Aktuelles

 

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Nach vier Jahren erscheint nun endlich das neue „Massiv in Mensch“-Album „Am Port der guten Hoffnung“ auf dem jungen schwedischen Label „Katyusha“. Die Band um Daniel Logemann hat sich bei der Produktion des Albums viel Zeit gelassen und somit wirkt die Platte auch deutlich gereifter als die Vorgängeralben.

Thematisch besinnen sich die (türkisen) Friesen aus Varel mehr denn je auf die Kernthemen Energie, Wasser und ihre maritimen norddeutschen Wurzeln. Das Album ist von deutschen Texten geprägt, die vor allen Dingen durch Selbstironie und Reflexion gekennzeichnet sind. Ein Beispiel hierfür ist sicherlich „Rotto Nave“, das sich mit den Begleitumständen des „Costa Concordia“-Unglücks beschäftigt. Dass „Massiv in Mensch“ jedoch auch über den Tellerrand hinaus gucken, beweisen Titel wie „Sunt Terminat“ oder „Der schwarze Mann“. Letzteres ist eine Coverversion eines Kinderliedes von Arend Agthe, der in den frühen 80er Jahren viele Filmballaden für die „Sesamstraße“ konzipiert hat. Der Urheber selbst hat sich zur Interpretation folgendermaßen geäußert: „Glückwunsch!

Es hat mir großen Spaß gemacht, Ihre Fassung zu hören. Ehrlich gesagt gefällt sie mir besser als unser damaliges Original.“


Der Sound von „Massiv in Mensch“ hat sich über die Jahre stets durch Diversität ausgezeichnet. Auch „Am Port der guten Hoffnung“ macht hier keine Ausnahme, so dass eine große stilistische Bandbreite an elektronischer Musik abgedeckt wird. Und trotzdem eint alle Songs eine gewisse Griffig- und Kompaktheit, die darauf schließen lassen, dass „Massiv in Mensch“ deutlich songorientierter arbeiten als auf ihren Vorgängerwerken. Die Partizipation der Instrumentalisten Muck Kemmereit (Drums), Marwin Voß (Bass), Jonathan Millat (Gitarre), Thomas Rauchenecker (Keys) und Tomas Appelhoff (Gesang, Produktion) macht sich deutlich bemerkbar, denn viele Songs klingen lebendiger, rauher und manchmal rockiger als auf ihren früheren Werken.

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Das Album wird als Doppel-CD erscheinen. Während auf der ersten CD das klassische Studioalbum vorliegt, gibt es auf der zweiten CD viele Remixe und Zusammenarbeiten, z.B. mit dem „mind.in.a.box“-Nebenprojekt „Thyx“, „Kontrast“ oder auch der EBM-Legende „Les Berrtas“. Natürlich arbeiten „Massiv in Mensch“ auch wieder mit anderen Künstlern und Gastmusikern zusammen. Traditionsgemäß eröffnet Schauspieler und Sprecher Reiner Schöne („Optimus Prime“, „Darth Vader“) mit seiner Schilderung der „Draupner-Welle“ den Reigen.Der weibliche Gesang stammt von Sara Peel, die zuletzt auch auf der „Welle:Erdball“-Tour zu hören war. Honey von „Welle:Erdball“ spicht in Mêlée Island udem den Eingangsdialog zwischen Guybrush Threepwood und dem Späher aus dem Amiga-Spieleklassiker „Monkey Island“ und nicht zuletzt Stadionsprecher Heinz Jungclaussen gab sein „Okay“ für die MiM-Hommage an die norddeutsche Metropole Hamburg.

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Interview mit Massiv in Mensch

KKM: Hallo, schön das Ihr Euch die Zeit nehmt für ein kurzes Interview. Legen wir gleich los. Wie würdet Ihr Massiv in Mensch jemandem beschreiben der Euch noch nie gehört hat?

Massiv in Mensch ist eine norddeutsche Electro-Band, die keiner festen Stilrichtung zuzuschreiben ist. Vielmehr spielen wir mit den verschiedenen Genres und so schwanken die Titel zwischen EBM, Future-Pop, Electro-Rock und Techno hin und her. Beeinflusst hat uns zudem der Pop der 80er- sowie der Techno der 90er Jahre.

KKM: Ihr seit dieses Jahr live in DEUTZEN auf der NOCTURNAL CULTURE NIGHT

und in ERFURT im CLUB FROM HELL, zusammen mit LEAETHER STRIP und ROOT4

zu sehen. Das hört sich nach einer stressigen Zeit an. Wie bereitet Ihr Euch auf den Trouble vor?

Grundsätzlich ist das positiver Stress und es handelt sich ja um keine Tour, sondern um zwei sehr schöne Auftrittsmöglichkeiten. Da jedoch fast parallel dazu unser neues Album „Am Port der guten Hoffnung“ erscheint, müssen wir zur Zeit viele Termine wahrnehmen und die Platte promoten. Wir als Band sind gut miteinander vernetzt und so besprechen wir uns in den entsprechenden Gruppen wann wir z.B. eine Probe ansetzen. Die Setlist fürs NCN steht jedenfalls auch schon seit einiger Zeit.

KKM: Gibt es Backstagerituale bei Massiv in Mensch?

Klassische Rituale gibt es nicht, wir wünschen uns gegenseitig gutes Gelingen und trinken vielleicht das ein- oder andere alkoholische Getränk vorab, zudem unterhält unser Drummer Muck gerne die anwesenden Gäste mit seiner Gitarre oder aber auch mit feinen Zaubertricks.

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KKM: Was muss im Backstage UNBEDINGT vorhanden sein?

Etwas zu trinken. Ansonsten sind wir, glaube ich, recht pflegeleichte Gesellen.

KKM: Wenn Ihr die Möglichkeit hättet Eure Traumbühne zu bauen, ohne auf Geld Rücksicht nehmen zu müssen, wie sieht sie aus?

Interessante Frage, auf die ich ad hoc keine gescheite Antwort geben kann. Auf jeden Fall finde ich zu viel Prunk und Aufbauten eher lästig, es sollte sparsam aber sinnvoll dekoriert sein. Im aktuellen Fall würden wir natürlich gerne eine türkise Bühne haben wollen mit einer Reihe von maritimen Symbolen.

KKM: Welches war Euer bislang prägendstes Konzert?

In der ersten „Ära“ sicherlich die beiden WGT-Konzerte 2000 und 2005, sowie das Eurorock in Neerpelt (2000). In jüngster Zeit sicherlich die Konzerte beim Resistanz-Festival in Sheffield (UK) sowie in Stockholm (Nalen). 

KKM: Inwieweit unterscheidet sich „Am Port der guten Hoffnung“ von Euren bisherigen Alben?

Klanglich ist „Am Port der guten Hoffnung“ sicherlich eine Fortführung des auf „The Cortex Zero Effect“ eingeschlagenen Weges. Zu den früheren Alben gibt es schon deutliche Unterschiede. Anfänglich waren die Alben doch noch sehr von der Electronic Body Music geprägt, in den Jahren 2003-2009 gab es starke Bezüge zum Techno bzw. Trance.Seit 2010 arbeiten wir verstärkt songorientiert. Viele Stücke sind mittlerweile in deutscher Sprache aufgenommen und mit über zwei Stunden Spielzeit ist dieses Album auch das mit Abstand längste, das wir jemals aufgenommen haben. Eine weitere Neuerung ist das eingestreute „Hörspiel“ mit Hannes von Welle:Erdball namens „Melee Island“. 

KKM: Ist „Am Port der guten Hoffnung“ als Konzeptalbum angelegt? Wenn ja, welche Geschichte steckt dahinter?

„Am Port der guten Hoffnung“ ist kein klassisches Konzeptalbum, vielmehr beinhaltet es einen roten Faden bzw. ein Leitmotiv. So behandeln viele Titel unsere Kernthemen Energie, Windkraft, Wasser und Schifffahrt. Das Album ist sicherlich sehr „maritim“ geprägt und bezieht sich auf unsere norddeutsche Heimat. Eine Geschichte gibt es jedoch nicht – das Raster wäre uns zu eng. Wir produzieren ja auch immer wieder Songs, die das „Konzept“ ganz bewusst aufbrechen.

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KKM: Was müssen wir über „Am Port der guten Hoffnung“ unbedingt wissen?

In dem Album stecken vier lange Jahre harte Arbeit. Wir haben uns konzeptionell neu aufgestellt und die Sounds klingen natürlicher als vorher. Dies liegt auch daran, dass unsere Instrumentalisten bei den Songs mitgewirkt haben. Spannung wird auch durch die vielen Zusammenarbeiten mit anderen Künstlern erzeugt, so hört man die Synchronstimme von „Darth Vader“ (Reiner Schöne) im Intro oder einen Mashup mit dem „mind.in.a.box“-Nebenprojekt „Thyx“. Ich denke, wir haben insgesamt eine gute Mixtur für dieses Album gefunden und freuen uns auf die vielen Reaktionen – ob nun persönlich oder in den sozialen Netzwerken.

KKM: Wer ist bei Euch für das Songwriting verantwortlich? Wie entstehen neue Songs?

Ich (Daniel) bin in fast allen Fällen für das Songwriting zuständig. Einige Songs produziere ich auch zusammen mit Tommy Appelhoff, das sind dann meist ausgedehnte Wochenend-Sessions. Ideen können aus Alltagssituationen stammen, zwischenmenschliche Beziehungen oder Unzulänglichkeiten – Beobachtungen – teils triviale Dinge, aber auch interessante Dokus im Fernsehen fesseln mich. So habe ich z.B. auf dem Vorgängeralbum „Vajont“ komponiert und auf „Am Port der guten Hoffnung“ geht es um die Draupner-Welle (eine Monsterwelle von 26m Höhe).

KKM: Ihr seid 6 Bandmitglieder, seid Ihr Euch immer einig oder gibt es zwischendurch auch mal Meinungsverschiedenheiten?

Es liegt in der Natur der Sache, dass es auch mal zu Meinungsverschiedenheiten kommt. Wir sind aber mittlerweile alt genug, Probleme sachlich zu diskutieren und Kritik ernstzunehmen.

KKM: Habt Ihr musikalische Vorbilder?

Jeder aus der Band hat einen eigenen musikalischen Background. Viele kommen auch aus völlig anderen Musikrichtungen (Muck, Marwin, Tommy). Das macht die Sache jedoch spannend. Den Sound von MiM geprägt haben sicherlich Bands wie „Empirion“, die „Utah Saints“, „The KLF“ aber auch EBM-Heroen wie Tommi Stumpff, Front Line Assembly oder „Some More Crime“. 
KKM: Wenn Ihr Euch mit einem Filmtitel beschreiben müsstet, welcher wäre es?

Ich schwanke zwischen „Planet der Affen“ und „Fleisch ist mein Gemüse“… ;-)

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KKM: Zum Schluss die wahrscheinlich wichtigste Frage: Met oder Bier?

Wenn ich mir die Trinkgewohnheiten meiner Bandmitglieder so anschaue würde ich sagen Bier. Ansonsten weder noch – Pernod! 

KKM: Danke dass Ihr Euch die Zeit genommen habt unsere Fragen zu beantworten und viel Erfolg mit dem neuen Album und Eurer Tour.

Vielen Dank für die interessanten Fragen! Alles Gute Euch!

geschrieben von Claudia Tomaszewski

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 Interview mit Purwien & Kowa

KKM: Wie sind Eure beiden neuesten „Scheiben“ bei euren Fans angekommen? Welche Reaktionen gab es von Seiten der (Szene-Fach-) Presse?

Thomas: Das Buch Pommes! Porno! Popstar! wurde sehr positiv rezensiert, hier sind wir sehr zufrieden. Bei der CD Zwei warten wir noch auf Feedback und sind gespannt.

KKM: Wie lange habt Ihr an der Fertigstellung der neuen CDs gearbeitet? Wo wurden sie aufgenommen und produziert?

Christian: Wie man im zugehörigen Buch lesen kann, waren wir für die Aufnahme der CD in Ibiza und zwar im billigsten Hotel der Insel. Was auch wieder seinen Reiz hatte. Die Songs haben wir fast durchgängig in einer Woche dort aufgenommen und dann in Dortmund zusammen fertig produziert.

KKM: Wurdest Ihr bei der Produktion von jemandem hinter den Reglern unterstützt oder lag alles in Euren Händen?

Thomas: Wir sind sowohl für Buch wie CD zu hundert Prozent selbst verantwortlich und haben alles allein gemacht. Was auch wieder doof, ist, weil wir dann niemandem die Schuld geben können wenn es scheitert.

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KKM: Welche Anforderungen stellst Ihr persönlich an einen guten Song?

Thomas: Ich muss ihn auch noch zehn Jahre später gut finden. Da ich aber kein Hellseher bin, versuchen wir einfach nur unser bestes und geben uns mit dem Moment zufrieden. Und ein paar Tracks davon, schaffen es dann tatsächlich.

KKM: Wenn Ihr neue Songs komponiert, benötigt Ihr eine bestimmte innerliche Stimmung oder eine besondere Atmosphäre?

Christian: Grundsätzlich geht das überall und auch eine beschissene Stimmung kann sehr kreativ machen.

Thomas: Ich hab zu lange Zeit meines Lebens in irgendwelchen Studiokellern verbracht, dass ich mir zu Regel zu machen, nur noch dann Musik zu machen, wenn ich dafür an einem halbwegs schönen Ort bin. Man kann sich zwar darüber streiten, ob unser Hotel in Ibiza dem entsprochen hat, aber das konnte ich zum Beginn der Reise ja noch nicht wissen :-).

KKM: An welchen Orten könnt Ihr Euch am besten auf das Schreiben neuer Songs und Texte konzentrieren?

Thomas: Ich brauche nur einen Laptop und Kopfhörer und das Gefühl, dabei nicht zu arbeiten, sondern etwas zu erleben. Das geht am besten unterwegs.

KKM: Welche Themen greift Ihr in Euren Texten auf und durch was lasst Ihr Euch beim Texten inspirieren?

Christian: Themen die mich persönlich bewegen, die Abgründe der menschlichen Seele und der Wahnsinn des Alltags. Ich tue mich grundsätzlich immer schwer zu erklären was ich im Text ausdrücken möchte. Mein Ziel ist das der Zuhörer eigenen Erlebnisse in die Text interpretieren kann, das gelingt aber nicht immer.

KKM: Wie wichtig sind Euch Eure Texte? Nehmen sie einen großen Stellenwert ein oder seht Ihr die Texte eher als Beiwerk ?

Thomas: Als Schriftsteller muss ich sagen, finde ich neunundneunzig Prozent der Songtexte ziemlich überbewertet, vor allem, wenn sie nur im Kontext mit der Musik funktionieren. Christian fand ich da auch schon zu Second Decay Zeiten eine Ausnahme. Also haben wir gesagt, wir schreiben zur CD ein Buch und geben dem Album gleich einen ganzen Rucksack an Subtext mit.

Christian: Wenn die Texte irgendwann mal Beiwerk werden, höre ich auf Musik zu machen.

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KKM: Gibt es so etwas wie eine grundsätzliche Idee, die sich hinter Purwien & Kowa verbirgt?

Thomas: In Zeiten in denen alle super-authentisch ihre gestellten und nachgearbeiteten Fotos auf Instagram posten, wollten wir es anders machen. Purwien & Kowa stehen für viel Wahrheit, wenige Lügen und ein paar Absurditäten. Also im Grunde wie Trump, nur in einer anderen Reihenfolge.

*Ich glaube, man müsste lange nach einem Beweis suchen, dass Trump mal die zweifelsfreie Wahrheit gesagt hat, oder? Jedenfalls wenn allgemeine Sätze wie “Ich muss mal aufs Klo” oder “Heute habe ich einen Bad-Hair-Day” nicht zählen.

KKM: Wie, wo und wann kam es zur Gründung von Purwien & Kowa?

Thomas: Wir waren Anfang der 90er an dieselbe Plattenfirma in Dortmund gekettet und weil die kein Geld für ein Hotel bezahlen wollte, wurden wir bei Christian einquartiert. Das war der Beginn einer wunderbaren Freundschaft*.

*Und langer Putzsessions, als die Jungs wieder abgereist waren. In den 90ern hatten wir schon mal zusammen eine CD aufgenommen, die unter dem Namen Rehberg erschienen ist und sämtliche internationalen Charts verpasst hat. Da dachten wir, scheitere erneut, scheitere besser und so ist die CD “Zwei” entstanden.

KKM: Wie zufrieden seit Ihr mit dem bisher Erreichten und was würdet Ihr ändern, wenn Ihr die Zeit zurückdrehen könntest?

Thomas: Bei Purwien & Kowa haben wir alles richtig gemacht, wenn es trotzdem nicht klappt, dann lag es eben an uns. Ist ja auch irgendwie bemerkenswert, alles zu geben und trotzdem zu scheitern. Das verbindet uns mit geschätzt 80 Prozent der Bevölkerung :-).

KKM: Warum habt Ihr Euch für den Namen Purwien & Kowa entschieden? Steckt dahinter einer tiefere Bedeutung?

Thomas: Wir haben uns einfach für unsere Nachnamen entschieden. Hat bei Heckler & Koch schließlich auch funktioniert.

Christian: …und bei Bank und Jones auch , oder heißen die gar nicht so ?

KKM: Was war für Euch das Schlüsselerlebnis selbst Musik machen zu wollen?

Thomas: Als ich mit fünfzehn geschnallt habe, dass die Jungs mit der Gitarre am Lagerfeuer immer die hübschesten Mädels abbekommen haben. Da ich keine Gitarre spielen konnte, wurde es eben der Synthesizer. Erst später wurde mir klar, dass der an einem Lagerfeuer eher nerdig aussieht und dann noch das Problem mit dem Strom und woher die Boxen nehmen, damit man auch was hört? Tja, aber da war ich schon mitten im Leben.

Christian: Meine Körpergröße von nur 1,7 m, deshalb einen Krieg anzuzetteln kam einfach nicht in Frage.

KKM: Würdet ihr Euch vielleicht auch (musikalisch) verbiegen lassen, um dadurch eventuell erfolgreicher zu werden, einen fetten Label-Deal zu bekommen?

Thomas: Ich denke, die Frage haben wir in unserem Buch ausgiebig beantwortet. Weil wir auch nur Menschen sind, würden wir vielleicht sogar, aber wir können es nicht. Man kann eben nur das machen, was in einem drinnen ist. Und das ist wahrscheinlich auch gut so.

KKM: Mit welchen Schwierigkeiten habt Ihr momentan als Künstler am meisten zu kämpfen? Oder läuft alles so, wie es laufen sollte?

Christian: Anscheinend sind viele Medien überfordert, wenn jemand mit einem Buch und einer CD ankommt, die sich auch noch aufeinander beziehen. Und dann noch ein Hörbuch dazu. Und das sind meistens dieselben Leute, die sich über das ewige gleiche beklagen.

KKM: Welche Vorbilder oder Helden habt Ihr??


Christian: Helden hab ich eigentlich keine, aber musikalisch würde ich uns dem Synthie-Pop zuordnen, also im Grunde die Musik der 80er. Einflüsse waren für mich John Foxx, John Bender, Kissing the Pink *

*Die kennt doch kein Mensch! Also meine Einflüsse sind Depeche Mode, Kraftwerk und die Wildecker Herzbuben. Letztere aber nur, weil ich jemals weder so klingen noch so aussehen will wie die.

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KKM: Wenn Ihr einen Wunsch frei hättet, was würdet Ihr Euch wünschen?

Thomas: Weltfrieden. Und ein Knoppers*.

*Das sind zwei Wünsche**?

**Okay, dann nehme ich das Knoppers.

KKM: Was würdet Ihr auf eine einsame Insel mitnehmen?

Thomas: Eine Eiswürfelmaschine, einen bis auf das letzte Bit vollgepackten E-Book-Reader und Christian. Oder nee, doch lieber eine intelligente Strandschönheit, die gut kochen kann und der ich als Dankeschön abends ein paar Cocktails mixen würde*.

*Und wie willst du die servieren, ohne Gläser**?

**Natürlich in einer eigenhändig aufgeschlagenen Kokosnuss mit einem gerollten Babypalmenblatt als Röhrchen***.

***Angeber. Außerdem solltest du drei Dinge mitnehmen und eine Frau ist ja wohl kein Gegenstand, oder?

Mist, da hast du mal wieder Recht. Also würde ich neben der Eiswürfelmaschine und dem E-Book-Reader notgedrungen mein Laptop mitnehmen, um neue E-Books zu schreiben, wenn alle ausgelesen sind. Und was würdest du mitnehmen?

Eine Wunderlampe mit einem Geist ohne Kurzzeitgedächtnis. Dann hätte ich bei jedem Reiben stets drei Wünsche frei. Die anderen beiden Wünsche würde ich der intelligenten Strandschönheit überlassen, die von deiner Insel ja wieder verschwinden musste, weil du lieber den Laptop…

KKM: Vielen Dank für das Interview und Eure Zeit:-)

Ich wünsche Euch für die Zukunft alles was Ihr Euch wünscht und ich wünsche mir und Euren Fans, das wir noch sehr lange von Euch hören und Euch sehen;-)

geschrieben von Claudia Tomaszewski

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Ungekürzt, unzensiert und unglaublich lustig: Das Hörbuch zu ‘Pommes! Porno! Popstar!’ von Purwien & Kowa erscheint am 25.08.2017, überall wo es was auf die Ohren gibt. Zeitgleich wird die zugehörige Musik-CD ‘Zwei’ von Purwien & Kowa veröffentlicht, quasi der Soundtrack zum Hörbuch.

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Kein Hit, zwei Musiker, drei Probleme.
Millionen haben ihre Platten nicht gekauft, Hunderttausende ihre Konzerte niemals besucht und jeden Abend übernachteten dutzende Groupies weit entfernt von ihrem Hotelzimmer. Kurz und gut: Sie sind die unerfolgreichste Band der Popgeschichte. Und nun müssen sie innerhalb von nur einer Woche ein Hitalbum schreiben, denn sonst werden sie von den Hells Angels exekutiert und von der Deutschen Bank gevierteilt. Die beiden fliegen nach Ibiza, nehmen in Rekordzeit eine CD auf und steigen der Vorzimmerdame des erfolgreichsten CEOs der Musikindustrie hinterher. Denn sie wollen einen Termin bei deren Boss.
Doch sie haben nicht mit schwerhörigen deutschen Touristen, der Plattenfirmenputzfrau und Gott höchstpersönlich gerechnet, die alle ein Wörtchen mitreden wollen, was denn nun ein Hit ist und was nicht.
Das ungekürzte Hörbuch wird gelesen von Dominik Jungheim. Die CD Zwei wurde von Purwien & Kowa auf Ibiza erdacht sowie aufgenommen und Pommes! Porno! Popstar! erzählt total ehrlich und fast gar nicht gelogen, wie das geschehen ist.

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Nach langer Pause ist Christian Purwien (ex-Second-Decay) wieder zurück und das gleich mit einem Doppelschlag: Die CD Zwei wurde zusammen mit Schriftsteller und Produzent Thomas Kowa in Ibiza aufgenommen. Die Entstehung der CD wird von Purwien & Kowa im vorab erscheinenden Buch Pommes! Porno! Popstar! mit einer Menge Selbstironie erzählt.

Textlich und musikalisch ist die CD hingegen eher auf der ernsten Seite angesiedelt, man bewegt sich zwischen revolutionärer Melancholie (Das MeerDass wir all die Stürme legten ist schon lange her), ironischer Abgeklärtheit (Du: Wie kommen wir wohl dahin, wo die anderen schon längst waren?) und großartigem Blödsinn (Bandit: Ich wär gern Bandit, doch mir fehlt der Mut).

Zwei ist zeitgemäßer Elektro-Pop. Manche der Stücke atmen den Spirit der 80er, so dass auch alte Second Decay Fans einige Perlen entdecken werden. Weitere Tracks erinnern an das Soloalbum Eins von Purwien, wieder andere sind so reduziert, dass nur noch Piano und Stimme zu hören sind. Und die haben es in sich.

Die Single Du besticht durch coole Retro-Sounds und einen absolut eingängigen Refrain. Wie aus den frühen 80ern hingegen klingt Bandit, eine Joachim-Witt Hommage, die gerade durch Purwiens vormalige Zusammenarbeit mit Witt seinen besonderen Charme entfaltet. Weitere Highlights sind Alte Hits und Das Meer, sowie Die Zeit ist vorbei, Christians kürzlich verstorbener Mutter gewidmet.

Wer schon mal vorab in Zwei reinhören will, für den empfiehlt sich ein Besuch auf www.purwienundkowa.com. Dort gibt es für alle Leser des Buches Pommes! Porno! Popstar! kostenlos zum Download die 12“ Versionen von Du und Alte Hits, welche von Purwien & Kowa ganz im Stil einer 80er Maxi aufgenommen wurden.

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Über Thomas Kowa
Thomas Kowa wurde neben dem größten Chemiewerk der Welt geboren. Dort wucherten nur zwei Dinge: Chlorakne und Humor. Kowa entschied sich für letzteres. Er studierte irgendetwas Belangloses, für den krönenden Doktortitel fehlte ihm die kriminelle Energie. Stattdessen wurde er Poetry Slammer und Musikproduzent.
Höhepunkte seiner musikalischen Karriere waren die Ausstrahlung einer seiner Songs bei Desperate Housewives, eine Europatournee vor 25.000 Zuschauern und die Pleite seiner eigenen Plattenfirma. Wenn es gerade nichts zu lachen gibt – und das kommt in dieser Welt häufig vor – schreibt Thomas Kowa Thriller. „Pommes! Porno! Popstar!“ ist der zweite Roman, für den er niemanden umgebracht hat.

Über Christian Purwien
Christian Purwien war in seinem bisherigen Leben Pommesbuden-Besitzer, Drohnen-Entrepreneur, Busfahrer, Pädagoge, Plattenfirmen-Promoter und Chefredakteur eines großen Musikmagazins. Momentan ist er Videoproduzent und Chauffeur für die Insassen einer Drogenentzugsklinik bei Gerichtsterminen (natürlich inklusive Verfolgungsjagden).
Purwien veröffentlichte unzählige Alben und Beitrage auf mehr als hundert CDs, seine Coverversion des 80er Klassikers „Send me an angel“ enterte die deutschen Single-Charts. Für seine letzte CD – eine Kombination aus Elektro-Pop und Spoken-Word – arbeitete er mit Joachim Witt und Andreas Fröhlich zusammen, letzterer besser bekannt als Bob Andrews von den drei Fragezeichen.

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Interview with Wanda Wulz 

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We like your music very much. We hope which our readers just think.
To give them a little bit more insight into the world of Wnda Wulz, we are glad very much which you take the time to give us an interview.

KKM: What is your typical sound and how has it changed over the years?

Andy: Wanda Wulz project was started by Ludovico as a mix between poetry and black and white music. The first record Colorermetico is a fine container of this. Poetry, melancoly and cinamtic music. The second album Manifesto Intrepido followed the steps and refine everything. With Polaris we decied to add more to our music, trying to have more songs oreinted material, but without losing poetic words and visual music.


KKM: Please tell us something about your new work. Is there a central song, the basic idea of the / a album shows an example?

Andy: Polaris is a mix of electronic, some jazz, shoegaze, and 70’s influences that we wanted put together, because we are always experimentic ways to do our music. I think that every song has its place in the CD, from the electronic melancoly of Polvere, to the lighten up Come La Neve in the end. If I should chose a song that represent the album it would be Improvviso Atlantico.

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KKM: Is the choice of lyrical backgrounds are still running in complete stylistic
freedom?

Andy: yes. Ludovico put on the music, closes his eyes and starts to write what the music tells him. Sometimes lyrics come out before any sound tho. It depends by the mood and the moment.


KKM: Is the last CD in the original version of the recordings, or are you once again gone over it in order to smooth passages, which critics later from a “dirty sound” or “not perfect vocals” could speak?

Andy: of course we want every new record sounding fine, detailed and yes, we are trying to do this during the composition of our newset material. For the vocals you know, they are recorded in the same way he (Ludivico) writes his lyrics, so we fix the moment of his voice in natural way, without many takes and absolutely without any electronic correction . Imperfection is what makes us humans after all.



KKM: Did you confronted any time with such a thing anyway?

Andy : yes it’s a multi task attitude , events and situation mixed in our minds explained in sounds and words.

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KKM: How it comes that you choose the cover and the title of the last album?

Andy: Ludovico is in contact with the artist that gave us the image coved and the image you see on the disc. We are onoured to have him on board with his estetics, also because he likes the sea like us, and since Polaris is an album that shows the love like ti was a sea, with big waves, calm, ice, Roberto Kusterle (the artistic photographer) pictures were perfect for us and for the oceanic feeling the album has. The name Polaris is still related to water. A cold water ready to be warmed.


KKM: What you care most the time and makes your heart heavy?

Andy: I care of the little things. The more they are small the more I want to absorb them. My heart is heavy when I don’t see respect, in every shape. My heart is heavy right now but I don’t wanna talk about it, sorry.


KKM: With whom do you want to go on tour once or
make a CD?

Andy: I probably sound pretentious, but a dream would be tour with Delerium (Frontine Assembly side project) and Colloquio that’s the italian band I love.

Ludo: I love to play on my own , this is my perfect live situation ;)


KKM: What do you need absolutely, if it goes on tour?

Andy: My need is… well.. To have a satisfied audience after the concert. I absolutely want my electronic cigarette and I need my usual calm enjoyng the music we play.

Ludo : Vape.Beer.

KKM: During your career have you immensely with many themes, ideas, concepts and stories apart. You are interested in these issues even today without exception, or there are areas which were once the basis for a song have been, but now you no longer employ?

Andy: both for music and lyrics we creat some concept everytime. The protagonis of Polaris is love we’ve seen as the ocean for example, and we think we could go on this way also in the future.

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KKM: What can we expect from you next?

Andy: space. I mean the real one, with stars, planets and a void to be filled with our ideas.
Ludo : A Space Opera.

KKM: Is there anything in your life that you really regret? Can you imagine yourself in 3 words?

Andy: no, not really. I did errors, I did good things. I lived and everything is inside a drower that sometimes I open and check. Three words…Don’t know if they are three, but I can tell I’m a dreamer with my feet on the ground.

KKM: Can you describe yourself in three words?

Ludo : Liar Romantic Protocollar Droid

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KKM: I thank you for the interview, wish you all the best for the future and hope we´ll get more music!

Andy: thanks to you. It was a nice chat. We’ll see in space then! Bye for now.
Ludo : Thank you so much for the opportunità you gave to our project


written by Claudia Tomaszewski

Facebook: https://www.facebook.com/wandawulzmusic/

Eibon Records: http://www.eibonrecords.com/

bandcamp: https://wandawulz.bandcamp.com/

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 LACRIMOSA “TESTIMONIUM” VÖ: 25.08.2017 (Hall Of Sermon)
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EIN REQUIEM IN VIER AKTEN IM GEDENKEN AN DIE GROSSEN KÜNSTLER DIE VON UNS GEGANGEN SIND – so beschreibt Tilo Wolff sein neues Studioalbum „Testimonium“!

10.Januar 2016: David Bowie ist tot!

18. Januar 2016: Glenn Frey, der legendäre Gitarrist der Eagles stirbt nach schwerer Krankheit!

26. Januar 2016: Der Sänger Colin Verncomb alias Black stirbt an den Folgen eines Unfalls!
08. März 2016: Der „fünfte Beatle“, George Martin stirbt in seiner Heimat!
21. April 2016: Prince ist tot!
19. Juni 2016: Götz George stirbt in Hamburg!
07. November 2016: Leonard Cohen stirbt an den Folgen eines Sturzes!
25. Dezember 2016: George Michael ist tot!
27. Dezember 2016: Carrie Fisher stirbt nach einem Herzanfall!
28. Dezember 2016: Nur einen Tag nach dem Tod ihrer Tochter Carrie Fisher verstirbt die große Debbie Reynolds!

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„Im Jahr 2016 hat die Welt Abschied nehmen müssen von zu vielen großen Künstlern – Schöpfern einzigartiger Momente für die Ewigkeit!  Mit ihrer Kunst bin ich aufgewachsen, ihre Bodenständigkeit, ihr Größenwahn, ihre Einzigartigkeit, ihr gesamtes Werk hat meine Kindheit und Jugend geprägt und war mir oftmals Vorbild und Leitbild: Die Kunstverliebtheit und Demut eines Götz George, die visionäre Wandlungsfähigkeit eines David Bowie, die Vielseitigkeit in ihrer unverwechselbaren Einzigartigkeit eines Prince, die Tiefe und Melancholie eines Leonard Cohen, sie alle haben Anteil an dem, was ich sein darf und was ich mit Lacrimosa seit 27 Jahren zum Ausdruck bringe! Dieses Album ist ihnen zum Dank gewidmet“.  Tilo Wolff (Lacrimosa)

 

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