German title and frozen cineastic soundscapes delivered in his typical, minimalistic style that has been aptly dubbed „polar ambient“ to such a degree that it has caused a continuous demand from the Italian’s following for a physical release ever since this album came out. Kunsthall now gladly heeds the call and proudly presents WINTERBLOOD’s „Finsternis“ in a beautiful black and silver gatefold double-album edition on black vinyl.

Line-up
Stefano Senesi – synthesizers

Mastered by Sombre Soniks Studios

Style: Polar Ambient

Facebook: www.facebook.com/WinterbloodOfficial

bandcamp: https://winterblood78.bandcamp.com/

Pre-sale link 
http://lnk.spkr.media/winterblood-finsternis

Available formats
„Finsternis“ is available as gatefold 2LP on black vinyl.

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PORN – No Monsters In God’s Eyes – Act III – VÖ: 27.3.2020

2017 veröffentlichten PORN ihr drittes Album „The Ogre Inside – Act I“,
den ersten Teil einer Trilogie über die mysteriöse Figur des Mr Stranglers.
2019 brachte die Band den zweiten Teil der Trilogie, „The Darkest Of
Human Desires – Act II“, heraus. Nun, am 27. März 2020, kehren PORN
mit dem finalen Akt zurück: „No Monsters In God’s Eyes – Act III“.

Das Album „The Ogre Inside“ handelt vom inneren Kampf, von dunklen
Begierden, davon, wie die Gesellschaft den eigenen Willen unterdrückt.
Dies ist ein Kampf, den keiner gewinnen kann. Das Monster, das dich von
innen heraus verschlingt, gewinnt immer. Das Album ist eine Beschwörung,
um das Monster zu entfesseln, das eigene ‚wahre‘ Selbst anzunehmen
und den dunkelsten Gelüsten zu erlauben, sich auszudrücken. Es ist ein
Aufruf zum Handeln. Der innere Unmensch hat den inneren Kampf
gewonnen und somit Mr Strangler hervorgebracht.

Sein ‚wahres Selbst‘ akzeptierend, drückt Mr Strangler im zweiten Teil
seine dunkelsten Impulse ohne Einschränkungen aus und kennt keine
Grenzen. Zusammen mit seiner Gang begeht Mr Strangler Morde und
Massaker. Ebenso lädt er jeden dazu ein, einen Schritt weiterzugehen und
zu handeln, die eigenen dunklen Begierden auszudrücken und seinem
Todeskult beizutreten. Für Mr Strangler und seine Bande ist das Monster
frei. Sie lassen die dunkelsten, menschlichen Gelüste zu: Mord.

Im letzten Teil endet Mr Stranglers blutige Odyssee. Er sitzt im Gefängnis
und wartet auf seine Hinrichtung. Dieser finale Akt ist sein Testament.
Angesichts des bevorstehenden Endes seines Lebens zieht er Bilanz über
dieses und beginnt einen Dialog mit seinem Tod. Er mahnt jeden
eindringlich, sein Werk fortzusetzen … das Werk Gottes. Denn falls Gott
existiert, dann ist alles seins. Dann sind selbst die schlimmsten Monster
Kinder Gottes. Es gibt keine Monster im Angesicht Gottes.

Nach der Zusammenarbeit mit Tom Baker (verantwortlich für das Mastering
so legendärer Alben wie Marilyn Mansons „Antichrist Superstar”, NINs
„Downward Spiral”, Ministrys „Psalm 69” oder Rob Zombies „Hellbilly
Deluxe”), vertrauten PORN diesmal Brian Lucey (Magic Garden Studio in
Los Angeles) das Mastering des Albums an. Lucey arbeitete vorher für
Ghost, Marilyn Manson, Depeche Mode, Arctic Monkeys, Royal Blood …

PORN verfeinern und entwickeln ihren musikalischen Stil, den sie Murder
Rock nennen, weiter und zitieren in ihrer Musik The Cure (von denen die
Band ihren Namen abgeleitet hat), David Bowie, Pink Floyd, Type O
Negative, Nine Inch Nails …

Audio Tracklisting: 

1 Dead In Every Eyes 06:38
2 High Summer Sun – Part 1 04:02
3 A Lovely Day 06:16
4 Low Winter Hope – Part 1 04:34
5 In An Endless Dream 04:24
6 Low Winter Hope – Part 2 05:53
7 Sky Outside 04:08
8 High Summer Sun – Part 2 02:25
9 Some Happy Moments 04:10
10 God’s Creatures 04:05
11 Low Winter Hope – Part 3 03:45
12 Among Dark Red Roses 06:48
13 Mr. Strangler’s Last Words 03:10

PORN – No monsters in god’s eyes – Rezension

Das Warten ist vorbei und auch für den Protagonisten Mr. Strangler tickt die Uhr. Die Franzosen PORN veröffentlichen den dritten Akt der Trilogie um die Geschichte des Würgers „No monsters in god’s eyes“. Und schon wieder läuft die CD auf Dauerschleife, wie zuvor die zwei Akte „The Ogre Inside“ und „The Darkest of Human Desires“.

Mr. Strangler sitzt im Gefängnis und wartet auf seine Hinrichtung durch den elektrischen Stuhl. Er blickt zurück auf seine Bluttaten und hält Dialog mit sich, Gott und dem Tod. Die Essenz ist simpel: Wenn er ein Geschöpf Gottes ist, dann führt er auch Gottes Willen aus, und somit gibt es auch keine Monster in Gottes Augen. Diese Erkenntnis ist sein Testament und er ermutigt uns alle seinem Weg zu folgen und seine Arbeit fortzuführen – Musikalisch untermalt im Finaltrack „Mr. Strangler’s Last Words“.

PORN bleiben sich und Ihrer Musik treu und so verschmelzen die Vorgänger-CDs und die Lieder in ein großes Ganzes. Obwohl man hier und da die Einflüsse von Type-O-Negative, Nine Inch Nails, und Marylin Manson noch erkennt, hat sich die Band weiterentwickelt. Stilistisch hat sich die Band gefestigt und sie klingen einfach nach PORN: Wohl platzierte Snippets und Synthieflächen, eingängige Melodien und Riffs. Erneut ist die CD stimmig, ist düster und melancholisch, perfekt produziert und abgemischt. Die CD hat 13 Songs mit einer Lauflänge von rund 60 Minuten.

Es fällt mir schwer einen Anspieltipp oder einen besten Song auszuwählen. Zum Headbangen ist der bereits veröffentlichte Song „High Summer Sun“ bestens geeignet. Am innovativsten ist der Titel „Low Winter Hope“, der in drei Teile aufgeteilt ist – quasi eine Trilogie in einer Trilogie. In Part1 des Songs wird der Song atmosphärisch aufgebaut. Ich mag die an die Munsters-Musik angelehnten Grusel-Sounds. Part2 ist ein Uptempo-Stück mit Ohrwurm-Garantie und allem was ein Rocker-Herz höher schlagen lässt: Atmosphäre, Mega-Riffs, treibender Bass, ein unglaubliches Drumset mit Triolen und Doublebase-Parts, Clear- und Scream- Stimme und Synthies, die alles zusammenfügen. Part3 ist fröhlicher aufgebaut. Die verzerrte Gitarre wird nach und nach unverzerrt. Es fühlt sich an als würde eine Wolkendecke aufbrechen und ein Sonnenstrahl den Himmel erhellen. Beim Gezupften musste ich schmunzeln. Es erinnert mich stark an „The Temple of the Kings“ von Rainbow (Vielleicht die Jugend unseres Mr. Strangler?). Ich empfehle diese drei Titel hintereinander zu hören, denn sie spiegeln die Geschichte der CD musikalisch wieder.

Ich vergebe 10 von 10 Elektrokutionen.

geschrieben von Marc Seidler

 

Facebook: https://www.facebook.com/PORNtheband/

bandcamp: https://porntheband.bandcamp.com/merch

Label:

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Lord Of The Lost – Till Death Us Do Part (Ultimate Best Of by the Dark Rock Band from Hamburg)

Es gibt Bands, die ihrer Zeit den Stempel aufdrücken, die mehr sind als ein paar Kumpels mit Instrumenten, denen ein Gesamtkunstwerk gelingt, das den schnelllebigen Konsumwahn überlebt und etwas von Dauer schafft. LORD OF THE LOST sind zweifellos eine dieser Bands – zu tief sind die Spuren, die sie mit ihrer Musik in den Herzen ihrer Hörer hinterlassen haben.

Hamburg war schon immer ein besonderes Pflaster für die internationale Musik. Bands wie The Beatles, Jimmy Hendrix und Black Sabbath spielten sich auf der Bühne des Star Club zum Weltruhm, und der Seewind brachte Sounds aus aller Welt in die Hafenstadt. Eine inspirierende Umgebung für einen St. Paulianer wie Chris Harms, der Lord Of The Lost aus der Taufe hob. Mit einer dunklen, eingängigen Melange aus Rock, Metal und Elektronik entstand Hit auf Hit, hart und heavy, und doch tanzbar. 2009 wurde aus dem Projekt eine Band, und zehn Jahre später ist es an der Zeit, einen Blick zurück zu werfen. „Till Death Us Do Part“ ist eine Zusammenstellung der beliebtesten Lord-Of-The-Lost-Kracher und vereint das Schaffen von 10 Jahren Bandgeschichte, erhältlich auf CD und Doppelvinyl. In der 2-CD Version gibt es eine CD mit Raritäten und B-Seiten dazu, inkl. Gastauftritten von Der Schulz (Unzucht) und Erk Aicrag (Hocico). Für die Schatzsucher gibt es noch die auf 1.000 Einheiten streng limitierte 4-CD Digibox Version mit einer Remix-CD und einer Zusammenstellung aus Demo-Versionen, teilweise über 20 Jahre alt und lange vor der Enstehung der Band geschrieben und aufgenommen. „Diese Aufnahmen zeigen ungeschönt und nackt Vorversionen bekannter Lord Of The Lost-Songs, die ich zum Teil als Teenager unter widrigsten Umständen mit schlechtester Technik aufgenommen habe“, kommentiert Chris Harms. „Ich habe lange überlegt, ob ich das preisgeben soll, aber ich habe mich letztendlich dafür entschieden, da ich einen Einblick dieser Art als Fan von Bands, die ich liebe, extrem schätzen und respektieren würde.“

Lord of the Lost – Till Death Us Do Part – Rezension

Bereits 10 Jahre gibt es die Band um das musikalische Multitalent Chris Harms. Und zu ihrem 10. Geburtstag haben Lord of the Lost sich selbst und ihren Fans ein großartiges Geschenk gemacht. „Till Death Us Do Part“ ist eine Best-of-Sammlung, die man in verschiedenen Varianten bekommen kann. Dem geneigten Fan kann ich aber besonders zur 4-Disc Variante raten.

Dieses Paket enthält nicht nur 19 Meisterwerke aus jeder Entwicklungsphase der Band, wie etwa „Six Feet Underground“, „La Bomba“, „Die Tomorrow“ oder das wunderbar traurige „See You Soon“, sondern man kann auch die Entwicklung einiger Songs von der Demo bis zur tatsächlichen Veröffentlichung verfolgen.

Das Titelstück „Till Death Us Do Part“ etwa hat von der Demo, die es bereits 2008 gab, bis jetzt eine deutliche Veränderung erfahren. Es ist nun mehr Druck dahinter, die Stimme ausgeprägter, so dass Chris‘ warme samtige Stimme dem Song seinen schönen Tiefgang verleiht. Es ist ein ordentlicher Dark-Rock-Song geworden, der das ganze Spektrum der Musik von Lord of the Lost in den vergangenen 10 Jahren widerspiegelt.

Einen wunderschönen melodischen Einstieg hat „Morgana“. Bis zum Refrain gefällt mir das Lied wirklich gut. Mit dem Geschrei, welches dann folgt kann ich persönlich allerdings nicht so besonders viel anfangen. Es macht das sonst so schöne Lied irgendwie anstrengend. Dieser Stil ist jedoch markant für den musikalischen Pfad, den Lord of the Lost seit dem Album „Empyrean“ einschlugen. Entweder man mag ihn, oder man mag ihn nicht, heißt es da wohl.

Bei „Raining Stars“ kann man sich aussuchen welche Variante man sich anhören möchte. Das Original, welches sofort in die Beine geht, oder den Remix von Solar Fake, der mit elektronischen Elementen dem Song ein neues Kleid verpasst. Die Handschrift von Sven Friedrich ist dort unverkennbar. Aber nicht nur Herr Friedrich hat sich die Ehre gegeben und einen Song in ein anderes Gewand gekleidet, auch Unzucht, Chrom, Blutengel, Staubkind und viele mehr haben sich zu Ehren des Jubiläums von Lord of the Lost an die Regler gesetzt.

Full Metal Whore“ hat, wie der Name schon sagt, fast alle Facetten des Metal einmal ran gelassen. Vom schönsten Blackmetal-Gegrunze, bis Symphonic Metal ist alles in diesem Song vorhanden, sogar ein wenig Sprechgesang hat sich hier eingefunden. Der Stilmix ist etwas gewöhnungsbedürftig, Spaß macht das Lied aber trotzdem.

Fast schon ein wenig poppig und sehr eingängig ist „Dry the Rain“. Zumindest bis zur Hälfte, wenn Herr Harms sich wieder seiner anderen stimmlichen Facetten bedient. Da hat der Song dann seine Radiotauglichkeit eingebüßt. Mir gefällt er sehr gut und er wird mich wohl in den kommenden regnerischen Herbst begleiten. Von „Dry the Rain“ gibt es noch 3 weitere Remixe, wobei mir die orchestrale Version am besten gefällt. Sie gibt dem Song ein völlig anderes Gesicht und kommt fast komplett ohne Gesang aus. So aufgemacht ist es wirklich ein Stück um sich fallen zu lassen.

Wer es insgesamt etwas ruhiger mag, dem sei „Beyond Beautiful“ ans Herz gelegt. In dieser wunderschönen Ballade glaubt man sofort, dass Chris lieber lieben als hassen würde, doch einfach nicht anders kann als sich selbst damit zu verletzen, anderen weh zu tun. Seine Stimme und das Piano bilden eine wundervolle Harmonie und man möchte nichts mehr, als ihn zu retten.

Um die Traurigkeit zu vertreiben ist „Die Tomorrow“ genau das Richtige. Der Song geht direkt in die Beine und man kann sich der Aufforderung zu tanzen, als gäbe es kein Morgen absolut nicht entziehen.

Der Anfang von „Blood for Blood“ erinnert etwas an ein altes Computerspiel bevor es melodiöser wird. Es ist gewohnt eingängig und auch hier habe ich mich wieder beim Mitwackeln erwischt. Wer dieses Lied aber einmal völlig anders wahrnehmen möchte, der sollte sich die Version „Ein Walzer für Klarinette und Piano“ anhören. Es ist wie ein komplett anderes Stück und hat eine ganz neue Tragweite. Da sollte man unbedingt mal ein Ohr riskieren.

Wenn es einem dann wieder reicht mit der guten Laune ist „See You Soon“ genau das Richtige. Glockenklänge, die eine Beerdigung einläuten, Abschiedsworte die unter die Haut gehen, dazu Chris tiefe Stimme. Wundervoll traurig und ein bittersüßer Abschied, der einem das Herz bricht. Ich könnte diesen Song immer wieder anhören…

Den Abschluss der Best of bildet „Break your Heart“. Nach einem sehr ruhigen Einstieg steigert es sich langsam, bleibt aber ein verhältnismäßig ruhiges Lied. Und so findet dieser Querschnitt aus den Werken der letzten 10 Jahren mit gebrochenem Herzen sein Ende.

Wer nach all den musikalischen Leckerbissen immer noch nicht genug hat, kann natürlich auch noch in die Sammlung einiger Raritäten eintauchen. 18 seltene Stücke befinden sich in der 4-CD-Ausgabe, vom rockigen „Death Doesn’t Kill You But I Do“ bis zum ruhigen “Words Of Sadness“. Einen fast Country artigen Einschlag hat „One Day Everything Will Be Ok“. Etwas ungewöhnlich, aber durchaus ein Song, den man sich genauer anhören sollte. Es gibt also zum feierlichen Anlass mehrere Stunden ordentlich Musik auf die Ohren. Das sollte man sich nicht entgehen lassen.

geschrieben von Antje Heine

Facebook: https://www.facebook.com/lordofthelost/

Website: www.lordofthelost.de

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Deth Crux – Mutant Flesh

Overview: Los Angeles deathrock night stalkers Deth Crux (who feature in their ranks members of US doom legends Buried at Sea and black/death heathens Lighting Swords of Death) return with their long awaited debut album – the
haunting and chameleonic „Mutant Flesh“, forty minutes of shapeshifting and deviant horror punk/gothic rock soaked in neon, blood, sex, and perversion. Deth Crux channel the grandiose majesty and gloom of iconic UK goth bands like
Bauhaus, Fields of the Nephilim, and Sister of Mercy, with the spooky and feral irreverence of Christian Death, projecting it all against their own personal audio-visual backdrop of decaying urban madness and sinister body horror to yield
something truly both unseen and marvelously unsettling and seductive.

Recorded and mixed by famed sound designer Sanford Parker (Leviathan, Wovenhand, Nachtmystium, Voivod etc.), „Mutant Flesh“ features contributions also by saxophone legend Bruce Lamont (Yakuza, Corrections House)
and is already slated to become a classic dark goth/horror punk opera of our times.

 

 

Line-Up:

Farron – Brian – Adam – Brandon
Jason

 

TRACKLIST:

1- Phantom Blood
2- Spectral Other
3- Black Abominable
Lust
4- Chrome Lips
5- Mutant Flesh
6- Xenophilia
7- Lycanthropic
Prostitution
8 – Persephone is
Half Human
9- Exploited
Apparition
10- Yellow Sky

 

Rezension

Deth Crux – Mutant Flesh

Mir liegt die CD „Mutant Flesh“ der Band „Deth Crux“ vor. Das Cover weist einige Hinweise auf, die sich beim recherchieren sogar als richtig heraus stellten. Der Ochsenblut-farbige Hintergrund, das goldgelbe Bandlogo
(wenn man es überhaupt Logo nennen darf) und der Name deuten eher auf eine Goth-Richtung. Eine Gothic-Lolita wurde in Photoshop zum Alien mit blutunterlaufenen Augen gemacht, ein Farbenverlauf-Effekt auf die eine Körperhälfte
angewandt und ohne irgendeine Art von Können auf den Hintergrund geklebt. Das erinnert mich sehr an Plakate von Untergrundkonzerte aus meiner Jugend. Ich denke, die Band erinnert sich hier an Ihre Jugend zurück und stellt klar: Wir haben oder
oder wollen auch so unseren Weg beginnen. Der Bandtitel passt überhaupt nicht zu dem Konzept. In schickem rosa und angeschrägtem Handlettering-Font scheint dies eine Homage an die Hairmetal-Szene in L.A. in den 80ern zu sein.

Und tatsächlich, bei Deth Crux handelt es sich um eine Band aus L.A., die sich selbst als „Deathrock Night Stalker“ bezeichen. Nach dem ersten Durchhören ist die Richtung klar. Wir besuchen eine WG,
in der Joy Division, Sisters of Mercy und Siouxsie and the Banshees eine Party schmeißen. Das Album hat einiges zu bieten und wird Freunde dieser Epoche besonders erfreuen.

Der musikalische Aufbau aller Songs ist klassisch GothRock: Eine durch Overdubbing massive Soundwall, hier und da elektronische Effekte, Reverb und Hall in den Gitarren, tiefe Bass-Stimme und -Riffs mit klar Gezupftem als Kontrast und das
übliche Halbton-Moll-Klanggebilde. Die Stimmung ist depressiv, ist aber durch den treibenden Rhythmus durchaus tanzbar.

Die CD hat 10 Titel mit einer Gesamtlaufzeit von 40 Minuten, und die sind gut investiert. Zwar hat die CD nicht unbedingt einen Höhepunkt, dafür aber auch keinen Tiefpunkt. Die Band zeigt gute Songschreiberqualitäten und manch ein
Song hat sogar Ohrwurmcharakter. Meine Anspieltipps sind der Opener „Phantom Blood“, „Chrome Lips“ und der Titel-Track „Mutant Flesh“. Gerade dieser ist für mich persönlich interessant, denn hier trifft ein mega GothRock Song
Dudelsackklänge. Ohne es erwartet zu haben, das passt und rockt ohne Ende.

Ich vergebe 7 von 10 Toupierkämme.

geschrieben von Marc Seidler

 

Biography:

Los Angeles deathrock night stalkers Deth Crux spawned from the L.A. extreme metal underground, coalescing around members of doom
legends Buried at Sea and local black/death juggernauts Lightning Swords of Death. They debuted in 2015 with their now classic Pears of
Anguish demo tape, released that year by underground tape label T(R)APE. The demo tape was met with much acclaim, stirring up quite a buzz
and going quickly sold out as the band was already being hailed as a rising promise in US deathrock. In the wake of the tape’s success the band
spent the ensuing months writing new music and then booked studio time with famed sound engineer and fellow Buried at Sea bandmate
Sanford Parker (Leviathan, Wovenhand, Nachtmystium, Voivod etc.) to record what would become their shapeshifting and tumultuous debut
album Mutant Flesh, released in late 2018. Though their sound is easily recognizable as descending from the gloom and decadence of iconic UK
bands like Bauhaus, Sisters of Mercy, and Fields of the Nephilim, as well as from legendary US deathrock deviants Christian Death, Deth Crux
are all but an easy band to pin down, mostly due to their mutating and chameleon-like approach to post-punk, where beauty and ugliness,
seduction and perversion, dream and nightmare interchange constantly and construct the foundation of their sound within a framework of
profound dualism and ambiguity. What sets the band most apart from their gothic rock contemporaries however is their highly personal and
unique aesthetic inspired and influenced by the many and darkest faces of their city of origin, Los Angeles, which the band have meticulously
distilled to re-paint their home city upside down and inside out, exaggerating its dystopian traits and turning it into a primal force of inspiration
for the music and lyrics. The result is a staggering audio-visual experience where the aforementioned musical influences are set against a
backdrop of urban chaos and decadence, glamour, sex, perversion, seduction, death, and body horror, and then stirred into a blood-soaked
and hallucinating rock and roll horror story about deviated and once-human beings aimlessly and erratically populating and roaming a damned
neon hellscape.

Facebook: https://www.facebook.com/dethcruxofficial/

Label: http://www.auralmusic.com/

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Sorrownight – Unknown Presence

Gerade vom Wochenendtrip aus Finnland zurückgekommen, liegt das Debutalbum “Unknown Presence” von Sorrownight im Briefkasten.

Natürlich musste das Album gleich einige Umdrehungen im Player absolvieren – und ich fühlte mich beim Hören wieder nach Skandinavien zurückversetzt – toller Gothic und Dark Rock, melancholisch, aber trotzdem mit messerscharfen Gitarrenriffs, die zum Beispiel beim Song ‚Unveil‘ zum Headbangen einladen werden. Durch die gute Mischung aus langsameren und schnelleren, rockigen Songs, wird sich mit Sicherheit die Fanbase der Band vergrößern, da ‚Unknown Presence‘ ein breiteres Spektrum an Stilen bedient. Ich hätte die CD in Finnland dabeihaben sollen, der perfekte Sound für die Aftershowparty des Konzertes von Rain Diary, SadDoLLs und Lord Of The Lost. Ich verfolge Sorrownight schon sein einigen Jahren und bin wirklich sprachlos, was Veri Jumala und seine Band da auf die Beine gestellt haben. Auch Veri’s Stimme hat an Stärke und Vielseitigkeit enorm zugelegt, wie man an dem sehr tief gesungenen ‚Sapphire Eyes‘ erkennen kann. ‚Diamond Shadows‘ versetzt den Hörer in die gute alte Zeit von HIM zurück – der melancholische, nordische Sound der Jahrtausendwende – perfekt transportiert in die Gegenwart – ohne dabei die Eigenständigkeit von Sorrownight aus den Augen zu verlieren. ‚Buried Forever‘ wird wohl einer der Kracher für die Livekonzerte werden – flott, gerade aus und mit tollem Refrain. Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr ein Album hört, und es zu Ende ist, und ihr sagt: ‚Einmal geht noch‘. Genauso geht es mir mit ‚Unknown Presence‘ – und ich durchlebe dabei die unterschiedlichsten Gefühle, von Gänsehaut über traurig sein bis hin zum Kopfwackeln ist alles dabei. Es fällt sehr schwer, aus so einem Album Anspieltipps zu empfehlen, das Album hat so gut wie keine Schwachpunkte, oder Stellen, an denen es langweilig wird. Nun wird es Zeit, dass das komplett selbst produzierte Werk von Sorrownight das Licht der Welt erblickt und den Fans viele tolle Konzertabende bevorstehen. Ein genaues VÖ Datum steht noch nicht fest, geplant ist aber eine Veröffentlichung im Frühjahr 2019.

Tracklist ‚Unknown Pleasures‘

1. Frozen Veins (Intro)
2. A Story Of A Forlorn Love
3. Darkest Dawn
4. Unveil
5. Sapphire Eyes
6. Echo Melancholia (Interlude)
7. Buried Forever
8. Diamond Shadows
9. In Your Arms
10. Paralyzed
11. Abstract Beauty
12. Solstice (Outro)

geschrieben von Marko Jakob

Noch mehr lesen? Hier klickenSmilie: :-) 

Facebook: https://www.facebook.com/sorrownightband/

Website: https://sorrownightband.wixsite.com/

pix666: https://www.facebook.com/www.pix666.de/

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UNDERTOW – „Reap The Storm“

UNDERTOW präsentieren sich auf Ihrem neuen Album „Reap The Storm“ frischer und energiegeladener denn je. Die musikalische Umbesetzung bot die Möglichkeit sich weiter zu entwickeln, neue Fähigkeiten zu entdecken und diese natürlich auch konsequent auszuschöpfen.

Man experimentiert zum ersten Mal intensiver mit längeren Gitarrensoli und zweistimmigen Parts, der Bass trägt mehr denn je mit dem ausgefeilten Drumming zum beständigen Fundament des Sounds bei. Zusammen mit den herausragenden Vocals zeigen die 10, zum Teil sozialkritischen, zum Teil persönlichen Songs wieder erneut eine deutliche Steigerung des Spektrums der Band. Energie, Eingängigkeit, Melodie und Aggressivität welche schon immer ein Markenzeichen von UNDERTOW wahren, rücken hier nochmals ein Stück klarer in den Vordergrund.

Es ist ein Sturm der Emotionen, ein lupenreines Metal-Album das durch die verschiedenen Stimmungen der Songs getragen wird“, umschreibt Sänger, Gitarrist und Bandgründer Joachim Baschin das vielschichtige neue Epos, mit dem sich UNDERTOW einmal mehr neu definieren, viele neue Einflüsse verarbeiten und ihre ureigene Nische noch weiter ausbauen.

Der Titel »Reap The Storm« passt sehr gut zum Entstehungsprozess des Albums, der ebenso durch Rückschläge geprägt war und wir etliche Herausforderungen bis zur Fertigstellung meistern mussten.  Nicht zuletzt aber ist der Titel durch den noch von Tom verfassten Text zur Geschichte des Strafverfahrens Dudley and Stephens von 1884 entstanden, in dem es um Kannibalismus nach einem Schiffbruch ging und wie dieser zu rechtfertigen sei. Der Fall hatte damals einen regelrechten Sturm zwischen richterlicher Entscheidung und öffentlicher Meinung ausgelöst. Das Artwork des Frontcovers soll quasi die Ruhe vor dem Sturm symbolisieren, die Wirbelsäule als widerstandsfähigen, unerschütterlichen Part, während die Pusteblume sich schon bei leichtem Wind in alle Himmelsrichtungen verteilt.“

Produziert und gemischt wurden die Songs zum fünften Mal in Zusammenarbeit mit Roger Grüninger im Studio 141 in Schwäbisch Hall, der unter anderem auch schon für die Vorgänger „Don’t Pray To The Ashes“ und „In Deepest Silence“ verantwortlich war (Rock Hard Platz 1 & 3 / Metal Hammer 2 & 3). Auch beim Mastern hat man nichts dem Zufall überlassen und nahm die Dienste von Achim Köhler (Amon Amarth, Sodom, Accept, Primal Fear, Brainstorm… ) in Anspruch. Cover und Booklet wurden wieder von Björn Gooßes von Killustrations gestaltet (Sodom, Dew Scented, Hackneyed, Kvelertak…Smilie: ;).

Die Geschichte

UNDERTOW existieren seit November 1993 und sind mit satten 25 Jahren eine der langlebigsten Bands der deutschen Metalszene. UNDERTOW machen Metal. Nicht im Sinne von Heavy-, True-, Speed-, Prog-, New- oder Was-auch-immer-Metal, sondern im Sinne von aggressiver Gitarrenmusik, klischeefrei, unverkrampft, straight und energiegeladen. Trademarks sind seit jeher der melodische Gesang und hochgradig wiedererkennbare Songs(trukturen).

Seit 1994 auch live aktiv, wurde bereits im selben Jahr ein erstes Demo aufgenommen. Später folgte dann mit „Slope“ eine DIY CD. Anfang ’99 wurde für das Label SUB ZERO die CD „Harm OnE“ aufgenommen, die im Mai über ZYX veröffentlicht wurde. Kurz nach den Aufnahmen trennte man sich von Schlagzeuger Christoph Eberhard und ersetzte ihn durch Oliver Rieger.

Im April 2000 begleiteten sie die „The South shall rise again“-Tour von Crowbar, Eye Hate God, Soilent Green und Drecksau und im Juni 2001 waren sie zusammen mit den New Yorkern Pist On auf Deutschland-, bzw. Österreich Tour. 2002 kam das Album „Unit E“ in die Läden, gefolgt vom 2003- Release „34CE“ und der 14 tägigen Tour mit den Labelmates End of Green, die neben Deutschland auch Abstecher nach Belgien und Österreich machte! Im Dezember 2003 verkündet der Drummer

Oliver Rieger seinen Ausstieg auf Mitte 2004. Joschi und Tom machen mit Rainer Pflanz das Trio aber schnell wieder komplett und machten sich ans Songwriting fürs nächste Album „Milgram“, das Anfang 2006 erschien. Im April 2006 ging‘s dann auf ausgedehnte Europatour mit Pro-Pain.

Anfang 2008 wurde, nach ausgiebiger Vorbereitungsphase, wieder das Studio 141 von Roger Grüninger in Schwäbisch Hall heimgesucht. Diesmal sollten sich die Aufnahmen auf knapp über ein Jahr erstrecken. Aber was lange währt wurde endlich gut: Das Ergebnis mündete in eine absolut durchdachte und ausgereifte Platte namens „Don´t Pray To The Ashes“ auf der jedes noch so kleine Detail akribisch ausgearbeitet wurde. Das Album schaffte es zur Platte des Monats im Rock Hard und erhielt Höchstpunktzahlen in sämtlichen relevanten Metal Magazinen.

Nach der Produktion wurde mit dem fertigen Album in der Hand eine neue Labelheimat gesucht, nachdem die langjährige Zusammenarbeit mit Silverdust mit der Veröffentlichung von „Milgram“ beendet wurde. „Don’t Pray To The Ashes…“ erschien also im Dezember 2009 bei Prevision Music, einem Unterlabel von Supreme Chaos Records.

In den Folgejahren war die Band auf vielen Festivals und weiteren gut besuchten Clubkonzerten in ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland unterwegs. Auch wurde wieder unter dem Banner „Burn To Ashes 2010“ eine Tour durch ganz Deutschland mit den Freunden von HACKNEYED bestritten.Die vielen Konzerte und ausgiebigen Proben führten dazu, das sich Drummer Rainer Pflanz Ende 2010 von der Band verabschiedete und wieder durch Oliver Rieger ersetzt wurde, der vor Energie nur so strotzte und das Erbe gerne wieder übernahm.

Zur Songwritingphase zum Folgealbum „In Deepest Silence“ wurde im Mai 2012 personell aufgestockt und es kam Gitarrist Markus „Brandy“ Brand zur Band, der den Soundhorizont von UNDERTOW erneut um einiges erweiterte. Im Dezember 2013 kam dann das Album „In Deepest Silence“ über Supreme Chaos Records auf den Markt und konnte erneut Höchstpunktzahlen in den Reviews der Szenemags einfahren. In den darauffolgenden Jahren wurden wieder ausgiebigst Konzerte und Festivals gespielt u.a. eine Deutschland Tour mit End Of Green und mehrere Konzerte der Harmful Abschiedstour.

Um die Songs für das nächste Album zu schreiben ließen sich UNDERTOW bis Ende des Jahres 2015 Zeit. Man wollte diesmal bewusst die Songwritingphase kürzer halten um das Material kompakter klingen zu lassen. In der Zeit bis zum Beginn der Aufnahmen zum neuen Album im September 2016, wurde viel Zeit in neue Soundelemente, Songstrukturen und die Verbesserung der Fähigkeiten am eigenen Instrument investiert. Im Herbst 2016 enterte man erneut das Studio 141 in Schwäbisch Hall, um unter der bewährten Produktionsleitung von Roger Grüninger die Songs zum neuen UNDERTOW-Album „Reap The Storm“einzuspielen. Leider verkündete Bassist Tom während den Aufnahmen seinen Ausstieg, was die Band zunächst in eine Schockstarre versetzte und zu mehrmonatiger Zwangspause der Aufnahmen führte.

Jedoch konnten die verbliebenen Mitglieder von UNDERTOW in Andreas Hund einen neuen, fähigen Bassisten verpflichten, der nicht nur menschlich zur Band passt, sondern auch durch sein unglaublich songdienliches Bassspiel begeistert.

Die Band hat mittlerweile bei über 500 Auftritten (u.a. mit Katatonia, Danzig, Kreator, Alice Cooper, Cataract, Hypocrisy, Heaven Shall Burn Crowbar, The Haunted, Finntroll, Sentenced, Maroon, Neaera, Emil Bulls, Volbeat, Farmer Boys, Harmful, Paradise Lost, Pro Pain, Prong, Caliban, Soilent Green, Moonspell, Eye Hate God, Brainstorm, End of Green) ihr Material live präsentiert.

Und auch nach mittlerweile 25 Jahren ist bei UNDERTOW die Motivation und der Ehrgeiz, die Liebe zu Ihrer Musik und der Spaß dabei ungebrochen!

 

Tracklist:

01. Floating

02. Zero Type X

03. Reap The Storm

04. Empire

05. Thieves & Liars

06. Crown Of Scars

07. 11 Hours

08. Trails For The Blind

09. Burdened

10. I Turn To You

11. Dunning Krueger

 

UNDERTOW sind:

Joachim Baschin – Gesang, Gitarre

Oliver Rieger – Schlagzeug

Markus Brand – Gitarre

Andreas Hund – Bass

 

Website: www.undertow.de

Facebook: www.facebook.com/undertowband

Label: www.el-puerto-records.com

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ANY GIVEN DAY – News & Interview Days for the Upcoming Album „Overpower“ (Arising Empire)

 ANY GIVEN DAY 
– Offizielles „Making Of“-Video zum aktuellen Musikvideo „Loveless“! 
– Neues Album „Overpower“ 

Die Metal Shooting Stars ANY GIVEN DAY aus dem Herzen des Ruhrgebiets veröffentlichten das Musikvideo zur brandneuen Single ‚Loveless‘. Die Single läutete den Pre-Order Start ihres kommenden Studioalbums »Overpower« ein, welches am 15. März 2019 via Arising Empire erscheinen wird. Schaut euch die brandneue Single ‚Loveless‘ hier an: https://youtu.be/2cpaHJY0rpE

Und hier ist das offizielle „Making Of“-Video zum aktuellsten Musikvideo „Loveless“! 
https://youtu.be/UdSgie-jCaw

„‚Loveless‘ ist unsere zweite Single und hat einen langen Entwicklungsprozess hinter sich und sich im laufe der Zeit immer wieder verändert. Es gab mehrere Varianten von Refrains die musikalisch und textlich immer wieder überarbeitet wurden. Wir haben uns mit dem Song viel Zeit gelassen, da wir ihn so perfekt wie möglich haben wollten! In ‚Loveless‘ geht es um das Gefühl innerlich gefangen zu sein oder sich selbst im weg zu stehen. Man will ausbrechen oder etwas verändern aber schafft es einfach nicht. Das Leben hat seine Schattenseiten aber wer kämpft und durchhält wird auch wieder Licht sehen.“ – ANY GIVEN DAY

„Overpower ist unser härtestes und melodischstes Album. Jeder Song ist ein Unikat und hat seine eigene Atmosphäre ohne den eigenen Sound zu verlieren. Mit diesem Album haben wir uns weiterentwickelt und zeigen neue Facetten“, erklärt die Band.

»Overpower« tracklist:
01. Start Over
02. Loveless
03. Savior
04. Taking Over Me
05. Lonewolf
06. Devil Inside
07. Sure To Fail
08. In Deafening Silence
09. Whatever It Takes
10. Fear
11. Never Surrender

Auch wenn sie aus Deutschland kommen, so leben ANY GIVEN DAY doch den amerikanischen Traum. 2012 gegründet, haben sie 2014 mit dem Debüt »My Longest Way Home« (#28 in den deutschen Album Charts) bereits für großes Aufsehen sorgen können und mit ihrem 2016er Album »Everlasting« (#14 in den Charts) gezeigt, dass sie mehr als nur ein Internet-Phänomen sind. Heute können ANY GIVEN DAY auf unzählige Tourneen und Shows auf Bühnen jedweder Größe mit Genre-Koryphäen wie CALIBAN, BURY TOMORROW, TRIVIUM oder SUICIDE SILENCE sowie euphorische Publikumsreaktionen und eine exponentiell angewachsene Gefolgschaft blicken, die die Band bei jeder sich bietenden Gelegenheit frenetisch feiert. Auf »Overpower« haben ANY GIVEN DAY ihren einzigartigen Mix aus unaufhaltbarer Brutalität, eindringlichen Melodien und unglaublicher Catchiness perfektioniert. Umgeben von dem großartigen musikalischen Können seiner Bandkollegen, lehrt der einmalige Dennis Diehl (Sänger, Growls & Clean) mit seiner einzigartigen Stimme und epischen Gesangslinien jeden amerikanischen Radio-Rock-Sänger das Fürchten. Nehmt egal welchen Song des Albums und ihr bekommt walzende in-die-Schnauze-Modern-Metal-Gewalt mit epischen Spannungsbögen, die die Basis für die Klasse von »Overpower« bilden – und dabei immer eine aufbauende, positive Message bereithalten.

ANY GIVEN DAY sind:
Dennis Diehl – Gesang
Andy Posdziech – Gitarre
Dennis Ter Schmitten – Gitarre
Michael Golinski – Bass
Raphael Altmann – Schlagzeug

Rezension

Nebel durchzieht die Häuserschluchten aus rotem Ziegel und Stahlbeton – künstliches Licht flackert. Rot durchdringt das Wabern und ein leichtes Brummen ist unter der Erde zu hören. Das Rot wird heller, doch statt der Sonne zieht ein Meteor einen brennenden Streifen durch den Himmel und schlägt erbarmungslos ein.

Das ist, was mir beim Opener „Start Over“ in den Sinn kommt. Mir liegt die CD „Overpower“ der Gelsenkirchner MetalCore Band „Any Given Day“ vor, die am 15.03.2019 erscheinen wird und in die Metalcore-Szene erbarmungslos einschlagen wird.

STOP! Bevor Ihr diese CD anhört, muss ich eine Sache anmerken. Entstaubt Eure Kutten, ölt die Tattoos auf dem Unterarm, schmeißt die Haargummis in die Ecke und dreht die Anlage bis zum Anschlag auf!

Diese CD ist so ein Megabrett, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Sie hat einen fetten Drive und unglaublichen Druck, dass einem schwindlig wird. Die CD ist sehr gut abgemischt und die 11 Tracks bieten alles, was das Metal Herz begehrt. Jeder Song hat eine Geschichte und eine eigene Atmosphäre. Die Musiker beherrschen Ihre Instrumente perfekt und der Sänger bedient sowohl die Growls als auch den Clean – und beides sogar richtig gut. Die Songs „Savior“ und „Lonewolf“ sind als Video auf YouTube verfügbar und mehr als ansehn- und -hörlich. „Savior“ ist einer meiner Lieblingstracks auf der CD und wenn ich ehrlich bin, gefällt er mir besser als der neue Kram von B4MV. Ein nettes Intro, die Gitarre steigt ein und dann lass gehen Kapelle – Moschen für den Weltfrieden und dazu gesellt sich ein melodischer Refrain. „Lonewolf“ ist etwas ruhiger, was man nach den ersten Tracks auch vertragen kann – ein Metalcore-Schmachtfetzen par excellence. Neben den Videoauskopplungen möchte ich „Whatever it takes“ und „Never surrender“als Anspieltipp geben. Hier wird sich der MoshPit ganz von alleine in Bewegung setzen.

Insgesamt ist die ganze CD voll mit geilen Licks, Riffs, Soli, Tempiwechsel, Herz, Power und guter Musik. Sie ist etwas für die Metalfaust, die Pommesgabel und den Hairkopter. Die Band steht den internationalen Metalcore-Giganten in Nichts nach! Ich postuliere, dass diesen Sommer einige Festivals Kopf stehen werden.

Ich vergebe (seltene) 10 von 10 Kohleschippen.

geschrieben von Marc Seidler

Facebook: http://www.facebook.com/AnyxGivenxDay 

instagram: http://www.instagram.com/anygivenday 

Website: https://anygivenday.eu

FOCUSION Promotion & Marketing:http://www.focusion.com/

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Almøst Human – XS2XTC

Gegründet in den 90ern von Olivier Perdrizat (Gitarre und Komposition) und Rosario Fullone (Drums), war Almøst Human ein paar Jahre später fast wieder in der Versenkung verschwunden, um 2008 wieder aufzutauchen, als Jan Peyer (Bass) der Band beitrat. Dieses produktive Line-Up wurde durch Chris Matthey (Gitarre), dessen Produzententalent der Band halfen, einen kraftvollen alsauch filigranen Sound zu schmieden, komplettiert. Etwas später stieß Ben Pluss (Sänger) dazu, um mit seinem Verve und seiner einzigartigen Gesangsstimme den Songs Leben
in Fleisch und Seele einzupeitschen.

Almøst Humans Musik pendelt zwischen Introspektive und Wutanfällen, Schwere und Besänftigung. Während sie sich über die metalüblichen Klischees (okkulte Symbole, Blut) lustig machen, macht sich die Band Gedanken über die
menschliche Natur und dem Platz, den die Menschen einnehmen – oder einnehmen wollen – im Königreich der Tiere. Indem die besondere Technik des Extreme Metal mit der Energie der Rockmusik verbunden wird, konzentrierensich Almøst Human im Großen und Ganzen auf Melodie undEmotionen.

Nach der Veröffentlichung der hochgelobten Debüt-EP “Ø” (2012), arbeitete die Band Ende 2014 mit den beiden Schweizer Komödianten Vincent Kucholl und Vincent Veillon von der Radio- und TV-Show „120 secondes“ zusammen.
Außerdem komponierten sie Musik, die sie auch aufnahmen und mixten, für das Metal-Duo Black Lion Genocide aus dem Kanton Wallis. Die Band spielte auf der Hauptbühne des Paleo Festival 2015 mit Black Lion Genocide vor 40.000
Fans.

Almøst Human erstes Album „XS2XTC“ beinhaltet 14 neue Songs und wird Ende November 2018 veröffentlicht werden. Die Platte stellt die Frage, ob das was wir sehen, die Realität ist, oder nur das, was wir sehen wollen, und besiegelt auch
die Wiedergeburt der Band.

Audio Tracklisting:
1 System Of Beliefs 06:04
2 Warpigs 05:47
3 Naked Now 04:45
4 What Makes You So Hard? 05:55
5 Chemical Breakfast 03:07
6 Divine Comedy 05:14
7 Baby Glued 05:50
8 Clowned 03:25
9 Beloved Pet 06:43
10 Promised Paradies 01:20
11 In The Name(s) Of God(s) 06:37
12 Fucktory Of Illusions 07:30
13 From Womb 2 Tomb 00:48
14 Welcome 2 Neverland 14:52

Label: http://www.fastball-music.de/

Almøst Human – XS2XTC – Rezension

1977 – ein junger Gunther von Hagens arbeitet in Heidelberg an der Idee der Plastination und skizziert eines seiner Exponate, die er später in der weltberühmten Ausstellung „Körperwelten“ ausstellen will. Das kommt mir in den Sinn, wenn ich mir das Cover der CD „XS2XTC“ der Schweizer Band „Almøst Human“ ansehe. Die Bleistiftzeichnung zeigt einen Mensch, der sich selbst die Haut abzieht. Wenn man XS2XTC (Access to Ecstasy) hat, denke ich in Zusammenhang mit dem Bild an eine Metapher, sein äußeres/altes Ich abzustreifen und das innere Ekstatische zu entdecken. Da ich die Art Cover mag und die Thematik spannend finde, bin ich gespannt, was mich erwartet – obwohl ich eher Gothic-Rock erwartet hätte statt Metal.

Beim ersten Durch hören hat die Band schon einen Stein bei mir im Brett. Ich finde keinen Vergleich, keine Kopie, keinen Einfluss anderer Bands. Die wird es sicher geben, aber es scheint als haben sich die Musiker selbst und untereinander gefunden.

Der Opener „System Of Beliefs“ musste ich mehrmals hören. Zum einen, weil ich herausfinden wollte, ob es sich bei den hohen Tönen um einen Synthesizer oder extrem verzerrte Gitarren handelt (ein Stilelement der ganzen CD) und zum anderen, weil die Bridge und Refrain unglaublich gut ins Ohr geht und der Clean-Gesang sich gut in das Growling einfügt. Eine würdige Nr.1, die wunderbar die Facetten und die Musikalität der Bandmitglieder zeigt. Das Lied endet mit einem gehaltenen gezerrten Ton…und der nächste Song überraschend riffig mit sehr langen Pausen. „Warpigs“ ist ein härterer Titel und, ganz dem Kriegsgedanken folgend, voll mit Stakkato-Riffes. „Naked Now“ ist ähnlich treibend und damit es nicht langweilig wird, wird das Lied mit einer Fläche aufgebrochen. „What Makes You So Hard?“ ist gespickt mit Triolen, unerwarteten Pausen, Passagen und Stilwechseln. Es ist der anspruchsvollste Song der CD für den Hörer. Ich könnte mir vorstellen, dass es dem einen oder anderen nicht gefällt. Ich persönlich mag ab und an solch harten Tobak. Der Instrumentaltrack „Chemical Breakfast“ gefällt mir weniger. Es ist mir zu wenig los und mir fehlt das Verständnis, dass von drei Minuten eine Minute ausgefaded wird. „Divine Comedy“ und „Baby Glued“ sind wiederum Songs, die man sich mehrmals anhören muss. Ein musikalisches Stilelement jagt das nächste, was zunächst verwirrt, dann aber doch irgendwie gefällt. Die Band hat es mit „Clowned“ geschafft einen traurigen Clown musikalisch zu interpretieren. Man hört Tonfolgen von Zirkusmelodien heraus – sehr gut gemacht und fast mein Lieblingstrack auf der CD, wäre da nicht „Beloved Pet“. Dieser Track ist so spannend, dass er unter allen Titeln sofort auffällt. Er erinnert mich an den klassischen Dramen/Komödienaufbau der Literatur in 5 Akten. Sphärisches In- und Outro, melodischer Zwischenpart und gute Headbangparts dazwischen. „Promised Paradies“ ist ein Übergangstrack mit gesprochenen Worten und verzerrten Sounds. Es geht um die Worte Gottes, die uns das Paradies versprechen. Schöne Idee, denn „In The Name(s) Of God(s)“ wird postum damit abgerechnet. Hier merkt man, dass alle Musiker damit einverstanden sind, denn jeder legt so richtig Wut und Enttäuschung in das jeweilige Instrument. Am Ende hört man den Sänger um Luft ringen. Auch eine super Idee um dem Growling den Stempel Diesmal war es ernst aufzudrücken. Nach diesem Titel klingt „Fucktory Of Illusions“ fast schon langweilig. Dennoch ist auch er toll gemacht mit ansprechenden Tempiwechseln, Riffs und melodischen Passagen. Ich finde die Idee das eigene Gehirn als „Fuckbrik der Illusionen“ zu betiteln genial. „From Womb 2 Tomb“ ist erneut ein Übergangsstück für den letzten Track „Welcome 2 Neverland“. Er ist auch wieder ein kleines Goldstück, wenn man sich einmal rein gehört hat. Die Band bedient sich arabischer und Zigeuner-ähnlichen Tonfolgen um das Neverland zu beschreiben. Nach sechs Minuten ist der Song vorbei, der CD Player zeigt aber noch 9 Minuten an. Juhu, ein Ghost Song. Und genau das ist er. Ich verrate nicht zu viel.

Mein Fazit: Die CD ist klasse, hier und da schwierig und nichts für Mal-Eben-So-Hören. Man wird mitgenommen und die Thematiken sind stimmig, die Musik ist astrein und es gibt Überraschungen. Einen Wunsch würde ich der Band gerne nahe bringen. Die Titel und das Arrangement lädt gerade dazu ein, dass die CD in einem durch gemixt ist. Teilweise sind die Pausen zwischen den Tracks seltsam oder störend. Insgesamt vergebe ich 8 von 10 Pommes -Forgglä.

geschrieben von Marc Seidler

Label: http://www.fastball-music.de/

 

 

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ALCEST -SouvenirsDunAutreMonde

BACK IN 2007 

« Souvenirs d’un autre monde » came out ten years ago, in 2007. It’s crazy to witness time flying by so fast. It seems like the album was released only yesterday, yet so many things happened in the life of the band during this period of time. The album was sounding very different than what was to find in the music scene back then and I wasn’t sure about how people would react to it. I didn’t feel scared or insecure about it, just really excited and curious to see what the reactions would be like. « Souvenirs d’un autre monde » was
written with no other purpose than pure artistic ambition and it definitely felt special, in a positive way, but it was also evident that it wouldn’t be an album for everyone. I would have never imagined that so many people would get into it in the years after its release and into the Alcest sound in general.
Now with internet and the easy access to music, people got more curious and open in terms of genres. They are eager to discover new and adventurous sounds, but back in 2007 it was still a different story, especially within the metal realm. The metal scene evolved a lot recently, in a very good way in my opinion, and it seems that metal fans also listen to completely other genres outside of their «comfort zone» now.

At the time, Alcest was a still solo project. I just had a demo tape released in 2001 of raw, traditional black metal (I was really young, 15 years old, and had just started playing music in a serious way) and an EP « Le Secret », that came out in 2005, which I consider to be the first actual Alcest release. This EP gave birth to the sound, concept and identity that the project had on « Souvenirs d’un autre monde » and also on the later records. In 2006, Alcest had a Myspace account and Fursy (from Les Discrets, one of my oldest friends), told me to send a message to Prophecy Productions, asking them to check out my music. We both liked the label, as they were different from the other metal labels, and thought it could be a good match. Prophecy always had a strong identity, both visually and in the choice of their bands, so when they replied me, saying that they had listened to the tracks I later sent them
on CD-R, liked them and wanted to sign Alcest, I was really overjoyed.

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GENESIS & CONCEPT

It’s never easy for me to talk about the concept behind Alcest and « Souvenirs d’un autre monde », which is probably why I choose music as a way to deal with it, instead of something else. I had a spiritual experience in my childhood that had a big impact on my life and my way to perceive existence.
Later on when I started Alcest as a teenager, instead of sticking to the black metal style of the beginnings, I decided to go in the opposite direction and use the experience I had as a child as the main theme and source of inspiration for this project. That is still the case today. Spirituality is the central theme of Alcest, along with some others, such as the passing of time, romanticism and nostalgia, which are usually darker and more down to earth topics. Each record we release is dealing with a different side of this concept, showing a different angle of the same story depending on my emotions and my evolution as a person in this world. I would say however that « Souvenirs d’un autre monde » is a key album in Alcest’s career. At this period, the approach I had to the whole project felt really new and fresh. I was translating the concept of the band in the purest, most direct way; something that was unique for this release and that hasn’t been the same before or after it.

« Souvenirs d’un autre monde » means « Memories from another world ».

As a kid, I experienced vivid memories of a place that is not what we all know here. In my mind there were images, sensations and sounds from a sort of vast heavenly garden, where everything seemed to vibrate and glow in pearly light; the trees, the streams and the grass were moving in harmony.
There I could get an intense feeling of serenity and peace that is nothing like we can experience on Earth. This place seemed so alive, and I can’t stress enough the weight of the the word «alive» here. It was more alive than anything else. There was this melody, an indescribably beautiful music floating in the air and that seemed to come from the whole scenery, as if it was an inseparable part of it. In these memories, I could feel everything around me in a different way than how we usually do in our human forms. I wasn’t in
terfering with the surroundings through the filter of my 5 human senses, but instead all the senses were intensified and seemed to blend within each other.
I felt like I could hear the colors, touch the fragrances in the air and perceive the language and the deep meaning of this place, as if I was a part of it myself. I remember there also were some presences, some ethereal beings, that I couldn’t recognize, but that seemed very familiar to me. The deep essence of myself surely knew who they were. They could communicate with me in a language without words and their message was a message of absolute love and understanding. It was just like time had stopped, or simply didn’t exist
there, and there were no fears or mortal torments to be found.
These images were coming to me most of the time during the day, especially when I was in contact with nature or in a specific sensitive state of mind. I never really knew what they were and where they came from, but the feeling I had was magical and I was sure that it was absolutely real. When my childhood had passed, I sort of put theses memories aside for a while, but it all came back later on when I realized that these experiences weren’t something
common and that there must have been a reason why I had them. I started to think that I was obliged to do something with it, if not talk about it (I never liked talking about it, probably because of my fear to be judged or being called crazy by the more closed-minded people), then at least trying to honor it and portray it through music. I found a lot of comfort when I started to get more into spirituality and subjects like Near Death Experiences. Then, I discovered that people who were in alternated states of consciousness, were describing very similar things to my visions. I started to feel less alone and convinced that it wasn’t just something from my imagination. Since the release of « Souvenirs d’un autre monde », I have met people all around the world that told me they had comparable experiences. I feel that in my case, it’s possible that I could have kept memories from a spiritual world where we would go before and after being on Earth. I believe in the existence of a soul, an essence infinitely bigger than our human self, that is separate from the body, but that gets reincarnated into a body as a vehicle for the time of its earthly existence, in order to learn, grow and get to experience material life. I believe that we have nothing to fear and that death is just the passage from one state to the other.
The best way for me to stay in touch with this place and these sensations now, is thru contact with nature. What inspires me the most, is to go out into a beautiful garden or into the forest in spring, when nature is coming back to life and when the trees with newborn emerald leaves, move in the breeze.
Then I can get intense reminiscences of this spiritual world; it’s like a trigger.
The landscapes of the south of France can look similar to the place of my memories. There are a lot of tall trees that grow next to water, fountains, enchanting green oaks and some mediterranean houses with elegant white columns. This whole region near my hometown is almost taking the shape of an otherworldly scenery sometimes. There actually are several pictures in the artworks of « Le Secret » and « Souvenirs d’un autre monde » of the
spots where I used to go to get inspired. I am sure that being born in the South of France wasn’t a coincidence and the beauty of the landscapes there had a very important role in the way Alcest and my spirituality developed.

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RECORDING

I didn’t make any demo versions of the songs, so I kept all the riffs and song structures for the record in my mind. I played them regularly over the months and years it took to
make the album, to check if I was sure about everything that I had got until the writing process was almost complete. The album was recorded and mixed at my parent’s home in Bagnols-Sur-Cèze over a period of 1 year and a half, during 2005 and 2006. I had no skills in terms of music recording, just a pair of ears and a small book about the subject, that a friend had lent me but that I ended up not reading much of in the end. I wasn’t experienced at all, but still wanted to achieve a decent sound, so that’s probably why it took me such a long time. As far as gear is concerned, I wasn’t comfortable with technology and music programs on computers, so I decided to buy a digital physical recorder. I chose the Roland VS-2400 CD, that had 24 tracks, a built in editing/mixing interface (that was really limited), sound effects, a mastering tool, and a CD burner. In other words, it was just like a regular studio setup but you’ve got everything in a single machine.
The audio quality wasn’t as good as what you could get in a real studio with pre-amps, professional microphones and everything, but it was decent enough.
The other pieces of gear I had, were a super cheap drum microphone setup, which I don’t remember the brand of.
It wasn’t even an authentic brand I think… You got 6or 7 mics in a plastic box, for the price of one ok, « normal » mic. They were surely awful… Paired with the basic drum kit I had (a cheap Pearl Export kit), that’s probably why the sound of the drums is so lo-fi. In retrospective, I
think it gives a certain charm to the overall sound though, something quite organic and DIY. For the guitars, I had a Peavey guitar and a Marshall 8240 Valvestate S80 amp.
The Peavey was a cheap guitar as well, but for some reason sounded really good. Especially the clean tone, which was fantastic. I kept on using that guitar on the sophomore album, « Écailles de lune » that contributed to the dreamiest clean sound we had in Alcest, in my opinion.
For the main rhythm distortion, two tracks panned left and right were laid down, using the saturated channel of the Marshall and a SM57 microphone. Then I recorded two other tracks with a Line 6 Pod and a different texture to give the rhythm section more density. The SM57 was also used for the voice. It’s not the most obvious choice to record soft clean vocals, but with a bit of EQ later in the process, it worked pretty well. For the bass, I had a Ibanez SR that was plugged directly into the console. The only regret I have concerning the recording is the way I recorded the acoustic guitar, which in the end has quite an important role on the album. Just like the bass and the Line 6 rhythm guitars, I plugged it directly into the recorder (it was an amplified acoustic guitar), but I should have taken the sound with a microphone instead, to give it a warmer and more roomy sound.

The mix and mastering took a long time, because I was always doing comparisons with other records. I had to burn CDs for each version, go to my bedroom upstairs and then compare it with some reference albums to make sure that everything was alright. Burning a CD with this
recorder took ages, so the whole thing was extremely tedious. In the end, I can say that the sound surely isn’t the most common or professional I’ve heard, but it has a strong character and a lot of authenticity. I really don’t have much regrets for this record, and the fact that it
wasn’t a bombastic and loud production (due to my lack of knowledge and experience), actually increased the fragile and airy feel of the album.

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MUSICAL INFLUENCES

At the time I started to work on « Souvenirs d’un autre monde », I was already listening to a lot of bands outside of the metal realm. I’ve always been really open-minded and curious when it comes to discovering new music. However, ten years ago it was not common in the French underground metal community to appreciate both black metal and other bands like Depeche Mode, New Order and Joy Division, which count among my favorites. I remember that during the making of « Souvenirs… » I tried not to get directly influenced by music from
the outside and kept the inspirational sources as personal as possible. Obviously, the things I listened to certainly left a mark on me anyway; that’s something you can’t really avoid. Bands like Dead Can Dance, The Smashing Pumpkins and Yann Tiersen for example. I was crazy about Yann Tiersen’s album « Rue des cascades ». It had simple, almost childlike, touching melodies and a strong nostalgic feel. It’s possible to hear its influence on « Souvenirs d’un autre monde ». « Siamese Dream » by The Smashing Pumpkins (probably my favorite record ever) completely changed the way I conceived heavy music, because it was the first time I heard a heavy band using both major/uplifting chords and a wall of distortion. I just loved that sound and felt connected to it for my own music too. There also was an obvious influence from the 90’s Norwegian black metal in the blasting drum parts and the tremolo picking. At the time, I wanted to keep some elements from black metal, but to use them in a completely different context. Instead of having dark and grim melodies, I would use the distortion and
the fast tremolos to achieve an uplifting, nostalgic and luminous feel. As for shoegaze, I got into that scene and bands like Slowdive precisely during the recording of the album, so it didn’t actually influence the writing process. There are so many different impulses in the music (I forgot to mention celtic and classical music), that people often struggle to put Alcest into a genre box. That’s probably why the most conservative metal people disliked us in the beginning. I remember the response to the album was very contrasted. « Souvenirs d’un autre monde » was a love or hate thing for people. In my opinion, there shouldn’t be any compromises when it comes to making art. This album in its overly fragile and otherworldly atmosphere could definitely fall in the category of «no compromise». Alcest is often labelled as the pioneer of « blackgaze », which is certainly a great compliment to me, but I’ve always felt that our sound palette was more diverse than the guidelines of that genre. I would say that other blackgaze bands are usually more « black » than « gaze » so to speak, which is not necessarily our case.

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RETROSPECTIVE

« Souvenirs d’un autre monde » is the album that took the longest time to compose and record out of the whole Alcest discography. The com position started with the title track « Souvenirs d’un autre monde » in 2002/2003 and was finished in 2006 with the song « Tir Nan Og ». I was still at school, so I couldn’t focus on music full time, but the main reason for the delay of this process, was the fact I had a really specific idea that needed to be achieved. I wasn’t in a hurry; only the final result mattered. Now when I compose music, I can have periods of doubts, often asking myself if the material is good enough or not. For this album,
it was a different story. I was free from any kind of pressure from the outside, and because I was still quite unexperienced as a musician, the whole thing ended up feeling very genuine. It’s a pure concept album that didn’t follow any pre-established rules. All of this gives « Souve
nirs… » a really special place in my heart today and is probably also why it’s one of the proudest moments of my musical career so far.
-Neige, June 2017.

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Facebook: https://www.facebook.com/alcest.official/

Website: http://www.alcest-music.com/

Dooweet: http://dooweet.org/

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An Erotic End Of Times – Chapter One- VÖ: 02.06.2017

„Chapter One“ ist ein Soundtrack, der das Ende der
Zeit, das Ende der dunklen und erotischen Epochen,
beschreibt.

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Das erste Album von „An Erotic End Of Times“
zelebriert das Leben und den Tod mit einer
eindringlichen Mischung aus Gothic-, Industrial- und
Metal-Stilrichtungen und bewegt sich musikalisch wie
auch inhaltlich im Genre-Bereich zwischen Fields of
The Nephilim, Type O Negative und Katatonia.
Philippe Deschemin, Sänger und Bandleader der
Industrial / Metal Band PORN, und Erwan Frugier
spielten in besagter Band zwischen 2005 und 2006
gemeinsam und starteten „An Erotic End Of Times“ im
Jahr 2015. Philippe ist ebenso Schriftsteller, Journalist
und hält Vorträge an der französischen Universität Du
Paris Viennois über politische Philosophie.
So vermitteln die Texte der Songs eine zugleich
beschauliche wie universelle Message, die sich mit
dem „Ende der Zeit“, mit dem Ende einer Ära, einer
Welt beschäftigen. Die düstere Stimmung des Themas
manifestiert sich in Form einer Musik, die es vermag,
die Genre-Grenzen zwischen Gothic, Industrial und
Metal nahtlos verschmelzen zu lassen.
Der griechische Philosoph Platon sagte bereits, dass
die Philosophy das Lernen zu sterben beschreibt. „An
Erotic End Of Times“ zeigen den Weg an das Ende der
Zeit.

an-erotic-end-of-times-(cover)

Tracklisting:

1 I Am Become Death 02:23
2 Love Is The End 03:19
3 No Rights Except To Die 05:17
4 A Freaky World 04:47
5 One Second After 05:17
6 Writings On The Wall 04:59
7 The Hangman 05:42
8 The Origin Of All Coming Evil 06:41

Facebook: https://www.facebook.com/aneroticendoftimes/

Label: Les Disques Rubicon / Echozone: http://www.echozone.de/

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